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Berlin: Kompetenzzentrum gegen Scientology in Planung

In Berlin wurde ein Verein gegründet, der Scientology-Betroffenen helfen und die Öffentlichkeit über die Scientology-Organisation informieren will.

Aufgrund der weltweiten Demonstrationen gegen die Scientology-Organisation wurde Marcab e.V. gegründet, um die Ziele des Projektes Chanology, welches aus der weltweiten Anonymous-Bewegung stammt, sowie ebendiese Bewegung zu unterstützen.

Der Verein plant bereits ein Kompetenzzentrum in Berlin zu eröffnen, um eine feste Beratungsstelle aufzubauen, in der Menschen, Schulen und Firmen über die Praktiken der Scientology-Organisation informiert werden sollen.


WebReporter: Daedalus1337
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Berlin, Plan, Scientology, Kompetenz
Quelle: www.dailynet.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2008 21:51 Uhr von Daedalus1337
 
+0 | -0
 
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Ich finde es gut dass sich endlich richtig was regt und die Leute informiert werden was abläuft. Ich hoffe dieser Verein hat Erfolg.
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11.04.2008 22:08 Uhr von Creaventure
 
+11 | -0
 
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Endlich tut sich was: Endlich wir dieser kriminellen Organisation mal aufgezeigt das Sie mit Ihren totalitären Gedanken in Deutschland nicht weiter kommen.
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11.04.2008 22:11 Uhr von poseidon17
 
+9 | -0
 
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Der: Verein hat meine Unterstützung, sehr gute News.
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11.04.2008 22:41 Uhr von christi244
 
+3 | -21
 
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11.04.2008 22:44 Uhr von coolio11
 
+9 | -0
 
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schließe mich den Vorrednern an: hervorragende Sache!
Jede Aktivität gegen Scientology ist zu unterstützen.
Dieser üblen Sippschaft muss man bei jeder sich bietenden Gelegenheit das Leben so schwer wie möglich machen!
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11.04.2008 22:48 Uhr von pippin
 
+8 | -0
 
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@christi244: Erst Hirn einschalten, dann lesen, dann überlegen und erst dann schreiben!

Wie kommst du denn auf das schmale Brett, dass der Verein aus Steuergeldern finanziert wird.
Das ist ein eingetragener Verein und die finanzieren sich weitestgehend aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden.

Deinen Frust auf die inkompetenten Politiker und allem, was da dranhängt, teile ich ja prinzipiell, aber du schmeißt hier Äpfel in den Birnensaft.
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11.04.2008 22:54 Uhr von christi244
 
+5 | -8
 
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Pippin: Hast recht! Ich las nur Kompetenzzentrum, das waren die Äpfel und schlußfolgerte ohne weiter zu lesen ... ;-). War blöd von mir.

Also, grundsätzlich halte ich so ein Zentrum für sinnvoll, sehr sogar ... aber ... wo wollen die ansetzen? Mit Flyern kommst Du nicht gegen seelische Nöte an und das sind die Aspiranten, die meist in den Fängen der Scientologen landen. Ratio setzt aus - wie ich oben tatkräftig unter Beweis gestellt habe - wenn Emotion dominiert.

Die Scientologen kriegst Du nur dann, wenn gesunde Alternativen geschaffen werden. Mit Aufklärung kommst Du da nicht sehr weit, denn die setzt rationales Handeln voraus. Um das zu schaffen, müssen die Psychologen anbieten, Sozialarbeiter, etc., d.h. im Grunde ein Gegenprogramm zu den Scientologen.
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11.04.2008 22:59 Uhr von christi244
 
+7 | -3
 
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Nein Gertrud: geht eben nicht. Das liest sich alles ganz toll ... aber die Scientologen sind keine Deppen und werden nur müde darüber lächeln.

Hier wird mit Emotion gespielt und die kriegst Du mit rationalen Geschichten nicht in den Griff, besonders dann nicht, wenn die potentiellen Opfer emotional dominiert sind.

Flyer bringen nicht viel, wenn nicht gleichzeitig Psychologen und Sozialarbeiter auffangen können.
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12.04.2008 01:02 Uhr von christi244
 
+2 | -8
 
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Jepp Gertrud: Genau dies ist Scientology!!! Aber mal ganz ehrlich, sieh Dir an, von wem wir regiert werden, zu welchen Konditionen. Sieh Dir an, wie aktionärsfokussiert unser System geworden ist. Aktionäre stehen vor denen, die die Leistung erbringen und die, die Leistung erbringen werden mit Minimalleistungen abgespeist.

Sieh Dir unsere "vorbildliche" Politikerkaste an ... also mir fallen dort jede Menge an Parallelen zu den Scientologen auf und ihrer Zielführung. Wir leben das längst und befinden uns ganz flott auf dem Weg zu einer Desozialisierung. Schon von daher empfinde ich das übliche Gequatsche gegen Scientology als äußerst bigott - auch, wenn es gerechtfertigt sein mag - nur ernsthaft an die heran kommt niemand mehr.
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12.04.2008 01:09 Uhr von christi244
 
+1 | -10
 
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Und von daher: so richtig es sein mag, den Versuch zu starten, gegen diese Gesellschaft anzugehen, so ist mir dennoch eines klar, dass es sich hierbei schlicht und ergreifend einmal mehr um den Kampf gegen Windmühlen handelt, genauso wie die gleiche Augenwischerei über die Headline "Verbot der NPD".

Um diesen Kampf bzw. diese Kämpfe zu gewinnen müssen wir nämlich erstmal unseren Volksvertretern beibringen, was es heißt "sozial" zu sein. Lies oder sieh die News und Du hast Hubbart überall. Solange wir diese Volksvertreter in ihren Ämtern bestätigen, so lange wird sich nichts ändern. Das heißt im Klartext, Scientology bzw. deren Mentalität ist längst in unser alltägliches Handling integriert und gestaltet unsere Lebensabläufe.
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12.04.2008 02:50 Uhr von wickedSP
 
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an Asine: So manchmal frage ich ob manche Leute der deutschen Sprache mächtig sind . Der Verein will Menschen helfen.
Das hat nichts mit Intoleranz zu tun. Immer wieder wurde gesagt von allen Seiten das es nicht um den Glauben des Scientologen geht, sonder um die Machenschaften der Organisation.
Wenn Kinder plötzlich in der Schule nach Hubbard Technologie unterrichtet werden und dort bereits lernen das 2,5 % der Menschheit gleich zerstört werden soll. Und 20 % der Menscheit in Konzentrationslager gefangen gehalten werden.
Das ist ein Paradebeispiel von Intoleranz. Und das sin L. Ron Hubbard´s eigene Worte und Dienstanweisungen an die Organisation.
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12.04.2008 03:17 Uhr von SiggiSorglos
 
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12.04.2008 08:43 Uhr von christi244
 
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Siggi: Ich stimme Dir zu ... allerdings sieh Dir einmal die gelebte Praxis in unserem Lande an ... liegt die weit entfernt von dem was Hubbard palavert? Hubbard predigt die Macht des Geldes und darauf basiert alles ... genau das haben wir bereits. Ab einer bestimmten Vermögensuntergrenze und Position bist Du autark und stehst über den Gesetzen.

Die Liechtenstein-Geschichte hat dies sehr deutliche zu Tage gebracht ... und die aus dieser Geschichte bekannt gewordenen Namen sind ohnedies nur Bauernopfer, die sicherlich schon aus anderen Gründe geopfert werden sollten und sich die Liechtensteinaffäre anbot, sie dem Volk zum Fraß und zur Beruhigung vorzuwerfen. Politik blieb voll außen vor ... es fielen keine Namen und sonstig hielt die Kaste ihren Stall auch sauber. Außer Zumwinkel gibt es derzeit nur noch Würth, der bekannt wurde ... alle anderen bleiben, wo sie sind, wohlweißlich im Dunkeln.

Und nochmals, mit Flyern und rationaler Aufklärung erreichst Du gar nichts, solange keine Mechanismen bereitstehen, die seelische Ebene zu beeinflussen, um irgendwen davon abzuhalten, sich Scientology zuzuwenden.

Was glaubst Du, in wie vielen Unternehmen Scientology auf oberer Ebene bereits steckt? Und, wenn ich mir so Politik und Unternehmenspolitik teilweise ansehe ... so kommen mir doch einige Zweifel daran, ob Scientology nicht längst übernommen hat. Wobei es jetzt nur noch darum geht, den Status als Kirche zu bekommen, was letztlich auch nur eine Geldgeschichte ist, denn dieser Status beinhaltet in D, dass Du Geld vom Staat bekommst. Und hier genau liegt der Streit zwischen der Kirche und den Scientologen begraben. Gäbe es, wie in den USA, keine Staatsverträge mehr mit Glaubensorganisationen und jeder könnte frei eine Kirche aufmachen, wie er will, hätten wir dieses Palaver sicher nicht mehr in dieser Form.
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12.04.2008 11:44 Uhr von KillA SharK
 
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Kompetenzzentrum gegen NPD und rechte Gewalt? Das wäre doch mal was sinnvolles.
Aber das gibt dann wieder unlösbare Probleme mit dem Verfassungsschutz.
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12.04.2008 11:54 Uhr von 70sMan
 
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sehr sinnvoll..ich hoff sowas gibts gegen die scheinheiligen religionen der welt auch bald.
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12.04.2008 12:10 Uhr von javaSc
 
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@Asine: Das ist kein Glauben, das ist Gehirnwäsche und Leute- und Leutegeldbeutelfang. Wenn es wirklicher und guter Glauben wäre, würden nicht soviele in seelische Abgründe und auch finanzielle Nöten gestürzt werden.
Der Verein ist gemeinnützig und ich begrüße es, obwohl er natürlich auf gefährlichem Fuß lebt.
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12.04.2008 17:53 Uhr von HarryL2
 
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Die Frage die ich mir immer wieder stelle ist: Wieviele Scientologen sind bei uns in der Politik und der Wirtschaftsspitze ?

Das war ja der ursprüngliche Plan, hohe Positionen in Regierung, Exekutive und der Wirtschaft zu besetzen um alles an sich zu reissen. Hat ja damals erstmal einen herben Rückschlag für Hubbard gegeben. Danach war es lange ruhig, nach seinem Tod haben es andere fortgeführt weil es ja immer noch viel Geld eingebracht hat. z.B. durch die Verkäufe der Bücher, des Schnickschnacks wie z.B. Schmuck und der Gebühren für die Kurse.
Aber was hat sich in der Zeit im Hintergrund getan? Immer wieder hört man von Firmen die nach Hubbards Art ihre Firma führen. Wenn das in der Wirtschaft ja durch die Kontakte und Klüngelei schon gut funktioniert hat...... - wie weit sind sie dann in der Politik?
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12.04.2008 19:23 Uhr von lordxxl
 
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Das ängstigt mich: Nicht, dass es Menschen gibt die diese Sekte verteidigen, das ist verständlich, Leute wie unser kleiner Tommy machen ja genug Geld damit und die kleinen Leute die in deren Fängen stecken wissen es einfach "noch" nicht besser. Aber für die ist ja dieses Zentrum da.
Viel mehr erschreckt mich, dass es Aussenstehende gibt die eigentlich genug Informationen haben sollten um zu sehen, was für ein krimineller Verein das ist die hier fordern diese arme Kirche doch in Ruhe zu lassen.
Solche Leute hielten/halten die NSDAP auch nur für eine weitere "demokratische Partei"
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13.04.2008 09:44 Uhr von coolio11
 
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@Zipfi: mit deiner Aversion gegen Scientology stimme ich überein.

Ansonsten erachte ich deine Meinungsäußerung als haarsträubend abwegigen Unsinn. Mit Verlaub: du schreibst eine Menge Mist!

Der Islam ist neben Christentum, Hinduismus, Buddhismus und Judentum eine der fünf Weltreligionen (näheres siehe Wikipedia -->"Weltreligion"). Ihn verbieten zu wollen ist Schwachsinn hoch drei. Dass der Islam eine "faschistische Ideologie" sei, ist eine ebenso selten blödsinnige Behauptung.
Nur eine als islamische Fundamentalisten bezeichnete Minderheit der Muslime (wohlgemerkt zahlenmäßig weniger als ein Prozent der Muslime weltweit) tritt für die Anwendung von Gewalt gegen die zu "Feinden" erklärten Andersdenkenden auf. Die weit überwiegende Mehrheit der Muslime in Deutschland und anderswo auf der Welt stehen den Fundamentalisten kritisch bis ablehnend gegenüber.

Deine Meinungsäußerung vom 12.04. um 10.36 Uhr ist eine erschütternd hirnlose Ansammlung von gequirltem Quark.

P.S. Ich bin kein Muslim und ich habe auch nicht vor, zum Islam überzutreten.
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13.04.2008 10:01 Uhr von mueppl
 
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Nach über 35 Jahren kommen sie auf so eine Idee.
Schon in den 70ern wurde vor der Sekte gewarnt - und jetzt haben sie die Gefahr und deren Konsequenzen erkannt, echte Schnelldenker unsere Politiker.

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