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Britische Studie: Kopieren von CDs für Musikindustrie schlimmer als Filesharing

Laut einer Studie ist es für 95 Prozent der britischen Teenager Alltag, sich Musik illegal zu besorgen, anstatt diese zu kaufen. 50 Prozent der Jugendlichen ziehen sich die Dateien auf die Festplatten. Der größte Teil hingegen tauscht kopierte CDs.

Das Schaden durch das sogenannte "Offline-Kopieren" sei deshalb viel schlimmer als die oft beklagten Tauschbörsen. Monatlich kopieren die Kids durchschnittlich bis zu fünf CDs für ihre Freunde. Bedenklich findet die Studie auch, dass das Kopieren von CDs und auf den USB-Stick nur wenige Minuten dauere.

Nun fordert man neue Geschäftsmodelle der Musikindustrie, welche an das Verhalten ihrer Kunden angepasst sind. Bisher zeigt sich die Industrie ehre zurückhaltend, wenn es um die Einführung einer Filesharing-Flatrate geht. Nachkommende Musiker seien aufgrund fehlender Geschäftsmodelle gefährdet.


WebReporter: Chriz82
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Studie, Musik, Kopie, Filesharing, Musikindustrie
Quelle: www.gulli.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.04.2008 18:04 Uhr von Selina90
 
+8 | -2
 
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Früher hat man Tapes getauscht, heute geht das aufgrund des technologischen Fortschrittes
a) besser (qualitätiv) und b) schneller.
Ist doch schön für die Jugend von heute, dadurch jedoch Umsatzrückgänge begründen zu wollen eher peinlich.
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08.04.2008 18:06 Uhr von Selina90
 
+5 | -1
 
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das "ä": passt wohl nicht, sorry
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08.04.2008 18:20 Uhr von Wieselpower
 
+4 | -1
 
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Seh ich genau so Die Musikindustrie verdient trotzdem noch jährlich Milliarden und das sich nicht jeder Teenager von seinem Tachengeld überteuerte CD´s kaufen kann, die bis zu 20€ kosten ist auch verständlich. Weiterhin ist es doch meistens so, dass man sich eine CD wegen einem Lied kauft und dann irgendwie oft feststellt das der Rest der Scheibe einem nicht oder zumindest mäßig gefällt. Sonst gäbe es auch keine One-Hit-Wonder...
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08.04.2008 20:03 Uhr von psychokind123
 
+1 | -1
 
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Die Lösung ist Komplette Musikindustrie plattmachen mit der Macht des Verbrauchers. Und fetten Flammenwerfern.
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08.04.2008 20:10 Uhr von Nester
 
+0 | -0
 
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@VegaVelocity: schallplattenspielr verkauften sich in den letzten jahren eh schon besser als cd-spieler.
und hier ist zwar die vinylplatte nciht sonerlich fortschrittlic,a lerdings die passenden plattenspieler.
die haben mitlerwiele fast alle usb anschlüsse und digitale aufnahmemöglichkeiten. einziger nachteil ist noch: brennvorgang nur in 1:1 möglich. beim 2. mal kann manwieder sienen normalen brenner nutzen.
bei einer neuen platte und bei einem guten system (die nadel, nicht der ganze plattenspieler wie viele behaupten) ist die qualität weit besser als bei jeder mp3. und sowieso ist venylsound, also der magnetisch gespeicherte besser als der digitale (wenns nicht garde ne kassete ist *rolleyes* )
und wer in musikkataloge guckt findet auch fast alles, was auf cd erscheint ebenfalls auf vinyl. nur bei kleinen labels sucht man oft vergeblich nach schallplatten.
diese kleinen labels ahben aber meist onehin ein geschäftsmodell welches sich stark auf eine internetgemeinde bezieht.

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