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Schweiz: Deutsche Arbeiter leben bei Zürich in Baracken eines Asylantenheims

Am Rande von Zürich leben dauernd circa 40 Arbeiter aus Deutschland in den Baracken der Asylorganisation Zürich (AOZ). Normalerweise werden dort abgewiesene Asylbewerber betreut aber die Firma "Manpower" hat dort Räumlichkeiten gemietet, um ihre deutschen Zeitarbeiter unterzubringen.

Die Leute aus Deutschland sind nicht zufrieden, ein Metallarbeiter sagte zu "20minuten.ch": "650 Franken (circa 400 Euro) monatlich für eine 9-Quadratmeter-Zelle, Gemeinschaftsdusche, -küche und -WC sind total überrissen." Da sie aber nur kurz dort arbeiten, finden sie keine andere Bleibe.

Die AOZ bekommt von "Manpower" jeden Monat 15.000 Franken (circa 9.000 Euro) als Miete überwiesen. Man will auch weiterhin dort die Unterkünfte für die Arbeiter anmieten. Der Verwalter der Liegenschaft würde lieber die Zeitarbeiter in einem Backpacker Hostel unterbringen.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Schweiz, Arbeit, Zürich, Arbeiter
Quelle: www.20min.ch

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.04.2008 18:50 Uhr von Pinky_Gizmo
 
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Na klar: Zeitarbeitsfirmen sind modere Raubritter.
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07.04.2008 23:00 Uhr von KingChimera
 
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Mist... Gehts den Deutschen: doch nicht überall besser? Bin jetzt aber völlig überrascht, und vor allem schockiert. Dachte ja hier in D gehts allen scheiße, aber das jetzt... Nenene, wenns uns selbst in anderen Ländern schlecht geht gibts bald nen Weltuntergang...

Servus, greetz KingChimera
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08.04.2008 01:10 Uhr von Zottel1962
 
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Hurra, denen geht es doch noch gut Ich erinner mich noch als die mauer gefallen ist, in was für hundehütten mussten dann die ossis einziehen ?

Wenn ich dadrüben 4.000-5.000 euro verdiene, und mich dann über 400 euro miete aufrege, armer irrer.

ich verdiene in Dänemark um die 3.500, hab den wohnsitz hier in deutschland zu bezahlen, dazu ne unterkunft in Dänemark und wenn ich nach hause will, pro tour 130 euro.

bin ich nun am jammern das mir das schlecht geht ?

und @ nesselsitzer

bloß weil man im ausland arbeitet muß man nicht unbedingt ein billiglohnarbeiter sein, viele deutsche fachkräfte gehen ins ausland weil sie hier entweder keinen job finden oder nicht nach ihrer qualifikation bezahlt werden
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08.04.2008 12:15 Uhr von Marc86
 
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lol: Das nix neues , es gibt solche unterkünfte wie sand am meer. hab selber halbes jahr in nen gasthaus gewohnt für 500 franken im monat. für den anfang reicht das um sich einzuleben. aber 650 für dieses drecksloch das können definitiv nur konsumenten sein den jeder normale sucht sich wat anders.

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