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Bauer mit Versorgung überfordert: Schweinekannibalismus in Knetzgau

Einem Bericht des Deutschen Tierschutzbundes zufolge konnte ein Landwirt in Knetzgau im Landkreis Haßberge (Bayern) seinen täglichen Aufgaben der Tierversorgung nicht mehr nachkommen. Die Auswirkung war für die 200 Schweine fatal: Sie fielen aus Hunger übereinander her und fraßen sich teilweise gegenseitig auf.

Da die Tiere teils tot oder auf ihr Skelett abgemagert und verstümmelt vorgefunden worden waren, will der Tierschutzbund jetzt Anzeige gegen den Landwirt erstatten. Der Mann war nach einem Schicksalsschlag nicht mehr in der Lage die Tiere zu versorgen und zeigt sich dann später selbst an.

Der Landratsamt-Sprecher bestätigte die Sichtung von noch 30 lebenden, erwachsenen Tieren, die jedoch zum Teil gekeult werden müssen. Zur Zahl der Jungtiere, die nach Angaben der Tierschützer zum Teil von den Schweinen aufgefressen wurden, konnte der Sprecher keine Angaben machen.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Schwein, Bauer, Versorgung
Quelle: www.merkur-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.04.2008 18:04 Uhr von Montrey
 
+1 | -0
 
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Ohje: die armen Tiere hoffentlich gehts ihn bald besser . Aber das sie sich gegenseitig auffressen ist garnicht so "unnormal" denn schließlich sind sie Allesfresser . Aber soweit kommt es normalerweise nie !
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08.04.2008 21:00 Uhr von uhlenkoeper
 
+3 | -0
 
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Jau: die armen Schweine ...... wobei Kannibalismus von erwachsenen Schweinen an Ferkeln keine Seltenheit ist, weshalb meines Wissens die Sauen auch im Abferkelstall so untergebracht sind, dass die Ferkel vor den erwachsenen Tieren "flüchten" können.

Aber sei es drum :
was mich viel mehr interessiert ist, wer sich um einen Menschen kümmert, der nach einem "menschlichen Schicksalsschlag" so von der Rolle und offenbar auch allein war, dass er sich nicht mehr um seine Tiere kümmerte ?
Ob so einem Menschen eine zusätzliche "Ächtung" nach Selbstanzeige wohl irgendwie hilft ? Dieser Mensch braucht Hilfe und nicht zusätzliche Prügel. Dass er sich selbst anzeigte zeigt doch, dass er nicht grundsätzlich ein Tierquäler ist.

Es soll Menschen geben, die tun noch ganz andere Dinge, wenn sie einsam sind und einen erschütternden Schicksalsschlag erhalten haben. Da sind dann nicht "nur" Schweine betroffen.

Und noch etwas macht mich stutzig:
Schweine, die hungern, machen einen Riesenradau. Warum hat das niemand gehört ? Schweine, die so gut wie verhungert sind, müssen schon eine ganz schön lange Zeit nicht mehr gefüttert worden sein und ebenso lange schon quieken. Mal ein Schwein quieken gehört ? Mal ganz abgesehen von 200 Tieren ?

Sehr dubiose Nachricht ...................

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