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Moderne KFZ-Technik bereitet kleinen Werkstätten Probleme

Kleinere KFZ-Betriebe haben Probleme, bei neuen Fahrzeugen mit hohem Elektronikanteil mit der besser ausgestatteten Konkurrenz mitzuhalten.

Aufgrund des oft nicht vorhandenen Know-hows und der fehlenden Ausstattung wird geschätzt, dass in den nächsten zwei Jahren ca. 2.500 kleine Werkstätten ihren Betrieb einstellen werden.

Auch bei den heutigen Gebrauchtwagen gibt es schon einen großen Elektronikanteil, der die Investition in moderne Diagnosegeräte nötig macht. Diese Mittel fehlen in den kleinen Betrieben jedoch.


WebReporter: Micha05
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Problem, Technik, KFZ
Quelle: auto-freude.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.04.2008 12:34 Uhr von Micha05
 
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Die Zeiten, als man Autos nur mit einem vollen Werkzeugkasten reparieren konnte sind vorbei. Ohne das entsprechende Wissen und Werkzeug ist man da verloren. Und das lassen sich die Hersteller teuer bezahlen.
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09.04.2008 13:18 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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Tja: Im Mittelalter konnte man sein Auto noch mit Schraubenschlüssel, Wagenheber, Hammer und Hand-am-Arm reparieren. Im Zeitalter von Warpantrieb und Co. muss man schon studierter Mechatroniker sein, und eine kleine Fabrikhalle mit allen möglichen Gerätschaften sein Eigen nennen.
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09.04.2008 13:36 Uhr von kingmax
 
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es ist mehr ein computer problem: meinem einem komputer und der richtigen software, natürlich auch mit dem richtigen know how, könnte auch eine kleine werkstatt bestens ausgerüstet sein. hab mir neulich einen neuen bmw gekauft, habe eine odb kabel bestellt und mal schauen was sich da alles machen lässt.
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09.04.2008 13:50 Uhr von Micha05
 
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@kingmax: Das Kabel dient zusammen mit den richtigen Tools zur Diagnose des Autos. Verstellen kann man damit nichts, da schützen sich die Hersteller schon. Wäre für einen Laien auch viel zu riskant.
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09.04.2008 13:56 Uhr von Klopsee
 
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Das ist doch klar , dass die kleineren Werkstätten da nicht mehr mithalten können. Die neuen Autos werden so mit elektronik vollgestopft, dass es für die kleineren Werkstätten eine Unmöglichkeit ist, so viel Geld für Schulungen und Spezialwerkzeuge auszugeben.

Teilweise erinnern die neuen Autos ja wirklich schon an Handys (Joystick in der Mitte, Tastenfelder 0-9, Design auch nicht viel anders)...

Naja aber ich denke, dass auch viele Leute bei den kleineren Werkstätten bleiben, da sie dort Vertrauen und Freundschaft aufgebaut haben können und vielleicht auch ihr "altes" Auto behalten wollen, solange es nur geht.
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09.04.2008 14:15 Uhr von SiggiSorglos
 
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spezialisieren: sollte man sich, wenn man sich nicht weiterbilden kann... so wie im restlichen Leben bleibt man heutzutage zurück, wenn man sich nicht ständig weiterbildet oder spezialisiert.
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09.04.2008 14:23 Uhr von Ottokar VI
 
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Naja: Fahrwerk, Bremsen, Blech kann zum Glück noch jede Werkstatt machen.
Motor und Elektronik sind heute sowieso Wegwerfartikel. Diagnosebuchse an Computer anschließen und gucken, welche Baugruppe ausgetauscht werden muß. Repariert wird da nix.

Von daher würde ich auch nie in eine Vertragswerkstatt. Lieber zum vertrauensvollen Hinterhofschrauber mit jahrelanger Erfahrung statt "Dialogannahme"
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09.04.2008 16:28 Uhr von Soultrader
 
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Is doch alles so gewollt von den großen Autohersteller - Kundenbindung ist wohl das Schlagwort. Der Kunde soll schön zum Vertragshändler und richtig Kohle lassen.Und als Privatman kam man damals ( in den frühen Neunzigern) auch gar nicht an die Software und Diagnose Geräte, die wurden nur an authorisierte Vertragshändler geliefert, sodaß nur die elektron. Autos reparieren konnten. Weiß nicht wie das Heute ist!? Das gleiche ist mit Torx und Innen Torx, die hat auch kein normal Sterblicher in allen Größen zuhause.Wobei man diese noch im Fachhandel bekommen kann.
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09.04.2008 17:22 Uhr von TrangleC
 
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schöne neue Welt: Mit den Neuwagen ist es ja heutzutage schon so wie mit den Computerdruckern und den Tintenpatronen. Der Wagen selbst wird zum Selbstkostenpreis, oder sogar mit Verlusst verkauft und dann holt man das Geld über Ersatzteile rein, indem man "Komponentengruppen" aus allem macht. Ist zum Beispiel irgendein kleines Teil an der Bremse kaputt, muss man ein Komplettsystem kaufen um es zu ersetzen, statt nur das kleine Teil auszutauschen.
Dieser Trend wird sich wohl leider immer weiter verschärfen.

Hinzu kommt noch dass schon manche Hersteller (wie BMW) angekündigt haben dass sie die Motoren ihrer Fahrzeuge verplomben wollen, so dass man sie nur noch mit herstellerspezifischem Spezialwerkzeug öffnen kann, was natürlich nur in den Vertragswerkstätten gehen wird.
Dann wird man vermutlich nichtmal mehr die Zündkerzen oder das Öl wechseln können ohne das Auto zur Vertragswerckstatt zu bringen.
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09.04.2008 17:32 Uhr von Markaoe
 
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Was soll das für eine News sein? Das weiss doch jeder schon seit 20 Jahren. Ich glaube es war MErcedes, welche damals begonnen haben Schrauben usw zu benutzen, welche nur mit speziellem Werkzeug zu benutzen waren. Und als immer mehr Elektronik ins Spiel kam brauchte die kleine Werkstatt für fast jede Marke ihr eigenes teures Diagnosegerät usw.
Also "new" ist das Ganze absolut nicht. Die Schrauberei am Motor in der heimischen Garage ist vorbei :) Denkt allein mal an Audi, bei bestimmten Modellen hat man garkeinen Zugang mehr zum Motor.

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