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Im Hochlohn-Land Schweiz gibt es kaum noch Arbeitslose

Die Arbeitslosigkeit im Hochlohn-Land Schweiz nimmt immer weiter ab. Nun melden die regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) im Alpenland ein Quote von gerade noch 2,6 Prozent.

Die Statistik wies für den März 103.777 Arbeitslose aus, das sind 14.138 Personen bzw. rund zwölf Prozent weniger als Vorjahresmonat. Alleine von Februar bis März reduzierte sich die Zahl der Arbeitslosen um 4.680 Personen. Auch bei der Jugendarbeitslosigkeit tut sich etwas: Im März sank die Quote um 6,4 Prozent.

Das Schweizer Boulevardblatt "Blick" spöttelt bereits, dass die Angestellten der RAVs wohl bald selbst auf der Straße stehen werden.


WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Schweiz, Arbeit, Land
Quelle: www.blick.ch

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.04.2008 10:29 Uhr von Nesselsitzer
 
+0 | -0
 
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Moment, das geht doch gar nicht. Nach Fachexpertisen deutscher Lobbyisten und somit den meisten deutschen Politikern werden durch den Mindestlohn Arbeitsplätze in hoher Zahl vernichtet. Von Mindestlöhnen kann in der Schweiz wohl nicht mehr die Rede sein - wie fällt den RAV’s dort ein, das krasse Gegenteil aller dunklen Voraussagen deutscher Interessensvertreter zu behaupten? Oder ist einfach nur der Binnenmarkt jenseits des Rheins gesund? Leben und leben lassen...das wirkt scheinbar...
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07.04.2008 10:43 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+22 | -0
 
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@Autor: Klasse Kommentar.

Dann macht es ja womöglich Sinn in die Schweiz auszuwandern. Gibt es in der Schweiz eigentlich sowas wie 1€-Jobs?
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07.04.2008 11:19 Uhr von fiver0904
 
+15 | -1
 
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@Autor: Für diesen Kommentar bekommst Du von mir die volle Sternchenzahl! :)
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07.04.2008 11:46 Uhr von Lolali
 
+14 | -1
 
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@wok: aber genau soviele fahren über die Grenze um bei aldi, lidel und co. günstig einzukaufen.

@activepartner: so ein Scheiss!!! Dann hätten wir wohl kaum so viel Deutsche, die nur zum Arbeiten in die Schweiz kommen, und am Feierabend wieder über die Grenze fahren.
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07.04.2008 12:05 Uhr von MCSpeechless
 
+8 | -0
 
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Wohne in der Schweiz und was activepartner labert, ist absoluter schwachsinn. Die Schweiz hat neben Luxemburg den höchsten Anteil an Ausländern (über 20%).

Die Unterhaltskosten sind sicher einiges höher als in Deutschland, trotzdem bleibt am Ende einiges mehr übrig. Falls du das nicht glauben möchtest, dann beliefere ich dir ein paar Statistiken dazu.

Ich würde einfach keine Aussagen machen, wenn du über dieses Metier keine Ahnung hast.
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07.04.2008 12:16 Uhr von clouds23
 
+9 | -1
 
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quatsch: Der Grund der geringen Arbeitslosigkeit ist in einer Art Fremdenfeindlichkeit zu suchen. Da die Schweiz kein EU Mitglied ist, kann man(n) oder Frau nicht so einfach sich dort niederlassen und Arbeit bekommen

So ein absoluter Blödsinn hab ich noch nie gelesen. Du warst wahrscheinlich noch nie in der Schweiz, oder?
Ich bin selber Schweizer.
Man kann die Schweiz und Deutschland nur sehr schlecht mit einander vergleichen. Das sind zwei unterschiedliche Länder obwohl Mentalität und Kultur ähnliche sind. Aber schon allein die der grössen Unterschied ist gewaltig.
Deutschland ist ca. 12mal grösser als die Schweiz von der Bevölkerung betrachtet.
Darin liegen aber auch die stärken des kleinen Alpenlandes. Die Schweiz hat einige sehr spezialisierte Industrien, welche einfach seit Jahren sehr gut laufen. Dazu gehört die Uhrenindustrie, Chemie-Pharma, Technik und vorallem Banken. Das kleine Land hat viele Weltmarkt Player wie Nestle, Roche, Novartis, UBS, Swatch, ABB usw.

Das die Schweizer Fremdenfeindlich sein soll ist absoluter Quatsch. Das Gegenteil ist der Fall. Kein Land in Europa hat einen so hohen Fremdenanteil wie die Schweiz. Geh mal nach Zürich und lauf durch die Strassen. Dort findest du Engländer, Deutsche, Türken, Inder, Italiener etc. . Jeder 4. im Land ist kein Schweizer. Sowas gibts wohl nirgens in Deutschland.
Aber es ist auch ein Fakt das Schweizer Probleme mit gewissen Bevölkerungsgruppen im Land hat, welche sich einfach nicht an passen wollen, z.B keine Landessprache lernen oder zu oft kriminell werden.
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07.04.2008 12:27 Uhr von Marc86
 
+4 | -1
 
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lol: Die Bewilligungen in der schweiz bekommste hinterhergeschmissn. Arbeite selber da und ja es gibt rassismus von jeder seite , aber nur vereinzelt. Arbeitslos kann man da nich werden is fast unmöglich weil es immer nen job gibt (zb tempoär) und ja es stimmt die Deutschen die an der grenze wohen fahren nach D um einzukaufen ;)
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07.04.2008 12:43 Uhr von Schäff
 
+3 | -6
 
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@Zipfi wg Steuern in D und CH: Die Abgaben in Deutschland liegen im eropäischen Vergleich im Durchschnitt.
Abgaben und Steuern werden in erster Linie nicht aus Jux und Dollerei erhöht oder um sich selbst ein paar Euro mehr zuzugestehen, sondern weil es dafür Notwendigkeiten gibt.

Dass der deutsche Staat, im Gegensatz zur Schweiz, so "abartig" in die Tasche greift, liegt hauptsächlich an dem Strukturwandel (Werften- und Zechensterben, Umbau von Planwirtschaft auf Kapitalismus), den es in der deutschen Wirtschaft in den vergangenen 35 Jahren gab, der dann, im Gegensatz zur Schweiz, zu so bedeutender Arbeitslosigkeit führte, dass die Abgaben so erhöht werden mussten, dass dies zu noch mehr Arbeitslosigkeit und weiter steigenden Abgaben führte. Dementsprechend haben hat sich die Wirtschaft und die Einnahmen daraus sehr verschieden entwickelt. Es gab Effekte, die sich selbst verstärkt haben.
Dass deshalb gerade in den deutschen Bundesländern die Arbeitslosigkeit am niedrigsten ist, in denen es nie Zechen, Werften oder Planwirtschaft gab, ist sicherlich kein Zufall.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Schweiz mit ähnlichen Arbeitslosenzahlen zu kämpfen hätte wie Deutschland, wenn sie deren Lasten zu tragen hätte.
Dies bitte ich zu bedenken, wenn man mal wieder über die "abartig" hohen deutschen Steuern wettern will.
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07.04.2008 13:21 Uhr von Hirnfurz
 
+7 | -0
 
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@ Kepas: Nein, die 1 Euro Jobs gibts hier nicht, auch keine 1 Frankenjobs. Das ist typisch deutsch. Bin seit Dezember hier und bereue es kein Stück!!! Man wird sogar fürs Arbeiten gehen noch bezahlt! Und nachdem man alles bezahlt hat, kann man trotzdem noch ordentlich sparen. Es ist echt wunderbar! Die Leute sind auch sehr nett und wenn man willig ist, dann bringen die sogar einem umsonst das schwiizerdütsch bei. :-)
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07.04.2008 13:25 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+2 | -0
 
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@Hirnfurz (cooler Name ^^): Das hab ich mir doch fast gedacht.
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07.04.2008 13:27 Uhr von Das allsehende Auge
 
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die Schweiz gibt es nicht, Ö bald auch nicht mehr. Lasst euch nicht verarschen, die Schweiz gibt es nicht, genauso wie Bielefeld. Denn das was in der angeblichen Schweiz funktioniert, kann gar nicht funktionieren, also ist dieses Land nicht existent.

Ich hab was zum nachtreten. Österreich - auch ein Land was nicht existent ist - zumindest nicht mehr lange sein wird.


Österreich hat Mindestlohn eingeführt

Hier das Ergebnis

Arbeitsmarkt: 32.799 Arbeitslose weniger als im Vorjahr

Die Arbeitslosigkeit sank Ende Februar um 32.799 bzw. 11,9% im Vergleich zum Vorjahr. Der Rückgang bei den Frauen (-9.300, -9,2%) war geringer als bei den Männern (-23.499;
-13,4%). Es gab einen Rückgang in allen Bundesländern, besonders stark in Vorarlberg
(-15,2%), Oberösterreich (-14,3%) und Salzburg (-13,2%).

Mengenmäßig wirkte sich der Rückgang der Arbeitslosigkeit bei den Bauberufen (-8.692;
-17,7%), den Metall- und Elektroberufen (-3.249; -15,3%), den Hilfsberufen (-3.095;
-8,6%), den Büroberufen (-2.827; -8,5%) und im Fremdenverkehr (-2.358; -11,0%) besonders stark aus. Einen Zuwachs der Arbeitslosigkeit verzeichneten hauptsächlich die sonstigen Dienste (+57; +2,1%).

Der Rückgang war besonders stark bei der Jugendarbeitslosigkeit (-15,2%) sowie der Arbeitslosigkeit im Haupterwerbsalter (-14,9%), aber auch bei den über 45-Jährigen
(-5,1%).

Stellenmarkt
Ende Februar 2008 gab es 37.032 gemeldete offene Stellen (+2.976, +8,7% gegenüber Vorjahr). Im Laufe des Februar wurden 36.939 Zugänge und 29.697 Abgänge offener Stellen verzeichnet.

Lehrstellenmarkt
4.480 Lehrstellensuchende (-460) standen 3.496 sofort verfügbaren offenen Lehrstellen (+398) gegenüber.

Personen in Schulung
Die Zahl der SchulungsteilnehmerInnen lag bei 57.797 (-2.422 bzw. -4,0% gegenüber dem Vorjahr).



AMS Österreich News - Arbeitsmarktservice Österreich
http://www.ams.or.at/...

Das wars wohl mit Österreich.

___________________

Auszug aus der Deutschland-Wette - welcher sonnst. Zweimal bla bla
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07.04.2008 13:30 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Hab noch einen zum wirklich nachtreten: - der richtig weh tut.

Österreich, Wien, 01.04.2008 (Kein Aprilscherz)
März-Arbeitslosigkeit erneut rückläufig
Zahl der Jobsuchenden sank um 27.259 auf 210.456 Personen - Vom Rückgang waren alle Bundesländer und alle Berufe betroffen


Wien (1.1.2008) – Der Rückgang der Arbeitslosigkeit in Österreich setzte sich im März weiter fort. Die gute Konjunktur und das milde Wetter haben sich weiterhin positiv auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt: Ende des Monats ging die Zahl der Jobsuchenden um 11,5 Prozent oder um 27.259 Betroffene auf 210.459 Arbeitsuchende zurück. Vom Rückgang der Arbeitslosigkeit profitierten alle Bundesländer und alle Berufe. Die Arbeitslosenquote nach EU-Kriterien betrug zuletzt 4,1 Prozent (Vorjahr:4,5), nach nationaler Berechnung ging die Quote auf 5,8 Prozent zurück gegenüber noch 6,8 Prozent im Februar und 6,7 Prozent vor einem Jahr.

Regional fiel der Rückgang der Arbeitslosigkeit in Salzburg mit minus 17,7 Prozent am kräftigsten aus, gefolgt von Tirol mit minus 13,6 Prozent und Oberösterreich mit minus 13,5 Prozent. Nach Berufen schnitt der Bau mit minus 20,8 Prozent am besten ab, gefolgt von den Metall- und Elektroberufen und dem Fremdenverkehr. Der Rückgang der Arbeitslosigkeit war bei Männern mit minus 13,1 Prozent auf 120.883 Betroffene deutlich stärker als bei Frauen (-9,1 Prozent auf 89.573) ausgefallen. Die Jugendarbeitslosigkeit bei den 15 bis 24-jährigen sank um 12,3 Prozent auf 31.642 Betroffene, bei den älteren Arbeitnehmern ab 50 Jahre betrug der Rückgang im Jahresvergleich 2,5 Prozent auf 45.695 Personen. Gesunken ist im März auch die Verweildauer und zwar um zwei auf 91 Tage.

http://www.ams.or.at/...
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07.04.2008 13:37 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
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@Das Allsehende Auge: Da sollte sich unser schönes (D) ruhig mal eine Beispiel nehmen. Aber mal ne andere Frage: Wie schaut´s denn bei euch mit korrupten Politikern aus?
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07.04.2008 13:53 Uhr von Hirnfurz
 
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@ Auge: Geil, gib mir mal was ab von dem Zeuch, das du grad geraucht hast... Das muss ja echt reinballern^^
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07.04.2008 13:59 Uhr von Nester
 
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bei der schweiz hätt ich noch gesagt: (scherzhaft) die brauchen sich auhc nicht um ihr finanzwesen kümmern, das läuft seit jahrhunderten ganz von selbst durch ausländische investoren ;)

aber da es auch in österreich funktioniert, zihet das wohl jetzt nicht mehr.

aber bei der finanzstruktur der deutschen steuergeldausgaben würde sich wahrscheinlich sowieso jeder finanz"expert" im grabe umdrehen..
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07.04.2008 14:14 Uhr von supermeier
 
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So viel: zur Mindestlohndebatte.
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07.04.2008 14:30 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Zu den Politikern und "Rauchen": Die korrupten Politiker haben wir alle nach Deutschland ausgewiesen.

Nebenbei ich bin deutscher, und muss auch noch in diesem Armseligen Land leben. Das Zeug was ich "rauche" ist Wissen und "Sardonismus". Ehrlich, denn anders kann man dieses Land auch nicht mehr ertragen, besonders wenn man Wissen hat.

Übrigens hab die Seite gerade mal aktualisiert - die Seite wo die Wahrheit steht - die einzige - die Deutschland-Wette - zumindest zum Thema Mindestlohn.

"Die Mindestlohnlüge" oder "Wie wir verarscht werden"
http://www.unitedpage.de/...
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08.04.2008 01:50 Uhr von Jimyp
 
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Ihr wollt doch wohl nicht im ernst die Schweiz oder Österreich mit Deutschland vergleichen? Diese beiden Länder haben zusammen noch nicht mal so viele Einwohner wie NRW. In solchen kleinen Ländern sieht es wirtschaftlich für die breite Masse in der Regel immer besser aus, so z.B. auch in Dänemark, Schweden oder Norwegen.
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08.04.2008 04:14 Uhr von stephanB1978
 
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garantiert alles propaganda: in oestereich gibt es mindestlohn und die wirtschaft ist nicht zusammen gebrochen? die arbeislosenzahlen sinken? die schweiz hat hohe loehne und die wirtschaft floriert?

dieses ist der ultimative beweis, dass finstere maechte die macht uebernohmen haben. denn anders sind solche propaganda nicht erklaerbar. sicher haben diese maechte die schweiz und oestereich bezahlt um dies zu erreichen ;-) um uns so bereit zu bekommen unsere wirtschaft zu zerstoeren mit anstaendgen loehnen.

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