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Olympia: Alle Länder starten - kein Boykott

Die Olympischen Sommerspiele in Peking vom 8. bis 24. August dieses Jahres scheinen gerettet: Alle 205 startberechtigten Länder wollen teilnehmen.

"Alle 205 NOKs nehmen an den Spielen teil", so steht es in einer Erklärung von der Vollversammlung der Komitees in der chinesischen Hauptstadt. Allerdings soll China im Gegenzug die Kontroversen in Tibet friedlich beilegen.

Ein weiterer Hauptpunkt ist das Ausschließen des Missbrauch der Spiele durch die Politik. IOC und Athleten sollen demnach die volle Unterstützung gewährleistet werden.


WebReporter: meep
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Olympia, Land, Olymp, Boykott
Quelle: www.sport1.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.04.2008 12:11 Uhr von fiver0904
 
+9 | -5
 
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Schlecht: Belohnt sie nur schön für das was sie in Tibet anrichten. Warum greifen die Yankees da eigentlich nicht ein wie im Irak/Pakistan/Afghanistan/...? Ach, da gibts ja kein Öl......
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07.04.2008 12:32 Uhr von charlybraun
 
+6 | -9
 
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Richtig so! Ein Boykott bringt nichts.

Es gab bereits 3 Olympiaden die boykottiert wurden: 1976 in Montreal von 28 afrikanischen Staaten, 1980 in Moskau unter anderem von den USA und der BRD und 1984 in Los Angeles von den Warschauer Paktstaaten. Und alle 3 haben nichts gebracht außer eine Bestrafung der Sportler, die sich nämlich lange darauf vorbereitet hatten.

Und in Absatz 51 der Charta zur Durchführung der olympischen Spiele steht geschrieben, dass jegliche Demonstration politischer Art verboten ist, und bei Missachtung der Ausschluss droht.
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07.04.2008 12:52 Uhr von Carry-
 
+4 | -7
 
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richtig so! den fehler hat das ioc mit der vergabe an china gemacht. dafür sollten die sportler nicht bestraft werden.
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07.04.2008 12:58 Uhr von Yes-Well
 
+3 | -8
 
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Boykott würde nur unschuldige bestrafen! Die Taxifahrer die sich intensiv vorbereiten, Taxis aufrüsten sich den Bart rasieren usw.

Die ganzen Geschäfte die sich auf die Olympia einstellen, Aushilfen organisieren usw.

Viel Zuschauer aus China.

Alle Bauarbeiter die geholfen haben die Stadien zu bauen uws.

Kaum einer von denen weiß doch was genau das in Tibet passiert. Die werden ja dank der netten zensur nicht darüber informiert oder bekommen flasch Informationen. Diese Menschen würde es nicht verstehen wenn jetzt due USA sagt wir kommen nicht. Die würden sich angegriffen fühlen für etwas was die nicht ändern können weil die nichts darüber wissen.

Das einzige was wir hoffen könne ist, das die Regierungen danke des Sportes der ja in gewissen dingen die Menschen zueinader bringt, gespräche suchen und finden die Probleme zu lösen.
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07.04.2008 13:27 Uhr von Köpy
 
+4 | -3
 
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Was soll man dazu noch sagen? Menschenrechte sind nunmal nichts wert, wenn´s um´s Geld geht. Das wissen wir doch alle.
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07.04.2008 15:15 Uhr von VaterAbraham
 
+2 | -1
 
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jau: richtig so was soll der scheiß auch wie viele menschen werden täglich gefoltert
da schreit niemand rum
und die tibeter sind auch nich ohne die greifen ja auch die chinesen an
man sollte politik und sport trennen
und nich hier rumlaufen und freies tibet schreien was totaler bullshit ist
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07.04.2008 15:23 Uhr von HateDept
 
+2 | -0
 
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wem sollte das Boykott als Botschaft nützen? Der chinesischen Staatsmacht in Bezug auf Menschenrechte? Warum nicht auch den Tibetanern - im Bezug auf Menschenrechte!

Klar ist, dass die Tibetaner unter der chinesischen Führung benachteiligt werden - das ist nicht tolerierbar.
Ebensowenig ist tolerierbar, dass Tibetaner die Häuser chinesischer Bewohner samt der Bewohner anzünden und Chinesen auf der Straße verprügeln - das sind pogromartige Ausschreitungen.

Bis zum Abtritt des Dalai Lama waren fast 90 Prozent aller Tibeter Leibeigene oder Sklaven. Käme der tibetische Buddhismus erneut an die Macht, was hieße das für die Tibetaner in Punkto Menschenrechte? Dazu habe ich den Medien noch keine Äußerung entnehmen können.
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07.04.2008 19:41 Uhr von terrordave
 
+0 | -0
 
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hey leute: begreift das doch mal: abgesehen davon, dass boykotte bereits in der vergangenheit NULL ergebnis gebracht haben, ist das ganze doch als eine riesenchance zu sehen! und zwar für den westen und die demokratie.

was da alles an kameras, leuten, organisationen kommt. die chinesen würden sich die finger abbeißen bevor sie irgendwelche krummen dinger drehen. tun sies doch - dann unter den augen von millionen zuschauern. chinas unterdrückung live im fernsehen. und jetzt dieser fackellauf - in jeder verdammten stadt wird demonstriert.

die vergabe war ein fehler? dann würde tibet immer noch da rumdümpeln, wo sie vor ein paar jahren waren: der dalai lama kommt immer mal wieder zu besuch, es werden paar läppische und sinnlose erklärungen (pöses china) abgefasst und das war´s. dass das thema so eine publicity hat dafür sollten die tibet-fans dankbar sein oder nicht? gabs etwa vor ein paar jahren solche engagierten demos für tibet? hier sind doch alle von der stimmung angesteckt, merkt man an den kommentaren und bewertungen hier. das kann doch gar nicht schlecht sein. ich wünschte, die menschen wären dermaßen sensibilisiert für das was derzeit in meiner heimat abgeht.

außerdem eignet sich der zeitpunkt, um mal genau über tibets gottkönigtum zu diskutieren - wenn schon das papsttum so sehr angegriffen wird, müssen wir uns auch mal tibets herrschaftsstruktur ansehen und da mal kritisch hinterfragen, das wird ja auch erlaubt sein.

also lasst die spiele stattfinden, dann sieht die ganze welt chinas wahres hässliches gesicht. vielleicht ändert sich endlich was, denn offenbar haben die ganzen schon von mir angesprochenen zahnlosen resolutionen nciht verhindern können dass dieser unrechtsstaat zur weltmacht aufsteigt!

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