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Brasilien: Herstellung von Kondomen soll Regenwald erhalten

Am Anfang dieser Woche wurde in der Stadt Xapuri (Brasilien) eine Kondomfabrik feierlich in Betrieb genommen. Laut dem brasilianischen Gesundheitsministerium sollen hier pro Jahr 100 Millionen Präservative produziert werden, die dann unentgeltlich im Kampf gegen Aids abgegeben werden.

Das zur Herstellung benötigte Material wird von Bäumen aus einem Amazonas-Schutzgebiet, das sich im Bundesstaat Acre befindet, produziert. Rund 500 Familien, die das Gummi sammeln, können dann ihr Auskommen sichern und die Bäume werden erhalten.

Darüberhinaus sind in dem neuen Betrieb 150 Arbeitsplätze entstanden. Zurzeit bringen die Gummisammler jährlich etwa 6,2 Millionen Tonnen Latex zusammen. Die Kondomfabrik braucht jedes Jahr weitere 500.000 Tonnen.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Brasilien, Regen, Kondom, Herstellung, Regenwald
Quelle: www.rp-online.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.04.2008 14:47 Uhr von Bokaj
 
+1 | -0
 
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Gute Idee! Bäume bleiben erhalten und Aids wird bekämpft.
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08.04.2008 15:11 Uhr von Konservativer
 
+2 | -0
 
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Ich denke, dass Aids weniger durch Kondommangel als durch schlechte Aufklärung und Lebensstil zustande kommt, zugang zu Kondomen haben in der 3. Welt genug Leute, dass bewegt sie noch lange nicht dazu sie zu benutzen, wenn man hört, dass es dort Gerüchte gibt, dass man durch den Beischlaf mit einer Jungfrau die Krankheit wieder verliert...

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