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Amerikanische Forscher finden Medikament gegen radioaktive Strahlung

In den USA haben Forscher durch Tierversuche an Mäusen und Affen ein Medikament gefunden, welches nach Einnahme vor radioaktiver Strahlung schützt. Bis jetzt ist noch nicht gesichert, ob das Mittel auch bei Menschen verwendet werden kann.

Sollte das Medikament auch bei Menschen wirken, ist eine bessere Strahlenbehandlung von Tumorkranken möglich. Auch Menschen, die durch Unfälle größerer Strahlung ausgesetzt wurden, könnten mit dem Mittel behandelt werden.

Bei Versuchen wurden Mäuse radioaktiver Strahlung ausgesetzt. Ohne Medikament starben alle Tiere, doch bei vorheriger Injektion des neuen Präparats überlebten 87 Prozent. Es gab auch eine kleine Zahl überlebender Mäuse, wenn das Mittel erst nach der Bestrahlung gespritzt wurde.


WebReporter: Micha05
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Amerika, Medikament, aktiv, Strahlung, Radioaktivität, Strahl
Quelle: jetzt.sueddeutsche.de

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31 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.04.2008 19:53 Uhr von Micha05
 
+0 | -0
 
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Wenn das Mittel bei Menschen wirkt, denke ich, dass dies ein großer Fortschritt bei der Krebsbehandlung sein würde. Aber man muss mal abwarten, ob es irgendwelche Nebenwirkungen hat.
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10.04.2008 20:35 Uhr von flokiel1991
 
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10.04.2008 21:14 Uhr von b0ns4i
 
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@flokiel: Lieber Mäuse anstatt Menschen!

Kannst dich ja als erstes freiwillig melden, wenn du nen Mäuseleben retten willst ;)
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10.04.2008 21:34 Uhr von S13gfried
 
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naja Wenn man weiß was radioaktive Strahlung ist müsste ein lautes "Häää" kommen...

Alpha, Beta und vor allem Gammastrahlung lässt sich nicht so einfach schlucken/ beseitigen.

´Viiiiele Bleischichten brauch man zum schutz vor elektromagnetischer Gammestrahlung, also kann mir niemand erzählen das eine Medikament, wenige milliliter irgendwas helfen soll...

Will da mal wieder ein Institut ins Fernsehn um Fördergelder zu kassieren????
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10.04.2008 21:48 Uhr von CrazyTitan
 
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ich muss: mich sigfried anschließen. allerdings wird nur behauptet, dass die ratten nicht starben. in japan leben immernoch menschen die die beiden atom bomben überlebt haben. oft wird man erst nach jahren krank. was ich damit sagen will, ist dass "nicht sterben" nicht gleich "schutz vor strahlung" heißt.

Phil
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10.04.2008 21:52 Uhr von loggedin
 
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10.04.2008 22:01 Uhr von Mabie
 
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@ flokiel1991: Womöglich einer der herausragendsten Erfindungen der modernen Zeit (ja, in der heutigen Zeit sollte man sich über Radioaktivität wirklich große Sorgen machen) und du denkst über die Mäuse nach *rolleyes*
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10.04.2008 22:43 Uhr von Nigi1
 
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@ S13gfried: Es gibt auch Bakterien die radioaktive Strahlung überleben.
Vielleicht kann man mit dem Medikament die Zellen so beeinflusssen das sie durch die Strahlung weniger Schaden nehmen und überleben
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10.04.2008 23:19 Uhr von EduFreak
 
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@loggedin: stimmt, sie probieren die ganze zeit nur rum, mit irgendwelchen medikamenten, die von himmel fallen. die wissen auch garnicht, wie es wirkt, oder was da drin ist, aber pumpen es in die tiere rein und bestrahlen sie anschließend und das aus einem grund: sie sind vollkommene sadisten.

erstens, du weißt nicht wie wissenschaft allgemein funktioniert; zweitens, bin ich mir sicher, dass du schon längst tot wärst, wenn nicht irgendwelche forscher früher irgendwelche tiere zu tode gequält haben.
zwei fragen hab ich noch: ist dir das leben von ca. 20 mäusen wichtiger als das von zichtausenden menschen? und bist du fleischfresser? ich glaube, dass jemand mit hirn weiß, worauf ich hinaus will...
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10.04.2008 23:41 Uhr von Elessar_CH
 
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@ flokiel: Früher glaubte man auch, dass der Körper von Säugetieren zum grössten Teil aus Blut besteht. Hätt nicht irgendeiner Schafe brutalst ausbluten lassen, würden wir das Heute vielleicht immer noch denken.

PS: Der menschliche Körper besteht zu ~7-8 % aus Blut. Das ist weit weniger als früher gedacht.
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10.04.2008 23:43 Uhr von Elessar_CH
 
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@ Urinstein: Das Mittel ist, falls es denn irgendwann mal auf den Markt kommt, hauptsächlich gegen Krebs einsetzbar.
Man wird wohl eher nicht im vorraus wissen wann in der Nachbarstadt ne Atombombe hochgeht.
Evtl. bei Leuten die in der Nähe von AKWs wohnen. Falls diese denn früh genug gewarnt werden.
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10.04.2008 23:50 Uhr von XxSneakerxX
 
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@Nigi1 naja. Bakterien mögen vllt. besser radioakt. Strahlung überleben. Aber so richtig übertragen auf den Menschen kann man dies nicht, auch nicht durch ein Medikament. Es gibt viele wesentliche Unterschiede zwischen Bakterien und Menschen...
Die Strahlung greift auch direkt die DNA usw. an...wie kann ein Medikament so wirken, dass es die DNA schützt? Wie komplex muss dieses Medikament wirken? Welche Wirkstoffe sind beteiligt? Wie waren die Laborbedingungen...man kann ja auch schließlich nicht alles 1 zu 1 übertragen. ...So einfach ist das nicht! Dennoch insgesamt ein spannendes Gebiet...ich bin gespannt, was da noch kommt und lasse mich in Vielerlei Hinsicht auch gerne eines Besseren belehren =)
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10.04.2008 23:58 Uhr von XxSneakerxX
 
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Apropo ich lese grad den Artikel. Wenn dieses Präparat, die Zellen daran hindert, Apoptose einzuleiten...dann kann das doch auch ziemlich in die Hose gehen. Dieser Mechanismus hat sich nicht ohne Grund im Zuge der Evolution etabliert und hoch konserviert...Die Zellen sind dann schließlich trotzdem durch radioaktive Strahlung angegriffen und evtl. mutiert etc.. Durch Apoptose wird dann eigentlich schlimmeres verhindert. Bei zu viel Strahlung gibt es dann natürlich "zu viel" Apoptose und der gesamte Organismus wäre betroffen. Durch dieses Medikament, entsteht doch dann in höherem Maße "Krebs" oder nicht? Was passiert mit den angegriffenen Zellen?...
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11.04.2008 00:06 Uhr von Un4given
 
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Typisch menschliche Überheblichkeit: @Mabie
Wo steht, daß das Leben eines Menschen mehr zählt als das einer Maus?
Bei dem ganzen widerlichen Pack, daß auf der Welt rumläuft, könnte ich einem sozialen Tier wie einer Maus manchmal mehr Achtung entgegen bringen als manchen Menschen.
Mäuse morden und vergewaltigen nicht, sie mißbrauchen ihre Kinder nicht und es gibt keine machtgeilen Despoten unter ihnen, die sich auf Kosten der Allgemeinheit bereichern.
Und wir "Menschen" maßen uns an sie als Labortiere zu mißbrauchen und als Schädlinge zu bezeichnen. Wir sind doch selbst nur parasitäre Primaten.
So und jetzt könnt ihr mir mal nen Rekord Minus verpassen;-)
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11.04.2008 00:15 Uhr von Caletta
 
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Was für eine logik: Ich kann ja nicht sagen, dass Tiere mir egal sind, Tierversuche z.b. für Make-up Prdukte sind einfach nur falsch, aber in der Medizin nunmal notwendig um an Ergebnisse ranzukommen.
Und wenn man bedenkt wie viele Tiere jeden Tag geschlachtet werden, nur weil man hier gerne mal Fleisch oder nen Hamburger isst, dann ist Kritik an Tierversuchen ja eigendlich fast nur von Vegetariern ernstzunehmen.....
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11.04.2008 00:28 Uhr von Botlike
 
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@ S13gfried: Ich glaube, dieses Medikament verhindert nich die Aufnahme der Strahlung, sondern wohl eher die Zellmutation oder so....
Die einzige Wirksame Medizin gegen Strahlung wird wohl eine bleihaltige Hautcreme sein ;-)
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11.04.2008 03:43 Uhr von Petaa
 
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Idee: Wenn ich das richtig mitbekommen habe wir die Apoptose bei radioaktiver Strahlung teilweise zu früh bzw. fälschlicher Weise bei noch gesunden Zellen eingeleitet. Jede Zelle hat Mechanismen um DNA Fehler zu reparieren.

Wenn das Mittel z.B. bei gesunden und reparablen Zellen die Apoptose verhindert bis die DNA Reparatur abgeschlossen ist aber bei den hoffnungslos verlorenen Zellen nicht wirkt ist das ein sensationeller Durchbruch !!!!

Wenn also nach der Bestrahlung deutlich weniger Zellen sterben dann gibt es auch weniger Mitose und somit weniger Chancen auf Replikationsfehler bzw. fehlerhafte Kopien !!! Bei den durch Strahlung erzeugten Doppelstrangbrüchen haben die Zellen somit mehr Zeit durch Rekombination mit dem Schwesterchromosom die Brüche zu beheben.

Da aber grade durch eine bestimmte Rekombination z.B. häufig Blutkrebs verursacht wird würden mich Langzeitstudien schon interessieren.
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11.04.2008 09:04 Uhr von bizzinho
 
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Atompillen: lol :) geile bezeichnung

gab ja schon ein paar völlig richtige bemerkungen hier... ein medikament wird die mutation des erbguts durch gamma und auch beta strahlung (alpha eher nicht, wer schluckt schon polonium) nicht verhindern können. die wirkungsweise wär schon interessant...
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11.04.2008 09:34 Uhr von Superhecht
 
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"Denkender": zu kurz gedacht. Die Überführung eines Medikaments in die Praxis dauert Jahre. Oder wolltest Du nur Anti-USA-Geblubbere loswerden?
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11.04.2008 12:15 Uhr von vst
 
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denkender: so ähnlich war auch mein erster gedanke.

nicht amerika und den iran, aber das ist doch super, da kann man die ganzen alten atomschleudern, äääh kernkraftwerke weiterlaufen lassen.

der bevölkerung was von dem wundermittel ins wasser zaubern, schwupps geht es allen gut.

superhecht
seit wann wartet so eine chlor..., äääh glorreiche armee auf die gesetzliche regelung?
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11.04.2008 15:24 Uhr von Grott
 
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gute chancen: dieses Mittel hat im gegensatz zu Mitteln die direkt gegen Krebs wirken gute Chancen auf den Markt zu kommen. Denn anstatt die Geldquelle "Krebs" zu heilen, hilft es dabei die geldbringende Behandlung noch geldbringender zu machen...
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11.04.2008 16:22 Uhr von Chriz82
 
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der perfekte soldat ist bald keine vision mehr. ist unsichtbar, verfügt über gps und internet, hat die durchschlagskräftigste und zielsicherste waffe und ist unverwundbar gegen ABC-Waffen.
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11.04.2008 16:23 Uhr von metzner
 
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@S13gfried und andere: Zum Abschirmen von Strahlung braucht man durchaus entsprechend dicke Abschirmung: Blei am besten bei Roentgenstrahlung, je energiereicher um so dicker(!), borierte Kohlenwasserstoffe (Kunststoff, oder sogar Wasser nutzt da) gegen Neutronenstrahlung, ein blatt Papier gegen Alphastrahlung, und eine duenne Mauer reicht vollkommen gegen Betastrahlung...

Warum wirken solche Medikamente (da gab es auch schon was seit den 50/60ern!!)?

Nun dazu muss man erst einmal wissen, wie die Strahlung die Zellen schaedigt: Sie ionisiert Wassermolekuele, oder zerschlaegt sie in freie Radikale. Diese Ionen, bzw. Radikale reagieren sehr stark mit anderen Molekuelen, so auch mit dem Erbgut oder Proteinen in den Zellen. Dummerweise fuehrt die Reaktion eines Wasserions mit einem Wassermolekuel nurzum Austausch der Ladung, esgib also wieder ein Ion und ein Molekuel...

Solche Medikamente wirken im allgemeinen, indem sie diese Ionen oder auch Radikale neutralisieren - bevor sie das Erbgut schaedigen. Dadurch kann die Ueberlebenswahrscheinlichkeit deutlich erhoeht werde.

Also durchaus wissenschaftlich fundiert! Nur nichts besonders neues - es sei denn dieses Medikament hat weniger Nebenwirkungen, oder wirkt staerker als fruehere Stoffe.

Uebrigens wird so etwasauch in der Raumfahrt eingesetzt! Und diese ist ein Motor fuer solce Forschungen, da ohne solche Medikamente eine Marsmission kaum moeglich sein wird...
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11.04.2008 16:27 Uhr von steve5501
 
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toller fortschritt Na dann gibt es ja keinen Grund mehr die "Bombe" nicht einzusetzen ...
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11.04.2008 19:10 Uhr von cheetah181
 
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@metzner & Quelle: Da die Quelle in der News (zumindest bei mir) nicht funktioniert, hier der Original-Artikel:

http://www.sueddeutsche.de/...

Das Medikament hält die Apoptose (den Zellselbstmord) auf, die bei starker Bestrahlung Todesursache ist.
Dafür bekommt man dann wahrscheinlich ein paar Monate später verstärkt Krebs, weil eben die fehlerhaften Zellen auch nicht sterben.

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