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Porsche-Raser auf YouTube: Schweizer Polizei ordnet nachträgliche Tempomessung an

Wieder berichten schweizer Medien von einem YouTube-Raser, dem seine Leidenschaft für die öffentliche Zurschaustellung demnächst die Bekanntschaft mit der Justiz einbringen könnte. Offenbar löste ein "Blick"-Artikel, der am gestrigen Mittwoch einen ähnlichen Fall aufgriff, ein gesteigertes Interesse an der Problematik aus.

Im speziellen Fall handelt es sich um einen Porsche-Fahrer in der Züricher Innenstadt, der in der Tempo 50-Zone nicht nur ordentlich Gas gibt, sondern dabei noch Zeit findet, ein Telefonat zu führen und dem filmenden Beifahrer lässig die Zunge herauszustrecken.

Die Staatsanwaltschaft nimmt den Hinweis auf den Film ernst, beabsichtigt die Überstellung des Video-Materials an den Wissenschaftlichen Dienst, um die gefahrene Geschwindigkeit nachträglich feststellen zu lassen. Die Beamten hoffen bezüglich der Identität der Verkehrs-Rowdys auf Hinweise aus der Bevölkerung.


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WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Schweiz, Porsche, Tempo, Raser
Quelle: www.blick.ch

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.04.2008 12:37 Uhr von Jonny.L
 
+9 | -1
 
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Video als Beweis ungültig: Wenn keine Uhr oder ein Tacho zu sehen ist, würde ich niemals so ein Video, was durch mindestens 2 Konverter durch musste, als Beweismittel zulassen. Schnell mal eine falsche Einstellung und schon könnte das Teil Bruchteile von Sekunden schneller oder langsammer spielen und damit eine Messung verfälschen. Es kann ja sogar vom Macher schon manipuliert sein. Solche Tricks sieht man ja oft in Filmen, da werden 30km/h-Fahrten mal schnell auf 100 und mehr km/h getunet und das manchmal sogar recht glaubwürdig.
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10.04.2008 13:17 Uhr von boysetsfire
 
+2 | -0
 
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@johnny: Das hab ich mir auch beim gestrigen Artikel schon gedacht. Selbst Filmchen mit eingeblendetem Tacho sind kein Beweis. Auch hier wird gerne mal mal nach oben hin manipuliert, um die Fahrt spektakulärer wirken zu lassen.
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10.04.2008 13:31 Uhr von sokar1
 
+6 | -1
 
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Mr Master j Psy: Warum sollte man denn nicht versuchen den Kerl zu bestrafen.
Wenn schon icht wg. der Geschwindigkeit dann wg. dem Handy, auch das ist in der Schweiz Strafbar.

Nur weil andere schlimmere Verbrechen begehen, ist noch lange nicht alles andere nur ein Kavaliersdelikt, vor allem weil bei sowas doch leicht auch andere Menschen verletzt werden können.
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10.04.2008 13:35 Uhr von boysetsfire
 
+3 | -0
 
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Bestrafen ist das einzige Richtige! Nur leider wird das SO keinen geben ...
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10.04.2008 17:29 Uhr von MrRazor
 
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Hallo?? Wie erkennen die, dass dieses Video in der Züricher Innenstadt gedreht wurde??

Die Geschwindigkeit lässt sich optisch ja retuschieren.
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10.04.2008 20:45 Uhr von brycer
 
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@MrRazor: Dass das Video in der Züricher Innenstadt gedreht wurde erkennen die wahrscheinlich an den Häuserzeilen die im Bild zu sehen sind.
Vielleicht Zufall oder so, aber ortskundige Leute erkennen die Gegend in der sie wohnen oder Polizisten die Strassen in denen sie schon hunderte Male Streife gegangen oder ähnliches sind.

Das mit der Geschwindigkeit ist dann eine andere Sache!

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