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Billigflieger Oasis muss aufgeben - Keine Schnäppchenflüge mehr nach China

Vor gut eineinhalb Jahren startete die Fluggesellschaft Oasis mit Sitz in Hong Kong. Nun musste die Gesellschaft unter Leitung von Chef Steve Miller einen Insolvenzverwalter bestellen. Sollte sich noch ein Investor finden, gäbe es für die Airline noch eine Zukunft.

Oasis machte 81 Millionen Euro Verlust. Praktisch jeder Flug war unrentabel. Oasis wollte das Billigkonzept auch bei Langstreckenflügen umsetzen. Doch dies ist nur bei hoher Auslastung möglich. Aus diesem Grund gibt es Billigflieger auch nur auf Kurz- und Mittelstrecken.

Oasis bot Flüge nach China und Kanada an. Dreh- und Angelpunkt war London. Mit vier Boeing 747 wollte man auf 14 Flugzeuge wachsen. Doch die traditionelle Cathay Pacific konterte die Billigpreise von Oasis mit zahlreichen Sonderangeboten. Auch der hohe Spritpreis trug zur Insolvenz von Oasis bei.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: China, Schnäppchen, Billigflieger, Oasis
Quelle: www.ftd.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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11.04.2008 02:28 Uhr von no_trespassing
 
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Also ich wäre gern mal mit Oasis geflogen. Ticketpreise für ca. 1000 HKD wären ca. 100 Euro für einen Flug nach China.
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11.04.2008 14:06 Uhr von ingo1610
 
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Schade aber die Fluggäste legen halt beim fliegen sehr viel Wert auf bekannte Namen. Das dann ein Newcomer wie Oasis nicht mit dem großen Namen Cathay Pacific mithalten kann ist logisch.

Sowas kann dann nur klappen wenn man Anschlussflüge zu den Langstreckenflügen anbieten kann, welche ebenfalls Billigflüge sein müssten. Dann denke ich, wäre die erforderliche Menge an Fluggästen wohl zu erreichen gewesen.

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