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Indien: Zu viele Selbstmorde - Haarfärbemittel wird verboten

Im nördlichen Bundesstaat Uttar Pradesh in Indien wurde nun ein bestimmtes Haarfärbemittel verboten, weil sich Selbstmorde von verzweifelten Bauern häuften. Die Bauern tranken das Haarfärbemittel aufgrund ihrer Verzweiflung über ihre finanzielle Situation.

Der Regierungsbeamte Rajiv Agarwal erklärte am heutigen Freitag, dass die Anzahl der Selbstmorde im Bundesstaat in den letzten drei Monaten bei vermutlich mehr als elf liege. Das Haarfärbemittel ist relativ billig und wird im Bundesstaat selbst produziert. Laut Ärzten führt es zu Nierenversagen.

Die Bauern müssen mit einer jahrelangen Dürre umgehen, die sie dazu bringt, Schulden aufzunehmen um Saatgut zu erwerben. Sie hofften dabei auf bessere Zeiten, um die Kredite zurückzahlen zu können. Aufgrund der anhaltenden Dürre war das aber nur selten möglich. Die Regierung plant einen Schuldenerlass.


WebReporter: Margez
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Indien, Selbstmord
Quelle: www.oe24.at

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2008 12:39 Uhr von Sonnenshine
 
+22 | -1
 
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Schlimm was wo anders so passiert. Ich kann die Verzweiflung in einen solchen Land gut verstehen.
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11.04.2008 13:08 Uhr von shortcomment
 
+11 | -2
 
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Verstehen: kann man das aber mit Haarfärbemittel? Da gibts sicher andere Methoden wo man nicht so leiden muss. Gelitten haben die ja vorher schon.
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11.04.2008 13:08 Uhr von Train Spotter
 
+4 | -47
 
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11.04.2008 14:41 Uhr von kate_1984
 
+3 | -2
 
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@Train Spotter: muss man deinen Kommentar verstehen?
Nicht wirklich oder...

@News: Hoffentlich bringt das was, dieses Verbot.. aber richtig daran glauben kann ich ja nicht, da finden sich andere Mittel... Finde die Sache sehr traurig.
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11.04.2008 15:07 Uhr von antivirus32
 
+0 | -3
 
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schön und gut: aber wenn die des verbieten wollen wie soll des funktionieren wenn man es selbst herstellen kann irgendwo nich idiotensicher das ganze
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11.04.2008 15:42 Uhr von daermel
 
+3 | -1
 
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man sollte: den menschen dort helfen anstatt ihnen ihr einziges mittel, ihre probleme anders zu lösen, zu nehmen
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11.04.2008 16:04 Uhr von whitechariot
 
+3 | -1
 
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Das löst das Problem ja quasi bei der Wurzel.

In dem Zusammenhang werden in Zukunft dann wahrscheinlich noch Messer, Scheren und Seile verboten und in einem nächsten Schritt auch Züge und Brücken. Das ist die Lösung.
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11.04.2008 16:25 Uhr von www.kk-gang.de
 
+3 | -1
 
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ich frage mich was diese ganzen kommentare wie "Naja" oder "Tja" sollen!? Wenn die Leute nicht in der Lage sind sich vernüftig zu einem Thema zu äußern dann sollen die es lassen.
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11.04.2008 17:41 Uhr von RupertBieber
 
+3 | -0
 
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...komisch mir kam da auch als erstes *Monsanto* in den Sinn und diese Reportage bei ARTE über die "Firma" Monsanto und deren weltweite Strategie, Saatgut unter ihre Kontrolle zu bringen...

....hmm...gibt bestimmt Zusammenhänge zwischen diesen Selbstmorden und den "Geschäftspraktiken" Monsantos...
(soweit ich die Reportage noch in Erinnerung habe)

Monsanto war doch die damalige US-Chemiefirma, die während des Vietnamkrieges das Entlaubungs und Vergiftungsmittel "Agent-Orange" herstellte und den US-Militärs verkaufte...
und damit Hunderttausende, wenn nicht Millionen Menschen direkt oder indirekt in den Siechtod schickte...

hier übrigens der link zur Orginalreportage zum download....falls es jemanden interressiert...
darin kommen auch die inidischen Bauern vor und das Thema mit den Selbstmorden.. ;-))

http://doku.cc/...

sehr empfehlenswert! - es vermittelt einen ungefähren Eindruck, mit welchen Methoden Monsanto vorgeht und versucht ein weltweites Nahrungsmonopol an sich zu bringen
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11.04.2008 22:32 Uhr von ChefeAli
 
+1 | -0
 
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Mein Gott nochmal ist diese Welt ein grausamer Ort auf der einen Seite stinkreiche Kapitalisten die in der dritten Welt über Leichen gehen und dann auch noch auf Benefizveranstaltungen herumheucheln.

Das sind natürlich die Auswüchse der widerlichen GLOBALISIERUNG !!! Die hat nicht umsonst soviele Gegner.

Ich muss erst mal wieder richtig abkotzen hier.......=:/ F**K O*F
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11.04.2008 23:33 Uhr von unomagan
 
+0 | -2
 
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lol: es ist nicht die schuld der "globalisierung, sondern die geld geilheit der menschen. Das sind zwei paar schuhe.

Aber immer toll, menschen zu sehen die meinen die globalisierung wäre schuld. Und selbst nicht anders sind.

Wer würde nicht den job für mehr geld wechseln? Und für noch mehr geld, wo anders arbeiten? ;)
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11.04.2008 23:44 Uhr von SystemOfADown
 
+2 | -0
 
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sin stricke nich billiger? un vor allem schneller? ich mein, is doch schon verdammt hart, an nierenversagen regelrecht zu krepieren...


is aber schon hart, was in armen ländern wie indien so abgeht...vor allem der kontrast zwischen arm und reich, die mehr oder wengier "tür an tür" leben
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12.04.2008 08:01 Uhr von Miem
 
+0 | -0
 
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zu Ende lesen: bringt Vorteile. Das Verbot dieses Haarfärbemittels ist offenbar nur eine Sofortmaßnahme, schießlich bringen sich Menschen aus den verschiedenstens Gründen um. Und gerade in einem Land, in dem längst nicht alle lesen können, kann so ein Mittel auch schon mal aus Versehen getrunken werden - finde ich ganz richtig, dass das Mittel verboten wird.

Wie im letzten Satz zu lesen ist, geht die Regierung ja auch gegen die Selbstmord-Ursache vor - sie plant einen Schuldenerlass. Und das wird sicher dafür sorgen, dass die Bauern nicht nach einer anderen Selbstmord-Methode suchen.
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12.04.2008 10:27 Uhr von hayate1000
 
+0 | -1
 
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aber: wirklich owned xD

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