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Neuer Speicher von IBM soll die Festplatte ablösen

Die von IBM zurzeit erforschte Speichertechnologie "Racetrack" soll in wenigen Jahren soweit gereift sein, dass hiermit schnelle Massenspeicher hergestellt werden können, die dann die Festplatten- und Flashspeicher ablösen sollen.

Bereits in vier Jahren will IBM einen Prototypen eines auf der neuen Technologie basierenden Massenspeichers vorstellen. Diese neuen Massenspeicher sollen die Schnelligkeit von Flashspeichern mit den günstigen Kosten von Festplatten vereinen, ohne dabei aber deren Nachteile zu übernehmen.

Die "Racetrack"-Speicher-Technologie basiert auf der Anordnung von Atomen in U-förmigen Bahnen in sogenannten Nanodrähten. Es sollen sich hierdurch Massenspeicher von mehreren Tera-Byte herstellen lassen, deren Zugriffszeit im Nanosekunden-Bereich liegt.


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WebReporter: Micha05
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Neuer, IBM, Speicher, Festplatte
Quelle: derstandard.at

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2008 12:42 Uhr von Micha05
 
+0 | -0
 
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Sind wir mal gespannt, ob das was wird. Wenn IBM da die alleinigen Rechte drauf hat, wird es die aber ganz schön weit nach vorne bringen.
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11.04.2008 13:02 Uhr von excorcist
 
+6 | -0
 
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@Kommentar: Das wäre dann ein Ausgleich für die ganzen defekten DeskStar Platten, hatte selber eine davon

aber 4 Jahre... in der Zeit schläft auch die Konkurrenz nicht und meiner Meinung nach ist die Festplatte an sich schon längst überholt und nur noch als Massenspeicher geeignet

Für Betriebssystem und Anwendungen sollte es längst etwas besseres geben.
USB Sticks und SSD Drives sind da auch keine Alternative, da noch viel zu langsam im Umgang mit vielen Dateien...
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11.04.2008 15:32 Uhr von kidneybohne
 
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möglcih isses: das ist möglich, wenn man an intels atom cpu denkt...
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11.04.2008 18:41 Uhr von Elessar_CH
 
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@ kidneybohne: Was hat den das mit Intels Atom CPU zu tun?

@ Autor
Das wird IBM nicht ganz schön weit nach vorne bringen. Die stehen nämlich an der Spitze. Meiner Meinung nach auch vor Intel.
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11.04.2008 19:38 Uhr von casus
 
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@ICHREGMICHABERAUF: Manchesmal gibt es sicher neue Ideen die im Sande verlaufen.

Allerdings gibt es auch genuegend neue Ideen, die dann vielleicht etwas anders als zu Anfang gedacht, doch noch sinnvoll umgesetzt werden.
(Wenn man sich gegen die Zweifler durchsetzen konnte!)

So ist das von dir als nicht realisierbar beschriebene Produkt seit 2003 unter dem Namen tesa Holospot-System auf dem Markt.
[ Q: http://de.wikipedia.org/... ]

Eine Tesafilmrolle, die in einem Festplattengehäuse rotiert, hab ich allerdings noch nicht gefunden, wenn du das gemeint haben solltest ;-)
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11.04.2008 19:38 Uhr von RupertBieber
 
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wartets nur mal ab bis die Quantenmechanik Einzug hält....
dann ist ein Terabyte ein Mövenschiss und eine Nanosekunde eine Ewigkeit....
dann steht bei euch zuhause ein Petaflop-Rechner und Windows darf die Druckdateien verwalten....
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11.04.2008 21:05 Uhr von Elessar_CH
 
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@ Autor: IBM verkauft die Reche so viel ich weiss ziemlich oft.
Ausserdem ist IBM sowas wie Trendsetter im IT-Bereich. Wenn die sich in den Kopf gesetzt haben, dass diese Technologie auf den Massenmarkt kommt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass dies auch geschieht.
Mal ganz abgesehen davon, dass bei IBM wahrscheinlich mehr Know-How drinsteckt als irgendwo sonst in der ganzen EDV. Vor allem forschen die Forscher von IBM viel weiter in die Zukunft, als dies bei Intel (dem einzigen zu IBM halbwegs konkurrenzfähigen Unternehmen) der Fall ist.
Klar, ich weiss lange nicht alles über IBM und Intel, aber wenn man das ganze in den Medien verfolgt, kann man die Trends erkennen und abschätzen.
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12.04.2008 01:25 Uhr von tha_specializt
 
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Sachfehler: "deren Zugriffszeit im Nanosekunden-Bereich liegt."

Hihi, das ist natürlich totaler Unsinn, denn schon Elektronen in einem metallischen Leiter haben bewiesenermassen eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 5km/s, plusminus einige km/s, je nach Umstand und Widerstand. Da die TATSÄCHLICHEN Wege für ein einzelnes Bit in einem Computer mitunter mehrere Kilometer betragen, kann also die "Zugriffszeit" (also der Hin UND -Rückweg von einigen Elektronenkaskaden) niemals so klein sein, das lässt sich sogar ausrechnen und vielfältig beweisen. Zugriffszeiten ausserhalb des ms-Bereichs sind einfach Humbug, mit heute bekannter Elektronik völlig unmöglich.

IBM will eben ein bischen angeben ... is ja auch gut so. Wahrscheinlich wird die DURCHSATZRATE recht hoch sein und die Zugriffszeit evtl. sehr gut, aber ganz bestimmt nicht ausserhalb der (noch) geltenden physikalischen Grenzen ;-)
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12.04.2008 02:11 Uhr von meisterthomas
 
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Marktreife in sieben bis 10 Jahren: Bis das Produkt den Markt erreicht, dürften sieben bis zehn Jahre vergehen. Und es gibt noch andere Entwicklungen mit ähnlichen Eigenschaften.
s. Quelle
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12.04.2008 09:19 Uhr von Micha05
 
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@tha_specialist: Natürlich können elektronische Signale im ns-Bereich liegen. Diese Aussage kann ich sogar ganz genau machen, da wir in meinem Beruf mit solchen Zeiten arbeiten müssen. Wir haben in der Kfz-Messtechnik Signale mit einer Taktlänge von 10ns, d.h. alle 10ns wird ein 8bit-Wert ausgelesen. Nanosekunden sind von der Größenordnung 10^-9, d.h. wir bewegen uns im Gigaherz-Bereich, welches ein ganz gebräuchlicher Bereich in der Hochfrequenztechnik ist.
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12.04.2008 16:42 Uhr von casus
 
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@Zipfi: > ... dem ganzen berichteten Mist hab
> ... ich bis heute absolut garnix gesehen.

Ja so gut sind die mittlerweile ;-)

Disketten waren mal sehr groß und haben doch nur 1,2 MByte Platz gehabt,
Zip Laufwerke 100 MByte bzw. noch mehr,
DVD´s fassen plötzlich 9 GigaByte bald bis zu 100 Gigabyte,
auf einen USB Stick passen immer höhere Kapazitäten, die für immer weniger Euro/Gigabyte zu haben sind,
Digitalkammeras haben immer höhere Speicherkapatzitäten,
Laptops haben immer höhere Festplattenkapazitäten (im Gehäuse versteckt),
usw. usw.
Gugst Du hier:
[ http://de.wikipedia.org/... ]

Man muss sich schon sehr anstrengen um garnichts mit zu bekommen ;-)

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