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Wegen anhaltender Proteste: Abbruch des olympischen Fackellaufs droht

IOC-Chef Jacques Rogge möchte innerhalb des IOC-Komitees über die Zukunft des olympischen Fackellaufs entscheiden lassen. Aufgrund der Vorkommnisse in London und Paris wird erwogen, den diesjährigen Fackellauf abzubrechen. In Paris und London hatten Pro-Tibet-Demonstranten den Fackellauf stark behindert.

Von anderen Seiten kommt die Anregung, den Fackellauf nicht wie bisher über den gesamten Globus zu führen, sondern die Fackel in Zukunft direkt aus Griechenland in das Gastgeberland zu tragen.

Auch in San Francisco, dem nächsten Zielort des Fackellaufs, wird mit erheblichen Protesten gerechnet. Mit einer Vielzahl an Sicherheitskräften versucht man auch hier die Lage in den Griff zu bekommen.


WebReporter: Micha05
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Protest, Abbruch
Quelle: www.spiegel.de
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.04.2008 13:14 Uhr von Micha05
 
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Der Fehler wurde schon damals gemacht, als China für die Olympischen Spiele 2008 gewählt wurde. Jetzt muss man mit der Lage klar kommen und jedem muss klar sein, dass man China so, wie es sich verhält, nicht akzeptieren kann.
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08.04.2008 14:51 Uhr von Bokaj
 
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Wer wundert sich eigenltich? Wenn China so mit Kritik umgeht, darf es sich nicht wundern, dass es ordentlich Kritik abbekommt.
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08.04.2008 15:43 Uhr von RupertBieber
 
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Geld regiert die Welt und ganz bestimmt nicht AntiChinaprotestierer...
protestieren darf man und soll man...soll gut für die Psyche sein...
aber wen juckt das? Die Regierungen und Wirtschaftsbosse der vielen (europäischen und asiatischen) Staaten, die mittlerweile wirtschaftlich sehr vom Wirtschaftsgiganten China abhängig geworden sind etwa..? Offiziell macht man da vielleicht ein wenig mit, um das Gesicht vor der eigenen Bevölkerung zu wahren, aber ich denke auf höchster politischer Ebene wird man kleinbeigeben, sich entschuldigen und sich arrangieren,das auch in Zukunft der Geldhahn und die Absatzmärkte sprudeln...

Glaubt hier irgendjemand allenernstes, irgendein Wirtschaftsboss oder Industriemanager interressiert sich für Tibet, die Kultur oder die Menschen dort und was mit ihnen passiert...

An Managerschreibtischen und in Führungsetagen global agierender Grosskonzerne wird über die Zukunft von Tibet entschieden und sicher nicht mit einer erloschenen Fackel...
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08.04.2008 16:26 Uhr von Cyberbob81960
 
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Macht das überhaupt noch Sinn ? Wenn von vornherein klar ist, daß es bei den Fackellauf zu Problemen kommt, sollte man sie absagen und gut isses.
Die Sportler haben es meiner Meinung nach allein in der Hand, z.B. bei Siegerehrungen sowie Eröffnungs- und Abschlussfeiern ihren Protest zu tätigen. Es sind Olympische Spiele für Sportler und nicht für das Politpublikum !
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08.04.2008 17:57 Uhr von _SoIstDas_
 
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Ich gebe Isolde total Recht...

Haargenau das ist seit Wochen auch schon meine Meinung. Aber die gilt nicht nur jetzt für Tibet sondern eigentlich für andere Krisen etc.
Sobald die Medien etwas aufbauschen nicken alle wissend mit dem Kopf, sind empört und total scheinheilig (Solltet euch mal Volker Pispers, falls bekannt, anhören. Der hat zu diesen Thema sehr schöne Sachen zu sagen.)

Natürlich sind die Zustände in Tibet nicht richtig, aber wer würde denn bitte die Amerikaner boykottieren wenn sie eine Olympiade ausrichten. Oder wie Isolde schon sagte, wer macht sich denn bitte groß Gedanken über die Verbrechen in anderen Ländern. Es ist immer das selbe. Am schlimmsten war es damals beim Tsunamie. Auf einmal hatte jeder einen Heiligenschein und hat gespendet. Selbst als aufgefordert wurde, nicht mehr zu Spenden. Interessant und erschütternd fand ich zu der Zeit, die Zahl der Opfer in anderen Ländern, die verhungern mussten, da es dort an Spendengeldern fehlte. Über die hat nie wer gesprochen. Es ist halt immer das selbe :-). Die Medien müssen erst präsentieren bevor die meisten wach werden.

Zu der Definition von Guatanamo kann ich auch nur Zustimmung bringen.
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08.04.2008 19:13 Uhr von Borgir
 
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würden die leute doch mal mit dem elan: gegen die usa, russland oder mal nahe bei uns, gegen die bundesregierung protestieren. china ist aktuell natürlich im mittelpunkt, aber man sollte nicht mit zweierlei maß messen wenn es um china, die usa, russland und england geht. die usa sind ebenso ein folter- und zensurstaat. england steht dem in nichts nach, man erinnere sich an abu-ghraib (weiß nicht ob das richtig geschrieben ist). aber die dürfen das scheinbar.
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08.04.2008 22:28 Uhr von jsbach
 
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Da brauche ich nur: den ersten Comment von @Bokay zu lesen. Sagt eigentlich alles und Recht hat er in meinen Augen!
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09.04.2008 03:53 Uhr von froggerdirk
 
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Da sieht man mal wieder wie sehr man in Deutschland aufpassen muß,wenn man Worte wie KZ und ähnliche verwendet - außer natürlich,wenn man (zu Recht) das dritte Reich anprangert!
Was Isolde da schreibt,kann ich 100% unterstützen!
Wie schon gesagt wurde,werden wir in Wirklichkeit von der Wirtschaft regiert,sonst wären Dinge wie Mindestlohn keine Frage und über Kombilohn würde ein jeder nur lachen,denn das bedeutet nichts anderes,als das der Steuerzahler einen Teil des Lohnes zahlt,den der Arbeitgeben dann spart.
Zurück zum Thema:Leider vergißt der Mensch zu schnell - heute in der Presse,wird groß mitgeschrien,morgen ist meist alles vergessen,von Boykott nichts zu sehen.

PS:Stimmt,VOLKER PISPERS ist ein genialer Kabarettist,der die Dinge beim Namen nennt und noch äußerst unterhaltsam ist!!!

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