08.04.08 21:34 Uhr
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Vatikan: Der Papst will sich nicht beim USA-Besuch in den Wahlkampf einmischen

Der Päpstliche Nuntius (Botschafter) in Washington, Erzbischof Pietro Sambi, sagte der "New York Times" in einem Interview, dass der Papst auf seiner Reise im April durch Amerika sein Ansehen "etwas verbessern" möchte.

In seiner Zeit als Vorsitzender der vatikanischen Glaubenskongregation wurde der Papst in den Medien als "unnachgiebiger, kalter Mann" bezeichnet. Bei der jetzigen Reise würde es genügen, "ihm zuzuhören, um sich ein radikal anderes Bild machen zu können", meinte der Erzbischof.

Von Nuntius Sambi wurde noch versichert, dass der laufende US-Wahlkampf für Benedikt XVI. kein Problem sein würde. "Der Papst wird in keinster Weise Einfluss auf den Wahlprozess nehmen und keinen der Kandidaten um das Weiße Haus treffen."


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WebReporter: jsbach
Rubrik:   Politik
Schlagworte: USA, Papst, Besuch, Wahlkampf, Vatikan
Quelle: www.oecumene.radiovaticana.org

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.04.2008 21:25 Uhr von jsbach
 
+0 | -0
 
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Ich finde, eine weise und vorausschauende Denkweise des Oberhauptes der katholischen Kirche. Da viele Amerikaner noch einen gewissen Groll gegen den Papst hegen, würde dies nur wieder Anlass zu neuen Spekulationen geben.
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08.04.2008 21:48 Uhr von OS-TeMpler-TH
 
+3 | -1
 
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Ich würde mich auch fürchten meinen Ruf als Hardliner dadurch zu verlieren, noch Radikaleren in der Politik (gemeint sind die derzeit im Weißen Haus befindlichen) zu begegnen^^
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08.04.2008 23:32 Uhr von Kockott
 
+5 | -3
 
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allein der Gedanke das er es könnte ist pervers: schlimm genug das sich der Papst überhaupt in etwas einmischen darf - Religion sollte nur noch als Hobby erlaubt sein
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09.04.2008 00:21 Uhr von Noseman
 
+2 | -2
 
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Will sich nicht einmischen: Heuchel, heuchel, heuchel.

Selbstverständlich ist das eine Einmischung; eine Botschaft, die lautet "ES IST WAHL!!! WÄHLT NUR WAHRE CHRISTEN, SONST KOMMT IHR IN DIE HÖLLE !"

Ich wünsche dem Papst für den Rest seines Lebens genau das, was er verdient. :-(
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09.04.2008 10:20 Uhr von Lolali
 
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wär ja noch schöner. Politik darf nicht mit Religion vermischt werden, egal welchem Glauben man angehört.

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