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Hollywood-Star und Waffen-Lobbyist Charlton Heston gestorben

Laut einem Bericht der "Los Angeles Times" ist der 84-jährige ehemalige Hollywood-Star Charlton Heston in seiner Villa in Beverly Hills verstorben. Heston hatte zuletzt bekannt gegeben, dass er an Alzheimer leide.

Charlton Heston, der in über 100 Kino- und Fernsehfilmen zu sehen war, bekam 1959 den "Oscar" als bester Hauptdarsteller für "Ben Hur".

Kritik brachte Heston seine Mitgliedschaft bei der "National Rifle Association" (NRA), der wichtigsten US-Lobbygruppe der Waffenbesitzer, ein. Heston war von 1998 bis 2003 Vorsitzender der NRA.


WebReporter: guemue
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Star, Waffe, Hollywood, Lobby, Lobbyist
Quelle: www.spiegel.de

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.04.2008 11:09 Uhr von SiggiSorglos
 
+39 | -13
 
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jetzt kann man ihm endlich die Waffen aus der kalten, toten Hand reißen... (der musste sein, sorry ^^)
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06.04.2008 11:30 Uhr von Selina90
 
+24 | -28
 
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@Siggi: Passt schon, er war wohl ein ziemlich verwirrter, verblendeter Waffennarr, bei solchen Ar***l****n braucht man meiner Meinung nach nicht heucheln.
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06.04.2008 11:30 Uhr von Hady
 
+34 | -9
 
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Ich finde das Foto hier nicht gut! Klar war seine Einstellung gegenüber Schusswaffen aus europäischer Sichtweise bedenklich. Andererseits: In Zeiten von Schäuble und dessen Wahnvorstellungen sehe ich Beschneidungen der Privatsphäre und Persönlichkeitsrechte ein wenig anders.
Jedenfalls sollte man Charlton Heston so kurz nach seinem Tod doch wohl eher für seine Leistungen als Schauspieler würdigen, als ihm seine zweifellos diskussionswürdige Einstellung in Bezug auf Schusswaffen vorzuwerfen.
Er hat ein Millionenpublikum über Jahrzehnte hinweg begeistert und gut unterhalten, lange bevor Hollywoodlegenden wie Richard Geere oder Jack Nicholson die Bühne betraten.
Diese Tatsache sollte man hervorheben - zumindest, solange er noch nicht unter der Erde ist.
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06.04.2008 11:40 Uhr von Selina90
 
+15 | -14
 
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@Hady: Finde ich eben nicht: In den USA sterben jährlich so viele Menschen durch den Gebrauch von Schusswaffen. Und gerade er hat in seinem Amt sehr viel dazu beigetragen, dass es nach wie vor sehr einfach ist, sich dort Waffen zu besorgen, es gibt in den Staaten ja quasi ein Grundrecht darauf. Da spielt es für mich auch keine Rolle, was für schauspielerische Leistungen er in seinem Leben erbracht hat, das mit den Schießprügel wiegt für mich einfach zu schwer.
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06.04.2008 11:59 Uhr von stanlay
 
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@hostmaster: NRA:-)
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06.04.2008 12:05 Uhr von Hady
 
+11 | -4
 
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@ Selina90: Es geht mir nicht um die Schusswaffen an sich, sondern um das Recht auf Selbstbestimmung, das mit dem alten Recht der Amis, eine Waffe zu besitzen, verknüpft ist.
Und wie Hostmaster schon gesagt hat: das ist nur eine Seite von Heston gewesen, ein Aspekt der jetzt hochgekocht wird, aber dem Menschen, der gerade verstorben ist, nicht gerecht wird.
Und Sprüche wie "gut dass der tot ist" gehen ja wohl gar nicht!
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06.04.2008 12:27 Uhr von Selina90
 
+7 | -6
 
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@Hady: Ich hasse Schusswaffen grundsätzlich und das "Recht auf Selbstbestimmung" hört bei mir halt dann auf, wenn z.B. Kids mit Knarren durch die Gegend rennen, was bei uns momentan auch in Mode zu kommen scheint. Waffen ergeben für mich einfach keinen Sinn und den Kampf um das Recht auf Waffenbesitz setze ich mit Gewaltbereitschaft gleich.
Was Heston angeht, muss ich dann wohl meine Unwissenheit eingestehen, was er früher so gemacht hat, wusste ich nicht, für solche Dinge verdient er natürlich Respekt, keine Frage. Da muss ich meinen ersten Kommentar zu der News wohl wieder zurücknehmen.
In den letzten Jahren seines Lebens war halt sein Engagement in der NRA der zentrale Aspekt, vielleicht habe ich deswegen eine so negative Meinung von ihm. Sorry.
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06.04.2008 12:28 Uhr von Gorxas
 
+8 | -1
 
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schicksal? ausgerechnet letzte nacht hatte ich mal wieder lust den klassiker "Planet der Affen" in den DVD-Player zulegen um den großen Heston in Aktion erleben zu dürfen - und jetzt diese Nachricht am frühen morgen :(

Möge er in Frieden ruhen und DANKE DANKE für deine grandiose schauspielerische Leistung in all deinen Filmen!
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06.04.2008 12:28 Uhr von HannoverOlli
 
+9 | -13
 
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nur: weil jemand viel gutes /bzw. viel freude gebracht hat, heißt das nicht das er eben soviel scheiße bauen kann ...

seine einstellung zu den waffen hat für mich ins abseits katapultiert ...

also denke ich : er ist tot ... ein waffennarr weniger!
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06.04.2008 12:37 Uhr von Jimyp
 
+5 | -1
 
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Ein großer Schauspieler ist gestorben, Ruhe in Frieden!
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06.04.2008 12:42 Uhr von mrorange83
 
+9 | -9
 
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Blabla: Das mit Martin Luther King hätte er jetzt wohl als konservativer Republikaner mit Sicherheit nicht mehr gemacht.
Ich muss nur an seinen Auftritt in "Bowling for Columbine" denken. So einen verbohrten alten Narr hab ich noch selten gesehen. Waffen gehen für mich gar nicht und jeder der denkt Waffen führen zu einer sichereren Welt sollte sich am besten schleunigst einweisen lassen. Das ist Gewaltverherrlichung, mehr nicht. Oder haben die Ehrenmorde hier in der BRD auch was mit "Selbstbestimmung" zu tun? Selten son Driss gelesen.
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06.04.2008 13:00 Uhr von BigMad
 
+2 | -2
 
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Leider ich bin auch kein Freund von Schußwaffen, sicher nicht, aber sehen wir es objektiv, hier ein Auszug aus der Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika, in Kraft getreten am 15. Dezember 1791 (Übersetzung):

„Da eine wohl organisierte Miliz für die Sicherheit eines freien Staates notwendig ist, darf das Recht des Volkes, Waffen zu besitzen und zu tragen, nicht beeinträchtigt werden.“

Ich glaube zu diesem Zeitpunkt war Mr. Heston noch nicht auf der Welt *grins*

Okay, er hat sich für die Waffenlobby stark gemacht, ich finde es auch nicht korrekt, aber man sollte hier auch den Schauspieler und Menschen Charlton Heston würdigen.

Jeder Mensch macht Fehler...

Rest in Peace Charlton Heston. You were a wonderful actor and human being.
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06.04.2008 13:13 Uhr von Jorka
 
+5 | -4
 
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Rest In Peace: für den wirklich tollen Charlton Heston als Schauspieler
und Shame On You für den Waffennarr Heston.
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06.04.2008 14:16 Uhr von bopper
 
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Vielleicht sollten manche mal nach China bzw. Tibet gucken. Dort sieht man, wie ein Staat, der das alleinige Gewaltmonopol für sich beansprucht und in dem privater Waffenbesitz bei Androhung der Todesstrafe verboten ist, mit seinen "Bürgern" umgeht. Um so etwas in den USA zu verhindern gibts den 2. Verfassungszusatz und die NRA wacht darüber mit Argusaugen.

Ich finds hier immer wieder putzig, wenn die gleichen Kommentatoren, die von Stasi 2.0 im Zusammenhang mit Schäubles Gesetzesansinnen schreiben, gleichzeitig die sind, die privaten Waffenbesitz nicht tolerieren und hier diktaturähnliche Zustände mit einer allmächtigen Staatsmacht herbeisehnen.

Es gibt keine Probleme mit legal besessenen Waffen, problematisch sind die zahllosen illegalen Waffen, mit denen die meisten Verbrechen begangen werden. Auch und gerade in den USA. Die NRA ist die Interessenvertretung der amerikanischen Legalwaffenbesitzer und davon der Vorsitzende zu sein, ist nichts ehrenrühriges.
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06.04.2008 14:25 Uhr von diehard84
 
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toller titel...reisserisch wie die BILD find ich schon arm ihn wegen seinen ansichten runterzumachen...kann jeder selbst entscheiden für was man sich interessiert nur weil einige so intolerant sind und nen brett vorm kopf haben...tz..

letztendlich werden verbrechen ehh nicht mit den legalen waffen begangen sondern mit illegalen da kann man verbieten was man will und wenn eltern ihre waffen offen rumliegen lassen das 3. rankommen ist sicher auch nicht schuld der waffen sondern deren besitzer...

möge er in frieden ruhen
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06.04.2008 14:43 Uhr von aquarius565
 
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Gott hat ihn zu sich genommen: Hoffentlich gibt er ihn nicht so schnell wieder zurück. Denn seine Verdienste um die Ballerliga (National Rifle Association) waren gut. Und ich hasse Schusswaffen. Mein Freund Neno starb durch einen alten Armeerevolver.
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06.04.2008 15:40 Uhr von Ludes
 
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Ich weiß ja nicht wie es bei euch ist aber ich hätte gern eine Waffe wenn auf einmal wenn ich aufwache ein Einbrecher vor meinem Bett in meinem Zimmer steht.
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06.04.2008 16:02 Uhr von Selina90
 
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@Müntesfeind: Hier gleich alle an den Pranger zu stellen, die keine Heston-Fans sind und zu behaupten, dass diese alle Kinderschänder töten wollen, entbehrt ja wohl jeder Grundlage.
Ich dachte kurzzeitig, hier könne man auf einem gewissen Niveau mit Argumenten Meinungen austauschen, aber das ist ja wohl nur noch blöd.
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06.04.2008 16:08 Uhr von Selina90
 
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Dafür hab ich mich inzwischen entschuldigt (vielleicht mal alles lesen)
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06.04.2008 17:57 Uhr von Selina90
 
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@fairaberhart&Müntesfeind: @fairaberhart: Ja klar, gebt allen ne Knarre in die Hand und es gibt weniger Tote...
@Müntesfeind: Klar würde jede/r Vater/Mutter in solch einem Fall zum Mörder werden, deshalb wäre es ja gut, wenn sie dann in so einem Fall keine Waffe zur Hand hätten...Ich denk, jemandem in so einer Extremsituation den Tod zu wünschen, ist absolut nachvollziehbar, die Emotionen übernehmen halt das Kommando. Dennoch rechtfertigt das keinen Mord.
Meinen ersten Post habe ich auch sehr emotional geschrieben, mir war halt noch Heston´s Auftritt bei Michael Moore im Kopf und da schreibt man halt mal sowas. Finde ich aber schade, dass man sich hier nicht für seine Äußerungen entschuldigen darf, es muss doch erlaubt sein zu sagen "Sorry, da habe ich Mist geschrieben, das nehm ich zurück". Ich finde es eh auffällig, dass sich hier auf SN kaum jemand mal von der Meinung eines anderen überzeugen lässt, sondern stur auf seinem Bockmist beharrt.
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06.04.2008 19:20 Uhr von bopper
 
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@selina90: "Ja klar, gebt allen ne Knarre in die Hand und es gibt weniger Tote..."

Nach der Statistik ist das jedenfalls so.

Fast alle US-Bundesstaaten haben mittlerweile ihren Bürgern das Recht zum verdeckten Führen einer Waffe eingeräumt, sofern diese nicht vorbestraft sind und entsprechend im Umgang geschult sind. Die Kriminalitätsrate dort ist gesunken, während in den wenigen Staaten mit restriktiven Waffengesetzen die Gewaltkriminalität ansteigt.

Wie auch z. B. in England, wo man Privatpersonen Kurzwaffenbesitz verboten hat und seitdem fast jedes Jahr neue Rekorde bei Mord & Totschlag aufgestellt werden.

Weil sich eben nur die ohnehin gesetzestreuen Bürger an Waffengesetze halten, während für die Kriminellen per Gesetz wehrlose Bürger zu leichten, da garantiert unbewaffneten Opfern gemacht werden.
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06.04.2008 19:59 Uhr von Selina90
 
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Tja: klingt eigentlich irgendwie logisch. Komische Welt.
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07.04.2008 13:57 Uhr von Johnny Cash
 
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Als: Amerikaner hat man eine andere Sicht bezüglich Schusswaffen. Ich unterstütze sie auch nicht aber das ist nicht die "Funktion" die Heston in meinem Herzen haben wird. Er wird der grandiose Moses in einem Meisterwerk bleiben. Und anderen großartigen Filmen.
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07.04.2008 16:47 Uhr von vst
 
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charlton heston: war ein großartiger schauspieler und ein idiotischer waffenbefürworter.

und wer behauptet, dass waffen in den händen der bürger die kriminalitätsrate senkt, bzw. die anzahl der gewalttaten hat einen schuss.

letztens das remake von planet der affen gesehen. wie habe ich mich nach heston gesehnt.
habe dann abgeschaltet, war ja nicht zu ertragen.
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08.04.2008 12:15 Uhr von vst
 
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ich habe jetzt keine lust: das was ich in anderen news schon geschrieben habe nochmal zu schreiben.

einfach mal da nachlesen:

News-ID: 704859 vom 7.04.08
Weiden: Ohne Vorwarnung wurde 18-jährigem Mann Messer in die Brustseite gestochen

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