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Frankreich: Freispruch für Frau, welche eigene Tochter tötete

Ein Gericht in Frankreich hat eine Mutter freigesprochen, welche ihre eigene schwerbehinderte Tochter tötete. Die Geschworenen sahen davon ab, die Frau wegen Tötung zu verurteilen.

Im Mai 2005 stellte die 64-jährige Lydie D. ihre Tochter, welche seit Geburt an schwer behindert war, mit Medikamenten ruhig und ertränkte sie anschließend in der Badewanne.

Nach eigenen Angaben handelte die Frau "aus Liebe". "Ihr Gesicht war nicht einfach weiß, es war aschfahl und durch die Schmerzen verzerrt. Sie konnte tagelang nicht mehr schlafen". Zwar wurde auf drei Jahre Bewährung geklagt, doch die Staatsanwaltschaft will keine Berufung einlegen.


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WebReporter: Carandiru
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Frankreich, Tochter, Freispruch
Quelle: magazine.web.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.04.2008 17:15 Uhr von Deepbluesea82
 
+25 | -2
 
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Irgendwie kann ich die arme Frau verstehen... wenn der Zustand um ihre Tochter wirklich soooo extrem schlimm war.

Manchmal ist es besser so ein Leiden zu beenden, bevor die Person immer weiter leiden muss....


Und jetzt bewerft mich ruhig mit Minus.... :-(
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10.04.2008 17:53 Uhr von dr-snuggles
 
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ich: glaube ja, das die mutter sich das lange und reichlich überlegt hat, und es keine kurzschlußreaktion war. aber es wird immer menschen geben, die so eine "tat" verurteilen oder befürworten, es ist auch nicht leicht nachzuvollziehen wenn man selbst nicht betroffen ist...
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10.04.2008 18:10 Uhr von Schlusenbaum
 
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Es wäre besser wenn es Sterbehilfe: geben würde.Es muß furchtbar sein einen geliebten Menschen leiden zu sehen.Tiere haben es da besser denn wenn sie unheilbar sind und Schmerzen haben kann man sie friedlich beim Tierarzt einschläfern lassen.
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10.04.2008 18:13 Uhr von ShortnewsMaus
 
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10.04.2008 21:08 Uhr von desolife
 
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war schon gut ich dachte beim titel erst dass die mutter wieder eine von den ganzen vergewaltigern, kindermördern oder so wär... aber bei der situation ises richtig dass man den "mord" toleriert. meine tante wurde fürne lange zeit eingesperrt weil sie die schläuche abzog die ihren mann im koma am leben gehalten haben... nach 2jahren koma! da versteh einer die leute mit ihrem falschen gerechtigkeitssinn...=(

@shortnewsmaus: klugscheisser wie du können ihr tolles deutsch unter beweis stellen wenn sie fleissig news schreiben solche comments könnwa hier echt nich brauchen!
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10.04.2008 22:48 Uhr von SonnenblumeOfDeath
 
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ich kann die frau verstehen wenn man das eigene kind so leiden sieht tut man das aus liebe und nicht aus sonst irgendeinem anderen grund.
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11.04.2008 07:56 Uhr von gewalt-notruf
 
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Humane Sterbehilfe: Die Gründe für die Sterbehilfe: Lt. WEB.de:
"Debaine hatte ihrer Tochter Anne-Marie im Mai 2005 Beruhigungsmittel gegeben und sie dann in der Badewanne ertränkt. Die junge Frau war seit ihrer Geburt vollkommen auf die Pflege durch ihre Mutter angewiesen. Sie konnte sich wegen einer Hirnstörung nicht selbst bewegen und hatte die geistigen Fähigkeiten eines fünfjährigen Kindes. Zuletzt litt sie auch unter Epilepsie, hatte starke Kopfschmerzen und musste sich ständig übergeben."Sie litt zu sehr", sagte Debaine vor Gericht. "Ihr Gesicht war nicht einfach weiß, es war aschfahl und durch die Schmerzen verzerrt. Sie konnte tagelang nicht mehr schlafen."

Ich finde das auch der Mensch die Möglichkeit erhalten sollte, durch eine humane Sterbehilfe ein Würdevolles beenden seiner Leiden herbei zu führen oder führen zu lassen. Aber unter ärztliche Begleitung. Sicherlich ist es immer wieder sehr schwer eine solche Entscheidung zu treffen, wenn der betroffene Mensch sich selbst nicht mehr dazu äußern kann, aber dafür wären ja dann die nächsten Familienangehörige wie z.b. Mutter und Vater in der schweren Entscheidung. Ich denke auch das es sehr viele Fälle gegeben hat, dass schwer kranke Menschen wieder gesund wurden und dann froh waren das ihnen ihr eigener Wunsch nach Sterbehilfe nicht gewährt wurde. Und ich denke aber auch, dass hier die Gesetzgeber mal Mut bekommen und die humane Sterbehilfe aus der Grauzone der Strafbarkeit heraus holt.
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11.04.2008 09:13 Uhr von vst
 
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ich verstehe die frau: ich verstehe auch menschen die sterben wollen, sei es der schmerzen oder einer krankheit wegen.
ich verstehe nicht, wenn deutsche politiker gegen sterbehilfe vorgehen und strafen vorsehen wollen für menschen die in solchen fällen den betroffenen helfen.

ich verstehe aber auch shortnewsmäuse, die schlecht lesbare news kritisieren und gebe ihnen deshalb ein plus.
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11.04.2008 13:10 Uhr von Blackhart12
 
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wenigstens hat sie sie nicht noch dabei gequält. Sie hat ihr ja noch Beruhigungsmittel gegeben. Wenn man jahrzehnte sehen muss wie ein Kind leidet schafft man es irgendwann nicht mehr
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11.04.2008 13:36 Uhr von ShortnewsMaus
 
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@desolife: aha... aber Beleidigungen findest du ok???
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15.04.2008 18:27 Uhr von Jean-Dupres
 
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@desolife: "ich dachte beim titel erst dass die mutter wieder eine von den ganzen vergewaltigern, kindermördern oder so wär... aber bei der situation ises richtig dass man den "mord" toleriert."

Noch schlimmer kann deine Einstellung wohl nicht mehr werden oder was ?

Mord ist Mord. Egal aus welchem Beweggrund.

Und selbst wenn Sterbehilfe legal wäre, so hätte ausschließlich jeder Mensch selbst das Recht über sein eigenes Leben und Ableben zu entscheiden.

Und für diesen schwer behinderten Menschen aus der Nachricht hätte es auch Einrichtungen gegeben die sich um eben diesen gekümmert hätten, statt das man zum Mord greifen muss.

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