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Airbus-Chef Enders wird erneut Insider-Betrug vorgeworfen

Erneut sind Details aus dem Untersuchungsbericht der französischen Börsenaufsicht AFM an die Öffentlichkeit gelangt. Diese verdächtigt am Unternehmen beteiligte Großaktionäre sowie EADS-Topmanager, von ihrem Insiderwissen Gebrauch gemacht zu haben, um sich kurz vor dem massiven Kurseinbruch im Jahre 2006 noch rechtzeitig von ihren Aktienpaketen zu trennen.

Vorwürfe werden u. a. gegen die Großaktionäre Lagardère und Daimler sowie 17 Führungskräfte von EADS erhoben, darunter auch den jetzigen Airbus-Chef Thomas Enders sowie Ex-EADS-Vorstandsvorsitzenden Noël Forgeard. Der Kurseinbruch vor zwei Jahren stand im Zusammenhang mit den Produktionsproblemen beim A-380.

Unterdesssen lehnt EADS eine Stellungnahme zu den Vorwüfen ab und sieht sich durch die Teilveröffentlichungen im "Le Figaro" (2007) und nun auf der französischen Webseite "Mediapart" zu Unrecht vorverurteilt. Nach Angaben des Konzerns gibt es bis heute keinen offiziellen Untersuchungsbericht.


WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Chef, Betrug, Airbus, Insider
Quelle: www.faz.net

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