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Hugo Chávez verstaatlicht jetzt auch europäische Tochterunternehmen

Venezuela entwickelt sich langsam aber sicher zu einem Risiko für ausländische Unternehmen. Nachdem Hugo Chávez US-Firmen verstaatlichte, stehen jetzt Töchter europäischer Firmen im Visier.

Da Chávez seine Wahlversprechen einlösen muss, u.a. in der Wohnraumbeschaffung für die Unterschichten, soll er jetzt dazu übergehen, die Zementindustrie zu verstaatlichen. Diese blockiert nach seiner Ansicht das Aufbauprogramm.

Vertreter der mexikanischen Cemex, der französischen Lafarge und der Schweizer Holcim wurden am Montag zum Erdölminister Rafael Ramirez gebeten. Ramirez teilte ihnen mit, dass künftig 60 Prozent der Unternehmen dem Staat gehöre. Die Unternehmen sollen jedoch angemessen kompensiert werden.


WebReporter: christi244
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Europa, Tochter, Hugo Chávez, Hugo
Quelle: www.handelsblatt.com

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.04.2008 15:57 Uhr von christi244
 
+0 | -0
 
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Also mein okay hat Chávez. Mal sehen, wie das weitergeht dort drüben. Ich nehme einmal an, der Rest Lateinamerikas wird sich wohl erstmal auf Abstand halten und beobachten, wie erfolgreich Chávez sein Land damit in den Griff bekommt.
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12.04.2008 18:33 Uhr von Jimyp
 
+9 | -21
 
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12.04.2008 19:05 Uhr von Dukat281
 
+8 | -5
 
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Die Entstehung eines Systems sozialistischer Prägung lässt sich hier wunderbar an einem aktuellen Fallbeispiel beobachten. Hier kann man durch Beobachtung viel lernen. Ein in die Weltwirtschaft eingebundener Staat privatisiert seine Betriebe, die jetzt noch technologisch mit der Welt gleichaufliegen. Durch fehlende Investitionen in Forschung werden diese Betriebe auf dem jetzigen Stand erhalten bleiben, bis sie in 50 Jahren genauso marode sein werden wie die alte DDR. Geschichte wiederholt sich hier, es ist nur auf den ersten Blick nicht so offensichtlich.
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12.04.2008 19:15 Uhr von nee_oda
 
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12.04.2008 19:37 Uhr von matrix089
 
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Da geht die Freiheit dahin Ich bin ebenfalls der Meinung, dass die Unternehmen sich schleunigst aus dem Land zurückziehen sollten und sich vor Technologiediebstahl schützen.
Chavez soll sich mal selbst anstrengen, wenn er was leisten will und nicht nur von anderen "stehlen" durch Verstaatlichung.
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12.04.2008 20:59 Uhr von psychokind123
 
+2 | -3
 
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Läuft Läuft super da drüben!

http://www.welt.de/...
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12.04.2008 22:01 Uhr von cyhyryiys
 
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mal eine gewünschte nicht- springer Quelle: Sehr interessanter Artikel über Chavez

http://www.foreignaffairs.org/...
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12.04.2008 22:01 Uhr von latinoheat
 
+5 | -4
 
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ich finds gut: alle großen konzerne der welt sollten verstaatlicht werden, zumindest die mit bodenschätzen handeln (ausbeuten) und die höhere infrastruktur darstellen (verkehr, krankensystem, energie etc.), die gewinne in einer art bürgergeld an die menschen ausgezahlt werden bzw. an echte charitative entwicklungshilfen ausgezahlt werden (nahrung, medizin, bildung etc.). alles allen oder nichts niemandem.
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13.04.2008 01:07 Uhr von Jimyp
 
+3 | -7
 
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@latinoheat: Gewinne? Was für Gewinne? Ein staatlicher Betrieb macht in der Regel Schulden über Schulden!

Das, was Chavez dort mit der armen Bevölkerung macht, ist genau das, was die Linkspartei hier in Deutschland mit den Hartz4-Empfängern macht. Märchen erzählen, Wohlstand versprechen und letztendlich will er nur seine eigene Macht sichern und stärken.
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13.04.2008 02:23 Uhr von Jimyp
 
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@Denkender: "Wenn ein Chavez oder irgend ein anderer diese Situation zu verändern versucht"

Er versucht eben nichts zu ändern und er beabsichtigt einen Scheißdreck für das venezuelanische Volk. Er nutzt seine Macht für seine Zwecke aus und nichts weiter.
Russland zum Beispiel ist ein Rohstoffreiches Land. Ging es den Menschen dort jemals gut? Eine halbe Ewigkeit hatten die dort Sozialismus und solche Spinner wie Chavez an der Macht. In der DDR das Gleiche. Während Honecker & Co. in Rumänien Bären jagen gegangen sind, durfte der einfache Bürger vielleicht gerade mal bis zur Ostsee.
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13.04.2008 10:19 Uhr von christi244
 
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Denkender: Stimmt. Ich habe ein Jahr in Venezuela gearbeitet und kann beurteilen, wie arm die Leute sind. Es geht so weit, dass besonders Mädchen auf den Notstrich geschickt werden, um die Familie zu ernähren. Und die Wohnraumgestaltungen in den Armenviertelnn gestalten sich oftmals derart, dass Hamacas (Hängematten) quer durch den Raum gespannt sind, um Schlafplätze zu haben.

Egal, wer bis dato drüben an der Macht war, dieses Dilemma interessierte niemanden. Verglichen mit den dortigen Preisen, so waren die Löhne der venezoelanischen Arbeiter ein Dreck und konnten teilweise nicht einmal ein Minimum an Existenzgrundlage abdecken.

Von daher kann ich die Initiative von Chavez nur begrüßen und warte ab, was sich aus ihr entwickelt.
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13.04.2008 10:21 Uhr von christi244
 
+4 | -1
 
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Ach Jymip: Nu Du schon wieder.

Und, wie betrachtest Du die Tatsache, dass uns in D die großen Parteien seit Wiedervereinigung erst richtig in den Dreck gefahren haben?

Was die Linkspartei will, ist eh klar, aber als Druckmittel ist sie mehr als tauglich.
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13.04.2008 10:28 Uhr von christi244
 
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Terror: Das Argument von Jimyp hinkt fatal.

Eine Negativ- bzw. Positiverfolg hängt nämlich immer vom Handling der Verstaatlichung ab.

Wenn Jimyp nur das System der DDR kennt, na ja, dann ist dessen Einstellung verständlich, obgleich auch nicht so wirklich, denn eines hatten die DDRler: wie bei uns die Beamten immer sichere Arbeitsplätze.

Jetzt kennt er das System des Westens, was aber daran so prickelnd in D ist, kann ich, die ich den direkten Vergleich zur Zeit vor Wende bzw. dem Totalausverkauf von D nicht nachvollziehen.
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13.04.2008 10:32 Uhr von schwarzerSchlumpf
 
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@ Jimyp: Ich stimme Dir komplett zu

Meine lieben ah Linken? natürlich ist es mal schön anzusehen das ein Konzern auch mal was auf die Finger bekommt aber doch nicht so...

Ist das Denken Grosskonzerne sind ja Pfui hier schon derartig ausgebaut? Ja? Okay dann bitte ich aber darum mal zu überlegen woher denn zum Beispiel der Arbeitsplatzabbau kommt und solche Spirenzchen...

Hier wird wie immer von einigen viel zu schnell geschossen ohne mal alles zu durchleuchten.. Konzern baut stellen ab oder wie auch immer dann ist er doof... wieso er das macht .. sprich die Gründe .. interessieren nicht (selbst wenn der konzern selbst ums überleben kämpft)

naja und was der onkel staatschef da macht hey sorry ABER das ist deratrig kopflos das kann nicht gut gehen
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15.04.2008 12:15 Uhr von 4David
 
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@nee_oda: woher hast Du diesen Bullshit?

A.H. und sein Nationalsozialismus haben Verstaatlichung strikt abgelehnt!

Ich hoffe Deine Behauptung ist Dir peinlich!

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