10.04.08 09:21 Uhr
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Neue Kompression: Ca. 180.000 Lieder passen auf einen CD-Rohling

US-amerikanische Forscher der Rochester Universität, New York, für Elektro- und Computertechnik haben es geschafft, eine MP3-Kompression zu konstruieren die es ermöglicht, theoretisch bis zu 180.000 Lieder auf eine CD zu brennen.

Ein Klarinetten-Solo von 20 Sekunden Länge konnte in den Versuchen auf lediglich ein einziges Kilobyte komprimiert werden. Des Rätsels Lösung sei es, dass man das physikalische Modell einer Klarinette im Computer abgespeichert habe. Hinzu kämen noch viele weitere Informationen, wie z.B. die Tonhöhe.

Demzufolge sei man nicht den üblichen Weg gegangen, indem man das Klarinetten-Solo aufgezeichnet habe. Man habe stattdessen auf einem Computer das Klarinetten-Solo in voller Länge reproduziert.


WebReporter: Margez
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: CD
Quelle: www.wienerzeitung.at

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51 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.04.2008 09:24 Uhr von ShorTine
 
+85 | -6
 
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April, April? Midi-Dateien gibts schon seit mehr als einem Jahrzehnt,
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10.04.2008 09:41 Uhr von n€ws_sh0rty
 
+23 | -8
 
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tja toll aber die neuen formate werden sich nicht durchsetzen. Wenn wir uns .ogg. .acc .mp3pro anschauen hat sich keiner gegen das gute alte .mp3 durchgesetzt.

mp3 rulez einfach *g*
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10.04.2008 09:42 Uhr von gatelli262
 
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Idee nicht schlecht: Die Idee an sich finde ich nicht schlecht, ABER:

Bei Musik gibts Milliarden unterschiedlicher Klänge, wenn (wovon ich nicht ausgehe) sich dieses Verfahren durchsetzen würde:
wäre Musik eintönig, stets auf Updates der Klangbasis angewiesen, klänge je nach Gerät wohl unterschiedlich.

WO SOWAS SINN MACHT:
Ich denke beim Kompressionsverfahren von Dateien, ich meine:
Das man eine Art Bitpool auf dem Rechner installiert hat mit den am häufigstvorkommenden 000010101000 Strings für die es dann Variablen gibt z.B.
001010010100101010010 == $274
01010101010101010010101 == $343

Naja kein Plan ob sowas klappt, bin kein Experte.
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10.04.2008 09:59 Uhr von listander
 
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10.04.2008 10:03 Uhr von Rekommandeur
 
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Midi: Also, so, wie sich der Bericht anhört, könnte man wirklich den Eindruck bekommen, das sie das Midiformat neu erfunden haben wollen. Das physikalische Modell einer Klarinette im Computer...Naja...soviel anders arbeitet Midi auch nicht...
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10.04.2008 10:04 Uhr von SiggiSorglos
 
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also: ich habe auch gleich an MIDI gedacht... denn die News liest sich genau so... Musik wird auf Noten reduziert und dann in einem extra dafür programmierten Program in Töne "übersetzt"
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10.04.2008 10:13 Uhr von listander
 
+7 | -1
 
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Farbrausch: Jetzt kam der Geistesblitz,


So hier im Link ist ein Demo von der Gruppe Farbrausch

http://www.youtube.com/...

Das Demo ist nur 64KB und die MusikDatei nur "4KB" gross, die Samples werden einfach in Echtzeit berechnet,
so wie es in den 70er mit den analogen Synthesizern üblich war (Jean-Michel Jarre) etc...


Link zum DemoDownload: Farbrausch Fr-08
http://www.farbrausch.de/...


Also nichts mit neuer Erfindung, das Demo ist aus dem Jahre 2000 und das Musikplugin ist als VST erhältlich.
4Kb Liedgrösse macht auf einer CD 150.000 Songs
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10.04.2008 10:27 Uhr von smou81
 
+13 | -1
 
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Aber da frage ich mich, wie Gesang "gespeichert" und wiedergegeben wird?
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10.04.2008 10:40 Uhr von listander
 
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Farbrausch-Candytron: Dazu dieses Farbrausch-Demo:
http://www.youtube.com/...

auch wieder 64 kb und auch uralt Jahr 2003
mit Gesang, ok Vocoder

Aber es ist möglich.
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10.04.2008 11:39 Uhr von datenfehler
 
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toll zu 100% sterile Computermusik.

Naja... die breite Masse wird das sicherlich auch schlucken... Haben keine Ahnung und kein Gehör...
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10.04.2008 11:40 Uhr von -tObI-
 
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@listander: das ist kein wirklcher gesang ... ich würde sagen: einfach abwarten :D
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10.04.2008 11:41 Uhr von fBx
 
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@müntesfeind: soso. du kriegst also mehr als 180000 mp3´s auf eine dvd? ;)

durchschnittsgröße 4mb... mal sehen... sind ja nur 700 gigabyte. deine dvd rohlinge will ich auch haben

zur news: so ne grütze! das is doch derselbe müll wie midi.
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10.04.2008 11:51 Uhr von flipper242
 
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@lisander: was denn das

"....die Samples werden einfach in Echtzeit berechnet,
so wie es in den 70er mit den analogen Synthesizern üblich ..."


Bisschen off topic, aber Geschichte:

Sample bedeutet noch immer das ein Stück (Das Muster = Sample) - etwas reales - aufgenommen wird. Also ein Sampler nimmt auf und gibt wieder und das in verschiedenen Tonhöhen. Früher gab es mal das Mellotron, was so etwas ähnliches via Magnetband geschaft hat (sehr bekannt aus Mama von Genesis).

Die ersten Komemrziellen Sampler ende der 70er waren von Fairlight, aber unbezahlbar, glaube an die 1 Millionen Dollar haben die zu dieser Zeit dafür aufgerufen . Mein erster Sampler stammte von E-Mu Systems und war der Emulator II (bekannt aus Ferris macht blau - Und eines der typischen Depeche Mode Klangerzeuger - gehört jetzt Creative) heute läuft das ja alles übern Computer wie HALion,Kontakt z.B. oder die ganzen Drumsampler Battery, LM4, RM IV .....

Die geräte von Jarre damals , waren alles schöne alte analoge (später auch digitale) Synthesizer vom z.B. (Pionier)Robert Moog als Moog, ARP, SQ, Oberheim, Roland die Ihre Töne via Oszillatorschwingung erzeugten (elektronischer Schwingkreis, dessen Tonfrequenz von einer Steuerspannung abhängig ist). Also wirklich künstlich erzeugt und keine "Abbildfotografie" wie ein Sample.
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10.04.2008 12:08 Uhr von ichwarsnicht
 
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was hat das mit MP3 zu tun? Die Quelle spricht richtigerweise von MP3 nur insofern, als dass sie das neue Verfahren mit diesem vergleicht. Eine neue MP3 Komperession ist gar nirgends erwähnt. Schlecht zusammengefasst würde ich sagen - mit dem Original hat diese News einfach nichts mehr gemein.

Gruß
ichwarsnicht
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10.04.2008 12:32 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Wie, Stimmen speichern? Ganz einfach! ,-): Jeder Sänger und Sängerin muss die Buchstaben des Alphabets, in sagen wir mal 3 Stimmvariationen aufnehmen, und die werden auf jedem Rechner gespeichert. So kann man dann sogar den Song selbst nach Belieben verändern, oder sogar einen ganz neuen machen.

Ähnliches macht man ja schon mit Gesichtern und Gesten von Schauspielern. Also dann brauchen wir auch bald keine Musiker mehr - sind sowieso zu teuer - nicht meine Meinung, aber bestimmt die von Führungsetagen.
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10.04.2008 12:37 Uhr von Fliwatuet
 
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wie fleissig diskutiert wird obwohl schon im ersten komentar drauf hingewiesen wurde, dass es sich um ein aprilscherz der "University of Rochester" handelte... natürlich war midi damit gemeint
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10.04.2008 12:38 Uhr von damagic
 
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Klingt für mich auch eher nach einer Art "Advanced MIDI".

Ich finde auch den Ausdruck "neue MP3-Kompression" irreführend, da dieses Verfahren doch eher eine Informationsdatei mit Noten- und Klanginfos erzeugt und mit dem eigentlichen MP3-Verfahren wenig gemeinsam hat.
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10.04.2008 12:51 Uhr von amexxx
 
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*gähn: man braucht dann auf dem rechner ja auch nur noch das virtuelle model aller instrumente in allen ausführungen weltweit

es gibt da momentan ein projekt in der audiobranche wo alle instrumente die es gibt jeden ton den es gibt einspielen diese bibliothek liegt bei ü100.000€ braucht man das dann auch oder wie sieht es aus

weil irgendwie müssen ja die instrumente in meinen pc kommen wenn die informationen nicht mehr über die cd kommen

desweiteren brauchen die ja auch speicherplatz und damit ist das mit 180.000 stücken auf einer cd hinfällig es ist klar das noten weniger platz brauchen als ein orchester aber das eine funktioniert nunmal nicht ohne das andere

kann man das alles auf mobilen endgeräten nutzen sonst sehe ich dafür keinen sinn
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10.04.2008 13:12 Uhr von damagic
 
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sorry, zu lange geschrieben und dabei nicht gelesen @Aprilscherz (°o°)
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10.04.2008 13:53 Uhr von lord-helmchen
 
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erster satz is falsch! "...haben es geschafft, eine MP3-Kompression zu konstruieren die es ermöglicht..." - es handelt sich nicht um eine mp3 kompression, sondern um eine (evt baldige) alternative zur mp3, die kompressionstechnisch komplett anders funktioniert. aber egal lol
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10.04.2008 14:00 Uhr von savra
 
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@gatelli262: Und damit Du auf eine Kette von Bits eindeutig verweisen kannst, brauchst Du, bei 2^8 Möglichkeiten, acht Bits. Welche Ersparnis, welch geniale Komprimierung. :->
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10.04.2008 14:10 Uhr von 268331148
 
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Ich hab mir jetzt nicht alle Kommentare durchgelesen, vielleicht kam es ja auch schon mal zu Wort.

Warum überhaupt noch bessere Komprimierungsverfahren entwickeln. Bei den aktuellen Festplattengrößen ist das doch nicht weiter relevant. Sowas lädt nur zur Raubkopie ein.
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10.04.2008 14:22 Uhr von Mairlein
 
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Wenn einer was weiss kassiert er Minus?! Verstehe nicht warum der Kommentar von listander negative Wertungen bekommen hat!
Format hin oder her - für mich zählt im Endeffekt nur Qualität und super Klang. MP3 die zu Tode kovertiert auf ein Rauschkonzert wurden lad ich gar nicht runter! Spätestens wenn die Anlage ein wenig lauter läuft merkt der Letzte den Unterschied. Was Klassik anbelangt ist das Thema sowieso überflüssig. Da zahlt NUR Qualität in der Wiedergabe,mit Ausnahme von Schellacks die bekanntlich ihren eigenen Flair haben. Für was in 7.1, Endstufen, Bässe, Hochtöner usw.investieren wenn man beim Input knausert?
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10.04.2008 14:44 Uhr von murcielago
 
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@ listander: MIDI hat nichts mit dem atari st zu tun, dieser hatte nur diese schnittstelle serienmäßig dabei. MIDI wurde entwickelt um musikinstrumente digital anzusteuern.
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10.04.2008 15:51 Uhr von JCX2000
 
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MP3-Nachfolger steht mit mp3surround bereits in den Startlöchern - besserer Sound bei weniger kbps ;-) und kompatibel ist´s auch noch.

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