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Finanzkrise: In Deutschland wurde die Weserbank zwangsweise geschlossen

Der Bankchef Gerold Lehmann nannte als Grund für die Schließung der Weserbank die Finanzkrise. Aufgrund der finanziellen Schieflage sah sich die Bankenaufsicht BaFin zu diesem Schritt gezwungen.

Die Weserbank darf lediglich Zahlungen entgegennehmen, die zur Tilgung der Schulden dienen.

Trotz intensiver Bemühungen konnte in der gegenwärtigen Situation kein Käufer für die Bank gefunden werden.


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WebReporter: :raven:
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Finanz, Finanzkrise, Weser
Quelle: www.heute.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.04.2008 13:55 Uhr von Elvy
 
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Weiß einer: welche Parteibücher in der Bank dominieren ... und ob, wie bei der IKB, höhere Parteileute dort am Ruder sind?

Die IKB hätte auch geschlossen werden müssen. Von daher gehe ich davon aus, dass hier nicht genug Weichmacher in die Politik geflossen sind.
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09.04.2008 16:35 Uhr von CHR.BEST
 
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... sollten nur noch Banken übrigbleiben dürfen, die sich nicht mit diesen windigen Immobiliengeschäften fahrlässig überschuldet hatten.

Dann und nur dann würden die Selbstreinigungskräfte des Marktes tatsächlich funktionieren.
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09.04.2008 17:12 Uhr von christi244
 
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CHR: Das wird aber nicht passieren, denn, wie Elvy es schon bemerkt, hier regieren Parteibücher, nicht aber Integrität in irgendeiner Form.

Von daher vergiss, dass die Selbstreinigungskräfte zum Zug kommen. Die einzige Selbstreinigungskraft, die ich in dieser Hinsicht kenne ist der Steuerzahler ... Du weißt doch, auch für Politiker ist er eine never ending Quelle zur Bereinigung.
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09.04.2008 18:00 Uhr von meisterthomas
 
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Das Märchen vom Steuerzahler: Die Erträge von Aktiengesellschaften und GmbHs werden in der Bundesrepublik im Durchschnitt mit knapp 39 Prozent Steuern belastet - jedenfalls in der Theorie. Die tatsächliche Abgabenlast ist weitaus geringer als der Steuertarif: Für Gewinne und Kapitaleinkommen errechnete die EU für 2004 eine faktische Steuerbelastung von 17,7 Prozent. Einer Studie des Steuerexperten Lorenz Jarass zufolge sank die tatsächliche Steuerbelastung bis 2005 auf 16 Prozent, im Jahr 2000 waren es noch 24 Prozent.

Für diese Misswirtschaft kommt die Politik der leeren Kassen auf, das heißt Kinderarmut, Bildungsnotstand, Rentner, Arbeitslose usw.

s. a.
http://www.freitag.de/...
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09.04.2008 18:24 Uhr von christi244
 
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Meister: Und was glaubst Du, wer es ist, der die Kassen auffüllt ... ;-)
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09.04.2008 19:12 Uhr von uhlenkoeper
 
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@raven : Verständnisproblem: "Die Weserbank darf lediglich Zahlungen entgegennehmen, die zur Tilgung der Schulden dienen."


Der Satz ist etwas irreführend:
bei einer Bankeninsolvenz darf KEINERLEI Zahlungsverkehr mehr stattfinden. Auch in diesem Falle nicht. Aus dem Satz habe ich im ersten Anlauf aber herausgelesen, dass Gelder zur Schuldentilgung (der Bank) angenommen werden dürfen.
In diesem Falle dürfen jedoch nur solche Gelder "angenommen" werden, die im Rahmen von Krediten als Schuldentilgung des Kunden gegenüber der Bank gelten.

Um es noch einmal deutlich zu sagen:
die Bank darf nur solche Gelder annehmen, bei denen sie selbst als Gläubigerin auftritt. Sie schließt damit keine neuen "Geschäfte" ab, was ihr verboten ist.

Hab ich das jetzt richtig zusammengefaßt oder gibt es für die Weserbank "Sonderregelungen" ?
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09.04.2008 19:28 Uhr von :raven:
 
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@uhlenkoeper: Wenn ich ehrlich bin, verstehe ich es so, wie du es beschrieben hast, bin allerdings kein "Insolvenz-Experte" für Banken.

Für mich war es wichtig die News hier zu bringen, um den Unterschied zu anderen strauchelnden Banken darzulegen.
Andere werden gestützt, notfalls auch mit Steuergeldern... aber so eine kleine Privatbank kann man schon mal crashen lassen.
Ich bin für eine gerechte Gleichbehandlung der Banken!
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09.04.2008 19:35 Uhr von christi244
 
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Raveb: Um zu verstehen, weshalb die Weserbank abgeschossen werden kann ist es wichtig, zu wissen, wer alles im Vorstand sitzt, bzw. welche Parteibücher von wem vorhanden sind.

Bei der IKB sitzt Matthäus Meyer oder saß ... und die hatte kürzlich nur eines im Kopf, Krise hin, Krise her, nämlich die Verlängerung ihres Vertrages ... . Klingelt es?

Ich denke, die Banken, die gezockt und verloren haben, sollten diese Gelder eigenverantworlich ersetztne. Sie sind eh versichert. Und wenn Steuerzahler einspringen muss, dann bitte künftig auch an Gewinnen. D.h. jeder von uns hat einen Scheck zu erwarten im Gewinnfall. ;-)
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09.04.2008 19:43 Uhr von uhlenkoeper
 
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@raven: Danke, dann hab ich das ja doch richtig verstanden.

Was die Gründe für die Einstellung der news angeht: kann ich gut nachvollziehen. Auch mich wurmt so etwas.
Dass die Weserbank "anders" behandelt wird, als die IKB ... wen wundert´s ?
Die IKB "bedient" die (Groß-)Unternehmen mit Kapital (und viele dieser Unternehmen haben in ihren Aufsichtsräten nicht selten bekannte Politiker sitzen) , hat 1700 Mitarbeiter und ist Börsennotiert und ist eine der größten Banken im Lande (Bilanzsumme 40 Milliarden).
Die Weserbank hingegen ist die kleinste (Bilanzsumme 120 Millionen), die darüber hinaus vor allem Privatkunden betreut. Da juckt es keinen Politiker, wenn die Bank "pleite" geht.
Da ist dann mal wieder so mancher gleicher als gleich ......

Allerdings muß ich eines sagen:
wenn eine Bank so lausig wirtschaftet, wie es die Weserbank tut und schon vor der Immobilien-Finanzkrise in den USA so tief in den roten Zahlen war, dass schon damals die Insolvenz drohte, dann gehört ihr wirklich die "Lizenz" entzogen.
Oder um ein plakatives Beispiel zu nennen: würdest Du einem Blinden die Konzession für den Betrieb einer 1-Mann-Fahrschule austeilen ?
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09.04.2008 19:46 Uhr von uhlenkoeper
 
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@Christi244: Kleine Korrektur:
Frau Matthäus-Maier saß meines Wissens nicht im Vorstand der IKB, sondern im Vorstand der KfW, die zu einem Großteil (ca. 40%) Eignerin der IKB ist. Und die KfW wiederum ist zu 100% Staatseigentum ........


Ansonsten: vollste Zustimmung !!!!!!!!!
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09.04.2008 20:48 Uhr von Blacky Panther
 
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Weg damit und auf Hartz4 gesetzt. Wir dürfen eh mit unseren Steueren bluten für diese Misere, also alle auf Hartz4 setzen. Basta,.

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