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Fluggast erschrak: Wurde die Cockpitscheibe mit Klebestreifen fixiert?

Sichtlich irritiert gab sich ein Fluggast beim Anblick einer Focker 100 der Helvetic Airways in Zürich. Eine der beiden Cockpit-Frontscheiben war mit Klebeband eingerahmt, so dass der Eindruck erweckt wurde, die Scheibe werde auf diese Weise fixiert.

Der Augenzeuge fotografierte den Flieger und wandte sich mit seiner Beobachtung an ein bekanntes Schweizer Boulevardblatt. Dieses konnte, nachdem es sich bei der Fluggesellschaft erkundigte, Entwarnung geben. Es handele sich um ein professionelles Vorgehen beim Austausch einer Cockpitscheibe.

Wie es heißt, sei es aus aerodynamischen Gründen notwendig, nach der Verschraubung einer Scheibe die Zwischenräume zwischen Verglasung und Einfassung mit Kitt aufzufüllen. Bis dieser vollständig ausgehärtet ist, werde er routinemäßig mit speziellem Alu-Haftband überklebt.


WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Cockpit
Quelle: www.blick.ch

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.04.2008 06:07 Uhr von Nesselsitzer
 
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Wäre ja nicht das erste mal, dass sich eine Cockpit-Scheibe während des Fluges verabschiedet, siehe http://de.wikipedia.org/...
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10.04.2008 10:42 Uhr von Lil Checker
 
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Würde mich auch erschrecken Nur würd ich nicht zur Bild Zeitung rennen -.- da würd ich mich gleich im Flughafen erkundigen, was das soll.
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10.04.2008 10:49 Uhr von MiefWolke
 
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Ja so ist das wen jede Zeitung Geld anbietet für Sensationsfotos.

Erstmal zu einer Zeitung rennen und nicht drüber nachdenken, was das für konzequensen hätte für zb. die Helvetic Airways.
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10.04.2008 11:01 Uhr von Praggy
 
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die scheiben sind doch geschraubt: bei den drücken da oben (im flugzeug ist doch überdruck) würde die scheibe doch sofort rausfliegen wenn die nur mit klebestreifen dran wäre!

und selbst wenn braucht man sich wohl bei solchen offensichtlichen "sachen" keinen kopf machen... der pilot möchte sicher auch wieder heil runter und zu seiner familie kommen und würde sicher nicht mit einem flugzeug fliegen, das so große mängel hat das die schon nem laien ins auge springen...

quelle sagt alles...
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10.04.2008 11:30 Uhr von SiggiSorglos
 
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Boulevardblatt: erste Anlaufstelle für Sicherheitsbedenken... traurig ist das... ich warte darauf, das man bei Unfällen nicht erst die Polizei ruft, sondern erstmal Videos und Fotos der Opfer macht und die Bildzeitung informiert....
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10.04.2008 12:57 Uhr von robrai19
 
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Fluggast: Ich versteh schon seine Überreaktion. Sind viele Flieger abgestürzt. Aber ein Fenster mit Klebestriefenabzudichten, da würde zu Hause funktionieren, aber in der Luft llieber Fluggast wirken Kräfte, da würde es die Kanzel auseinanderreißen.
Nächtstes mal keine Unruhe stiften, uindfragen sie Pilot oder das Bodenpersonal.
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10.04.2008 15:53 Uhr von müderJoe
 
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mhm: na toll! Wer dich so verhält, wie der typ in der News prägt ja mal davon, dass sein IQ nicht höher sein dürfte, als das Papier, dass er ließt!
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10.04.2008 22:54 Uhr von balee
 
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erinnert mich an den alltag aufm flugplatz denn da wird auch täglich nach "nem stück tape" gefragt für verschiedene zwecke.

also aufm kleinflugplatz unter segelfliegern.

ich kann die beunruhigung verstehen aber ist ja kein drama
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10.04.2008 23:43 Uhr von Gierin
 
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"Lies es doch morgen im Blick": Vor Jahren lief folgender Werbespot im Schweizer Fernsehen:
Zwei Bergsteiger kletterten mit Seilen gesichert einen Berg hinauf. Der "untere" ruft seinem Kameraden weiter oben zu: "He, hast du mich gesichert?" Dieser ruft von oben herab: "Lies es doch morgen im Blick". - Danach erschien noch die Werbebotschaft "Blick - überall dabei" (oder so ähnlich).

Beim lesen dieser News kam mir dieser Spot wieder in den Sinn. Der "irritierte Fluggast" dachte sich wohl auch: "Warum soll ich da noch lange bei der Fluggesellschaft nachfragen? Wenn das Flugzeug abstürzt, steht es ja morgen in der Zeitung!"

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