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Eltern eines Todesopfers wehren sich gegen Vereinnahmung von NPD & Co

Die Eltern des 19-jährigen Eschweiler, der bei einer Messerstecherei in Stolberg tödlich verletzt wurde (SN berichtete), wehren sich gegen die Vereinnahmung ihres Sohnes durch die NPD und der rechtsradikalen Szene, die das Opfer nun zum "rechten Kameraden" stilisiert.

Am Tatort, der zur Pilgerstätte für Angehörige und Bekannte des Opfers geworden ist, haben sie ein Plakat mit der Aufschrift "Sieht so ein Rassist aus?" aufgehängt, verbunden mit der Aufforderung an die rechtsradikale Szene: "Hört auf, über unseren Sohn zu lügen!"

Die NPD interessiert sich dafür jedoch nicht. So haben die Rechtsradikalen in mehreren Städten Demonstrationen für "ihren Kameraden" abgehalten, obwohl der Stolberger NDP-Kreisvorsitzende Willi Kunkel bestätigte, dass das Opfer mit der Rechten Szene nichts zu tun habe.


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WebReporter: divadrebew
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Eltern, NPD, Verein, Todesopfer
Quelle: www.az-web.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.04.2008 23:27 Uhr von divadrebew
 
+0 | -0
 
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Weitere Hintergründe zu dem Vorfall, und wie die Rechte Szene mit der Würde von Toten umgeht, erhält der geneigte Leser unter folgendem Link: http://klarmann.blogsport.de/...
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08.04.2008 09:37 Uhr von ttobitobsen
 
+8 | -3
 
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@ Autor: Vielen Dank für den Link !

Wirklich sehr interessant wie die Rechten so ein tragisches Verbrechen für ihre Propagandazwecke ausnützen.

Die Täter sind trotzdem durch nichts zu entschuldigen und ich hoffe, dass sie die vollen Konsequenzen tragen müssen.

Mein Beileid für die Eltern, Angehörigen und Freunde des Opfers. Was die wohl nun durchmachen *kopfschüttel*
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08.04.2008 10:01 Uhr von Hexenmeisterchen
 
+9 | -1
 
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Der Plan der rechten Szene scheint aufzugehen, auch bei SN hieß es "Mannheim: Rechte Demo wegen Tötung eines Anhängers der rechten Szene in Aachen"

http://www.shortnews.de/...
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08.04.2008 10:02 Uhr von Montrey
 
+15 | -9
 
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So eine: Situation würden nicht nur die Rechten für ihre Propagandazwecke ausnutzen !
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08.04.2008 12:38 Uhr von BigMad
 
+14 | -12
 
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NPD steht für: "Narren Partei Deutschland".

Eine Ansammlung von hirnlosen I*****.

Ich fasse es nicht das man diese Partei (oh Gott - was sich heutzutage alles Partei nennen darf), die doch immer wieder gegen geltende Gesetze verstößt nicht verbieten lassen kann, ist mir unbegreiflich.

Mein Beileid für die Angehörigen des Opfers.
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08.04.2008 13:19 Uhr von BigMad
 
+10 | -9
 
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@Judas II: Mir gehts hier um die rechtsradikalen Entgleisungen, nicht darum ob sie Kohle unterschlagen oder sich Bestechen lassen, klar das machen andere Politiker oder Parteien aus, da geb ich dir uneingeschränkt Recht.
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08.04.2008 13:49 Uhr von BigMad
 
+8 | -6
 
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Ja, ne: is klar. Minuse weil ich ich der NPD rechtsradikalismus Unterstelle, oder was? Wie geil is das denn.....

Dann immer her damit......
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08.04.2008 14:05 Uhr von geilomator
 
+6 | -10
 
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Gegenwehr: Wenn diese dreckigen Nazis bei jemanden aus meiner Familie sowas machen würden, dann würden Köpfe rollen! Unvorstellbar, was fällt denen ein?
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08.04.2008 14:12 Uhr von Jamizz
 
+9 | -3
 
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NPD nicht Gut, aber Demokratie funktionier nicht, wenn man alles verbietet was einen nicht in kram passt! Die NSDAP wurde nach dem "Münchener Fegefeuer" bis 1928 verboten. Und wärend dieser zeit, hat sie ihre Wichtigsten Anhänger gewonnen.

Wenn Demokratie die NPD nicht demokratisch schlägt, dann schlägt sie sich selber!
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08.04.2008 16:14 Uhr von Schwertträger
 
+6 | -1
 
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NPD NICHT verbieten! Alles, was verboten wird, geht in den Untergrund und ist dort nur um so schwerer aufzuspüren.

So sieht und hört man wenigstens, was da so abgeht und was die Ziele sind.

Nicht verbieten!
Aufklären!!
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08.04.2008 16:52 Uhr von BenPoetschke
 
+5 | -5
 
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Lichterketten: und ähnliche Aktionen hätte auch ja auch eher aus einer anderen Ecke erwartet, aber von da kommt ja nie was, wenn nicht gerade ein Mensch mit Migrationshintergrund der betroffenen ist.

Es wird am Ende keiner verhindern können, das manche Opfer instrumentalisiert werden...
Siehe Kalk und die dort aufgetretenen islamistisch angehauchten Parolen...
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08.04.2008 16:53 Uhr von Frundsberg
 
+8 | -5
 
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wenn ich mir manche Kommentare hier so ansehe dann scheinen einige hier nicht zu verstehen, daß der Junge von gewalttätigen Ausländern erstochen wurde, und die rechten nur Ihr Beileid und Ihre Solidarität kundtun. Wenn die linken Medien es geschafft haben die Realität soweit zu verdrehen, das sogar die Eltern es anders sehen ist das einfach nur traurig. Ach wenn man es natürlich sehr gut verstehen kann.

Erfahrungsgemäß lügen eher die Medien als die rechten.
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08.04.2008 16:59 Uhr von high-da
 
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frudsberg: erstens weiß noch keiner wie es zur tat gekommen ist, sprich warum es so weit kommen musste.oder hat hier einer einen konkreten bericht darüber.
2tens wollen die eltern nicht das ihr sohn als nazi dargestellt wird, was auch ihr gutes recht ist.das er kontakt zu solchen personen hat,heißt nicht gleich das er selbst einer ist.
aber die npd stellt ihn ja fast als mitglied dar und dagegen sind die eltern.
das hat nichts mit linken oder rechten mediendarstellung zutun.
wenn die eltern sich dagegen wehren wollen dann ist es ihr gutes recht.
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08.04.2008 17:00 Uhr von Mais89
 
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erinnert: mich an die mär mit horst wessel..
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08.04.2008 17:08 Uhr von Frundsberg
 
+3 | -0
 
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@high-da: Damit das hier keiner wirklich weiß was passiert ist, hast Du natürlich recht. Und das die Eltern momentan alles andere als eine politische Schlammschlacht brauchen glaube ich allerdings auch.
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08.04.2008 17:50 Uhr von Konservativer
 
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Objektiv: Ich möchte hier auf keinen Fall das Opfer und die Angehörigen beleidigen, aber so traurig es klingt, die NPD demonstriert ja nicht rein zufällig für ihn. Der Tod für den Jungen ist tragisch, aber damit kann man seine Miesetaten leider auch nicht totschweigen...
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08.04.2008 19:21 Uhr von heinis1
 
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Opfer: Klar das NPD und Co in diese Richtung loslegen,
aber selbst wen er der Szene angehörte klingt Vieles jetzt so als wenn er für seine" Taten büssen" musste.
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08.04.2008 20:49 Uhr von Mais89
 
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die rechte braucht einen neuen Märtyerer. Die Rechten, v.A. die NPD, brauchen einen neuen Märtyrer. Die Brauchen zulauf von leuten die sich mit dem Junge solidarisieren und aus Rache ein wenig "Ausländerklatschen" gehen wollen.
Gerade jetzt in Zeiten wo die NPD malwieder vor nem Verbotsverfahren steht, das wohl nichtmehr ganz so glimpflich ausgehen wird wie das letzte.
Jetzt wird zum leid der Eltern und evtl. auch zu dem des Jungen selbst (posthum, quasi) eben der zu etwas hochstilisiert womit man wieder Massen von Schwachköpfen und wirklich radikal-
rechten mobilisieren kann, die evtl. im Falle eines NPD Verbots die politische Basis für ne Neugrundung stellen.
Dazu gehört auch, dass diese potentiell neue Partei natürlich 2 vorteile hat:
-keine Vorbelastung (eine junge partei eben.. das haben se bei der NSDAP damals ja auch jedacht...)
-gleich mal nen Märtyrer kostenlos mitgeliefert (und mir tuts wirklich leid für die Eltern!)
-> effektive möglichkeit Hass auf Ausländer (falls es welche waren?) zu schüren, weil man auf der Basis nämlich ganz leicht die Opfer rechtsradikaler Verbrechen unter den Tisch kehren kann. "Waren wir nicht".
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09.04.2008 02:09 Uhr von Jamizz
 
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So oder so: Letztlich weiß doch keiner genau wie tief er in der Szene verankert war. Den heutzutage sagt man nicht mal eben so öffentlich jedem, was seine ideoligie ist. Man braucht die Gesellschaft aber die Gesellschaft ein nicht. Daher glaube ich eher, das er in Rechten Szenen unterwegs war. Denn ich glaube kaum, das die NPD sich ihn aussucht, weil er eben durch Ausländer gestorben ist.
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09.04.2008 11:50 Uhr von Schwertträger
 
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@Netzwerker: Na, wieder in die schwarz/weiss-Falle getappt?

Nur, weil meint, dass er sich entschieden gegen die Vereinnahmung eines Mordopfers aus seiner Familie durch die NPD wehren wollen würde, sagt er ja NICHT, dass er deshalb den Mörder als liebe Person sieht.


Es ist schlimm, wenn man ermordet wird und einem dann auch noch von vermeintlichen Landsleuten die Ehre genommen wird.

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