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Deutsche Bahn: Online-Fahrkarten nicht für jeden

Der Online-Kauf von Fahrkarten der Deutschen Bahn ist nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Nur wer diese Bedingungen erfüllt, kann diesen Dienst in Anspruch nehmen.

Möglich wird der Fahrkarten-Kauf per Internet erst mit dem Besitz einer Bahncard oder Kreditkarte. Wer ins Ausland will oder ein Fahrrad mitnehmen will, kommt an einem Gang zum Fahrkartenschalter oder zum Automaten nicht vorbei.

Weiterhin kann man Online-Fahrkarten nur für sich selbst kaufen. Sogar Tickets für eigene Familienangehörige sind vom Online-Kauf ausgeschlossen. Die Online-Fahrscheine lassen sich zu Hause auf dem Drucker ausdrucken oder man lässt sie sich für eine Gebühr von 3,50 Euro zuschicken.


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WebReporter: Micha05
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Online, Bahn, Deutsche Bahn, Fahrkarte
Quelle: www.westfaelische-nachrichten.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.04.2008 11:20 Uhr von Micha05
 
+0 | -0
 
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Das sieht man mal wieder, wie schlecht die Bahn ist. Vom Service her einfach nur Null, dafür beim Preis um so höher. Ich selbst wollte mit meinem Sohn vor Jahren mal im Schlafwagen über Nacht fahren, bei einem Einstieg um 23:00 Uhr in Nürnberg war eine Reservierung eines Schlafwagens nicht möglich. Nicht einmal am Schalter. Dafür mussten aber erst 10 Bücher am Schalter gewälzt werden, um das heraus zu bekommen.
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09.04.2008 13:02 Uhr von shortcomment
 
+4 | -1
 
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Bedingung: eines Kaufes von einem Ticket ist immer eine Kreditkarte. Daran bin ich gescheitert und hab mich so darüber aufgeregt dass ich mir dann MItfahrgelegenheiten gesucht habe die preisgünstig sind und man keine Kreditkarte braucht.
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09.04.2008 13:05 Uhr von -=trespasser=-
 
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stimmt schon das ist nicht gerade ein toller service!
nur finde ich ist das auch keine "news", da das schon immer so ist, seit es das onlinebuchen gibt...
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09.04.2008 13:06 Uhr von franz_g
 
+7 | -0
 
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Lastschrift: Also ich bezahle bei der Bahn meine Online-Fahrkarten per Lastschrift. Online-Tickets zum Selberausdrucken sind personalisiert und deshalb nur für die angemeldete Person. Man kann aber weitere Personen mitbuchen, sofern man gelichzeitig reist. Das Ticket zum Nachhauseschicken ist (oder war es bis vor einem Monat) nicht personalisiert und schaut aus wie eine normale Fahrkarte => also ist es sehr wohl übertragbar. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Service, abgesehen von den Fahrpreisen...
g
f.
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09.04.2008 13:09 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+1 | -3
 
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Das ist ja mal bescheuert.
Das heißt also, wenn ich mit der Familie in den Urlaub will, kann ich nur für mich selbst ein Ticket kaufen, und weil die lieben Kleinen noch keine Kreditkarte haben müssen die dann zum Schalter? Wie behämmert ist das denn? Da sind ja Reservierungssysteme in Kinos schon seit Jahren weiter. 10 zusammenhängende Plätze? Einfach auf dem Saalplan auswählen, reservieren oder online Bezahlen, und dann einfach nur noch abholen. Selbst dafür gibts in Kinos mittlerweile Automaten, wo man online gekaufte Karten dann abholen kann. Oder Musicalkarten. Kann man genauso reservieren, und kann die sich auch zuschicken lassen. Und zwar nicht nur für sich selbst.... so ein Blödsinn. Naja, Bahn halt.
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09.04.2008 13:21 Uhr von franz_g
 
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NEIN! Wie ich oben schon schrieb: wenn man mit der family unterwegs ist, kann man für alle zusammen ein ticket kaufen, muss halt dann auch zusammen fahren.
g.
f.
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09.04.2008 14:31 Uhr von Micha05
 
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Familie geht schon: aber nur wenn man selbst auch mitfährt. Dann sind die anderen eben Mitfahrer auf dem Ticket. Nur für die Oma und die Kinder würde aber nicht gehen.
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09.04.2008 18:03 Uhr von Schwertträger
 
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@Kepas Beleglorn: Nur für die Oma geht meines Wissens auch
Nur eben nicht als Ticket zum Ausdrucken.

Das hat auch einen einfachen Grund:
Die Kreditkarte, mit der das Ticket gekauft wurde, gilt IM ZUG als Ausweis/Legitimation.

Das heisst, es wird in dem Codefeld der Inhaber (und die letzten vier Kartennummern, oder so) vermerkt, was dann mit der Karte im Original abgeglichen wird.
Fährt der Ticketkäufer nicht mit, ist das logischerweise nicht möglich.


Der Service der Bahn ist an etlichen Stellen noch sehr holprig, aber dies hier ist logisch.

Es gibt ja die Möglichkeit, per Lastschrift zu zahlen, wenn ich mich nicht irre.



Und die Erhebung von Gebühren für Onlinetickets, wofür ja schon Schaltermitarbeiter eingespart wurden, ist eine Schweinerei, ganz klar.



Aber abgesehen vom Preis bin ich mit der Bahn eigentlich ganz zufrieden.
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10.04.2008 09:03 Uhr von Tasko
 
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@Schwertträger: "Und die Erhebung von Gebühren für Onlinetickets, wofür ja schon Schaltermitarbeiter eingespart wurden, ist eine Schweinerei, ganz klar"

Welche Gebühren? Wenn man sich die Dinger nicht selbst ausdruckt, sondern zuschicken läßt, ist das extra Aufwand, der auch bezahlt werden muß. Da kann man jetzt natürlich entscheiden, ob das alle über die Fahrkarten mit bezahlen oder nur diejenigen, die den Aufwand verursachen.
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10.04.2008 15:34 Uhr von Schwertträger
 
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@Tasko: Die Gebühren werden für alle online gebuchten Tickets erhoben und stellen eine versteckte Preiserhöhung dar, wie die Bahn ja auch zugegeben hat.


Ganz zu schweigen davon, ist selbst das Zuschicken per Brief billiger als der eingesparte Mitarbeiter am Schalter. Die Bahn würde also immer noch Plus machen und die Fahrkarten kaufende Mehrheit gar nichts mitbezahlen.

Was die die Onlinegebühren zahlenden Kunden nun mitbezahlen, ist die Gewinnsteigerung der Bahn.
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10.04.2008 15:44 Uhr von Tasko
 
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@Schwertträger: "... gebuchten Tickets erhoben und stellen eine versteckte Preiserhöhung dar, wie die Bahn ja auch zugegeben hat."

Wenn ich meine online gebuchten Tickets selbst ausdrucke, zahle ich Gebühren? Wo steht das?
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10.04.2008 17:03 Uhr von Schwertträger
 
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@Tasko: Sorry, Du hattest Recht: Es sind nur die zugesandten Tickets betroffen (bislang).
Habe gerade ncohmal gegoogelt.
Hatte das falsch in Erinerung behalten. Mein Fehler.

>.....Ihre Kunden hat die Bahn über die Umstellung nicht informiert, räumte der Sprecher ein. Er begründete das damit, dass sich nur rund 3000 der täglich 30.000 Internetkunden ihre Fahrkarten per Post zuschicken ließen. Der Großteil der Kunden drucke sich sein Ticket aus. Dieser Rechnung zufolge ergeben sich durch die neuen Gebühren jährliche Einnahmen von knapp vier Millionen Euro. Die Bahn sprach von einer „angemessenen und marktüblichen" Gebühr für den zusätzlichen Aufwand.....
welt-online<


An der Unverhältnismässigkeit ändert das Ganze allerdings nichts, denn wenn die 3000 Kunden an den Schalter gehen würden, käme das sicherlich teurer für die Bahn, zumal hier der Versand gebündelt an einem Ort erfolgt, die 3000 Leute aber sonst dezentral am Schalter ordern würden.

Dazu kommt, dass 27.000 Kunden sich die Karten selbst ausdrucken und somit mit ihrer Ersparnis an Verkaufspersonal die Kosten für das Eintüten und Versenden der Karten der 3000 Ausnahmen mehr als wettmachen.
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10.04.2008 17:24 Uhr von Tasko
 
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@Schwertträger: "An der Unverhältnismässigkeit ändert das Ganze allerdings nichts, denn wenn die 3000 Kunden an den Schalter gehen würden, käme das sicherlich teurer für die Bahn, zumal hier der Versand gebündelt an einem Ort erfolgt, die 3000 Leute aber sonst dezentral am Schalter ordern würden."

Die Leute sparen aber auch Geld (für die Fahrt zum Schalter) oder zumindest Zeit (die Schlangen an den Schaltern sind je nach Bahnhof nicht ohne...). Also eigentlich immer noch eine Win-Win-Angelegenheit. Wenn zusätzliches Personal an den Schaltern sitzen müßte, würden entweder die Preise allgemein steigen oder aber "Schalter-Gebühren" wie bei manchen Schnäppchen-Angeboten verlangt werden. Du darfst auch nciht vergessen, daß die Bahn durch den letzten Streik mit höheren Personalkosten zu "kämpfen" hat. Und als profit-orientiertes Unternehmen gibt man diese natürlich irgendwie weiter. Und wenn nur "Subventionen" abgebaut werden.

"Dazu kommt, dass 27.000 Kunden sich die Karten selbst ausdrucken und somit mit ihrer Ersparnis an Verkaufspersonal die Kosten für das Eintüten und Versenden der Karten der 3000 Ausnahmen mehr als wettmachen."

Eigentlich sollten wegen dieser Ersparnis selbst gebuchte und ausgedruckte Tickets (Internet/Automat) billiger sein, als die am Schalter erworbenen. Aber wie gesagt: Ich spare auch gern Zeit und Geld durch die Internet. Ich muß mich nicht am Schalter anstellen und suche mir selbst das Angebot raus, was ich haben möchte.

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