06.04.08 20:11 Uhr
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Epilepsie bei Kindern weiter rückläufig

In den letzten Jahren konnten die Behandlungserfolge bei Kindern, die an Epilepsie leiden, deutlich gesteigert werden. Derzeit sind rund 80 Prozent der Kinder, die mit Medikamenten behandelt werden, auch auf längere Sicht ohne Anfall.

Da in den letzten Jahren eine Vielzahl von Medikamenten auf den Markt gekommen sind, konnten auch die Therapiemöglichkeiten der Ärzte verbessert werden.

Der Mangel an Kinderneurologen ist nach Meinung der Experten sehr bedenklich, da sich deswegen längere Wartezeiten ergeben. Es fehlen in Deutschland etwa 300 Ärzte dieser Fachrichtung, um eine flächendeckende Absicherung zu haben.


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WebReporter: ringella
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind
Quelle: www.gesundheitpro.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.04.2008 19:19 Uhr von ringella
 
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Es gibt schon länger einen Mangel an Kinderärzten, ich verstehe nicht warum dann Studenten die dies machen wollen keinen Studiumsplatz erhalten.
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06.04.2008 20:25 Uhr von q.fuchs
 
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Ganz einfach: Die Rechnung lautet: Weniger Ärzte -> Weniger Leute die sie besuchen können -> Kassengelder gespart. ;)

Ein Kumepl von mir machte auch mal die Böse Erfahrung der Epilepsie + Blutgerinsel im Kopf und Schädel aufsägen deswegen usw usw.. ziemlich krasse Geschichte das ganze, aber gut dass jetzt solche Erfolge verbucht werden können.

Allerdings haben diese Stillenden Mittelchen sicher auch so ihre Nachwirkungen.. man gucke @ Ritalin, womit sich die behandlung von Zappfelphillip-Kindern gerne leicht gemacht wird.

Dass dies im Betäubungsmittelgesetz als harte Droge gilt, wissen nur die wenigsten Eltern.
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06.04.2008 21:03 Uhr von kleiner erdbär
 
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q.fuchs: "Ritalin, womit sich die behandlung von Zappfelphillip-Kindern gerne leicht gemacht wird."

ich glaube nicht, dass du nähere erfahrungen mit adhs hast, sonst würdest du sowas nich schreiben ...
das is nich bisschen zappelphillip, das is ne üble krankheit, die betroffenen das leben echt schwer macht - und mit ritalin (und ähnlichen medikamenten) macht man sich nicht "die behandlung leicht", man kann diese krankheit nämlich garnicht behandeln sondern damit nur die symptome abschwächen - und das ist für betroffene oft die einzige möglichkeit, überhaupt am sozialen leben (schule/arbeit, freunde etc...) teilzunehmen!
...und im normalfall wissen die eltern/patienten sehr wohl, was sie da einnehmen (nicht umsonst braucht man dafür ein btmg-rezept!!!), aber sie haben leider keine andere wahl...

also, wenn man keine ahnung hat - einfach mal ....... !!!


@ news:
gute sache, epilepsie ist eine ziemlich heftige krankheit - schön, dass den kindern geholfen werden kann!!!
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07.04.2008 01:12 Uhr von q.fuchs
 
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kleiner erdbär: Und wieder bestätigt sich die Regel nicht durch Ausnahmen, dass gerade diejenigen, die als erste neunmalklug "also, wenn man keine ahnung hat - einfach mal ....... !!!" schreien, zunächst einmal die drei schritte des Comment-Postens durchgehen sollten:

1. Lesen
2. Nachdenken
3. Schreiben.


"Ich glaube nicht, dass du nähere erfahrungen mit adhs hast"
Im ersten Satz der erste Fehler. Ich hatte in meiner Klasse jemanden gehabt, und in meinem näheren Familiären Umfeld bis heute noch. "Zappelphillip" war lediglich Symbolisch gemeint (siehe Schritt zwei).

"Und mit ritalin (und ähnlichen medikamenten) macht man sich nicht "die behandlung leicht" " Doch macht man. Sogar im Gossen-TV am Spätnachmittag sickerte einmal das durch, was im Internet längst Publiziert wurde: Durch gezielt koordinierte Bewegung und Sport werden jede Art von Medikamenten überflüssig. Ob das immer, wie bei RTL oder sonstwo gesehen, mit Ringen, Kickboxen und Ausdauertraining funktioniert sei dahingestellt, im konkreten Fall (kleines Mädchen, etwa 12, gängige ADHS Symptome gepaart mit pubertärer Zickigkeit) hat es geholfen.

Vor etwa einer Stunde wurde bei Spiegel-TV Reportage hat man den Erfolg dieser (statt der Medizinischen Methode) auch sehr gut bei Erwachsenen beobachten können.

"...und im normalfall wissen die eltern/patienten sehr wohl, was sie da einnehmen (nicht umsonst braucht man dafür ein btmg-rezept!!!), aber sie haben leider keine andere wahl..."

Klar wissen sie, was sie einnehmen: Methylphenidat. Aber das kleingedruckte, was das Zeug eigentlich ist... diese Eltern möchte ich sehen, die nicht überrascht reagieren, wenn man sie über die einzelnen Bestandteile und die Nebenwirkungen dieses wundersamen allheilzeugs aufklärt.. wie auch wunderbar bei Focus nachzulesen ( http://www.focus.de/... ) sind Medikamente zwar oft eine wichtige Vorraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung, aber die Regel sind genannte Ergänzungen ja noch lange nicht.

Was das für Folgen hat und wie es das Leben dieser Kinder (Aufgrund von Kostensparmaßnahmen bei Vergabe von Behandlungsplätzen und Eltern überforderter Eltern) für immer zum Negativen dreht, kann ich Woche für Woche an meinem Cousin beobachten - und er ist sicherlich nichts, was ich einen Einzelfall nennen würde.

Drum spar dir deine neunmalklugen Internetsprüche.
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07.04.2008 01:16 Uhr von q.fuchs
 
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korrektur: sorry für die zwei Satzbaufehler, letzterer sogar ziemlich amüsant :)

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