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Internationaler Währungsfonds will über 400 Tonnen Gold verkaufen

Der Internationale Währungsfonds (IWF) unter der Leitung von Dominique Strauss-Kahn will sich von einem größeren Bestand seiner Goldreserven trennen. Genau 403,3 Tonnen des Edelmetalls sollen verkauft werden. Elf Milliarden Dollar (umgerechnet sieben Milliarden Euro) will man damit erlösen.

Dieser Schritt soll im Rahmen der IWF-Reformen stattfinden. Auch die aktuelle Krise auf den Kapitalmärkten ist Ursache für die Entscheidung. Strauss-Kahn sieht in dem Schritt einen "Meilenstein", der die Basis für ein "solides wirtschaftliches Fundament" lege.

Haupteinnahmequelle des IWF sind Zinszahlungen für Kredite, die an zugehörige Mitgliedsländer vergeben werden. Entwicklungsländer erhalten neben Krediten auch Wirtschaftskonzepte. Doch diese Kredite werden zunehmend weniger in Anspruch genommen, weshalb die Einnahmen des IWF stark sanken.


WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: International, Gold, Kauf, Währung, Tonne, Währungsfond
Quelle: www.spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.04.2008 22:55 Uhr von no_trespassing
 
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Sollen sie nur mal machen. Schön wärs ja, wenn Deutschland für sowas Geld locker machen könnte. Elf Milliarden Euro sind da nicht so viel. Russland, China und Indien greifen sicher gern zu.

Der Goldpreis wird evtl. ein paar Monate stagnieren, aber sollten die Auswüchse der Banken- und Immobilienkrise richtig den Bodensatz erreichen, dann wird er dauerhaft die 1000$-Marke knacken.

Es gibt kaum etwas sichereres als eine Investition in Edelmetall. Man ist vor Wertverlust geschützt.
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08.04.2008 09:33 Uhr von SiggiSorglos
 
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08.04.2008 09:50 Uhr von :raven:
 
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Ist das der beginnende Ausverkauf?
Wenn die bestehenden Finanzblasen so noch eine Weile am Leben erhalten bleiben, wird das Platzen selbiger um so lauter.
Ich will am Morgen gar nicht über die Folgen nachdenken....
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08.04.2008 11:47 Uhr von q.fuchs
 
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tjo Wenn man sich sogar zu soetwas genötigt wird, sieht man, wie tot der Westliche Kapitalmarkt doch eigentlich ist. Alle Anleger lassen sich blenden von dem Gebabbel West-orientierter Banken, die den Bauboom (boom ist noch utnertrieben) und die strukturellen Explosionen der Balkanstaaten/ehemaligen UdSSR völlig außer acht lassen.

Ich nenne euch mal ein Beispiel:

Mein Dad verkauft partiarische Darlehen ( http://de.wikipedia.org/... ) zusammen mit fertigen Geschäftsideen (Businesspläenen) in genannte Gebiete, die z.B. im Falle einer Fabrik für Baustoffe eine Rendite von 25% erbringen.
Denkt ihr, da ist einer interessiert? Da heißt es am telefon (und das ist mein voller Ernst), dass sie an Anlagemöglichkeiten unter 100% Rendite nicht interessiert seien. DAS sind Verhältnisse da, die der Westen vor vielen 100 Jahren kannte - von Medien und Markt aber vollkommen unbeachtet sind.
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08.04.2008 13:13 Uhr von DAB1868
 
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@q-fuchs: schlaues Kerlchen Dein Dad, denn viele haben das Potential der ehem. Ostblockstaaten noch gar nicht erkannt... und da läßt sich z.Zt. zumindest wirklich die dicke Marie machen nur wissen das eben zuwenige... (und das ist vielleicht auch gut so)... und 25% sind besser als vorgegaukelte 100% wo man am Ende nix hat und pleite ist. Vorallem ist der "Ostblock" auch dank der stetig steigenden Konjunktur für Kleinanleger mittlerweile interessant... man muß nur mal übern Tellerrand schauen und nicht nur das gelaber hießiger Banker anhören...
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08.04.2008 16:43 Uhr von Oberhenne1980
 
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@ Autor: Wieso sollte Deutschland Geld für Gold locker machen?

Die Forderungen der Politik gehen sogar in die andere Richtung!
Man solle die deutschen Goldreserven verkaufen, die damals im Kalten Krieg gehortet wurden.
Da würden Milliarden, wenn nicht Billarden Euro frei!
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08.04.2008 20:37 Uhr von daermel
 
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juchu: es treibt weiter die inflation an...

jetzt aber ganz im ernst: warum machen sie das? die 11 milliarden können sie auch genauso als staatsdefizit eintragen... die usa hat ja dieses jahr ein defizit von 250 milliarden euro.. da fallen 11 milliarden nicht so ins gewicht...

langfristig gesehen wird es weder den dollar noch die amerikanische wirtschaft retten. höchstens mittelfristig, doch langfristig werden europa und vor allem china die USA beerben...
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08.04.2008 21:44 Uhr von spatenklopper
 
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@ judas: die verkaufen das Zeug in Dollar weil es scheißegal ist in welcher Währung du Gold kaufst oder verkaufst.
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09.04.2008 02:19 Uhr von CHR.BEST
 
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Peanuts: 11 Mrd. Dollar sind doch nur ein Wassertropfen in der heißen Magma. Alleine das Abenteuer Irak hat den Amerikanern ca. 1 Billion Dollar bislang gekostet wofür wir alle hier jetzt über den Umweg der Bankensubventionen mitbezahlen ... Globalisierung halt.

Vielleicht sollte man unsere gesamte Bundesregierung im Internet versteigern? Dadurch würden unsere Politiker zum ersten Mal in ihrem Leben das Volksvermögen wirklich mehren, wie es im Grundgesetz steht, anstatt es immer nur zu schröpfen (sowohl das Gesetz als auch das Vermögen).

Ich fürchte nur, keiner will diesen Schrott haben. Obwohl, Schröder wurde bereits erfolgreich nach Rußland verscherbelt.

Hm, was haben wir dafür eigentlich bekommen, daß er Gazprom/Putin in die Machenschaften der Berliner Regierungsmafia einweihte?
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09.04.2008 08:48 Uhr von Bundeskasper
 
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So langsam kommt: der Moment, da sollten wir alle schon mal den Kopf einziehen und Vorräte anlegen...........

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