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GB: Internetprovider wehrt sich gegen Musikindustrie

Ein britischer Internet-Anbieter wehrt sich gegen die British Phonographic Industry (BPI), welche verlangt, jene Kunden zu kündigen, die beim illegalen Filesharing erwischt werden.

Man sehe sich nicht als Internetfahnder der Musikindustrie und technisch sei dies auch gar nicht umsetzbar. Nur weil sich ein Dritter über ein Fehlverhalten beschwere, sehe man keinen Grund, seinen Kunden zu kündigen. Der Anbieter will den Schutz seiner Kunden zur Not auch juristisch durchsetzen.

Über die Haltung des Anbieters zeigte sich die BPI sehr erzürnt und droht nun sogar damit, sich an die Regierung zu wenden, um ein entsprechendes Gesetz zu verabschieden, das den Anbieter zwingen soll, den Willen der Musikindustrie durchzusetzen.


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WebReporter: Chriz82
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Großbritannien, Musik, Musikindustrie
Quelle: www.gulli.com

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21 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.04.2008 18:50 Uhr von Der_Buhman
 
+32 | -0
 
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Lächerlich wir das ganze schon langsam oder? Der Musikindustrie geht es ja so schlecht! Aber den Juristischen-Aufwand können die sich alle mal noch leisten.....
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05.04.2008 19:04 Uhr von nONEtro
 
+21 | -0
 
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ich finde schlimm welchen einfluss die auf die politik nehmen können. ich meine, das ist auch nur ein interessensverband wie ein deutscher fussballbund oder der adac. wenn der adac jemandem droht, man werde erzwingen ein gesetz zu verabschieden, dann lachen alle....
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05.04.2008 19:22 Uhr von SaruOne
 
+20 | -0
 
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lachhaft: Was kann denn der Internetprovider dafür?
Würde ich als Provider auch nich einsehen..
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05.04.2008 19:45 Uhr von Ru5hh0ur
 
+16 | -0
 
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oh man: wer regiert eigentlich das land? die britische regierung oder die musikindustrie?
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05.04.2008 20:05 Uhr von Iokaste
 
+8 | -0
 
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@Ru5hh0ur ich glaube allmählich stellt sich nicht die Frage wer Great Britain regiert, sondern wer auf der ganzen Welt, wirklich die Fäden in den Händen hält. Es wird doch immer mehr deutlich, dass nicht die Regierungen, sondern die Industriellen die Macht haben..
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05.04.2008 20:09 Uhr von marc92
 
+3 | -0
 
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also, ich finde es übertrieben, was die sich da erlauben. warum sollte man den betreiber dazu zwingen, seiten zu sperren oder filesharer zu kündigen? die musikindustrie übertreibt es gewaltig. meiner meinung sollte es die entscheidung des betreibers sein.
mfg marc
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05.04.2008 20:10 Uhr von DerMaus
 
+8 | -4
 
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SCHA-LA-LA-LA MAAAAACHT EUCH DOCH NICHT LÄCHERLICH, MAACHT EUCH DOCH NICHT LÄCHERLICH...
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05.04.2008 21:15 Uhr von SherlockHolmes
 
+2 | -0
 
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.. ich glaube allmählich stellt sich nicht die Frage wer Great Britain regiert, sondern wer auf der ganzen Welt, wirklich die Fäden in den Händen hält. Es wird doch immer mehr deutlich, dass nicht die Regierungen, sondern die Industriellen die Macht haben..
Allerneuste Erkenntnissen, die Autoindustrie, die Fernsehmacher, die Banken (besonders), alle Schmarotzer, die sich auf die Regierungen verlassen, egal wo in der Welt, regiert.
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05.04.2008 21:27 Uhr von ChefeAli
 
+3 | -0
 
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Au man,Au man: Diese Vollspinner aus der Musikindustrie haben echt einen an der Klatsche sollen sie doch einfach eine Partei in jedem Land gründen um ihre politischen Interessen durchzusetzen dann können sie endlich ihre eigenen Gesetze machen.

Aber da gibt es nur ein Problem wer würde diese Spinner mit einem so lächerlichen Wahlprogramm und deren Zielen denn wählen ???

vermutlich -Niemand- !!!

nee... ich brauche erstmal eine Lachpause...
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05.04.2008 21:53 Uhr von Das allsehende Auge
 
+3 | -1
 
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Milchmädchenrechnung: Provider nimmt ca. 20 Euro nicht mehr ein, Musikindustrie wird wohl keine 20 Euro mehr bekommen weil er nicht mehr ziehen kann sondern kaufen muss - nur ist die Frage ob er das dann bei der Musikindustrie oder im Freundeskreis macht. Stromanbieter nehmen weniger ein - Rechner werden nicht mehr verkauft. Der einzige der sich freut ist der Rohlinganbieter - vielleicht -, denn die Daten müssen ja anderweitig weitergegeben werden.

Fazit; Einer will gewinnen, alle anderen machen Verlust, und am Ende freut sich der Dritte.
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05.04.2008 22:38 Uhr von pigfukker
 
+4 | -0
 
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illuminati: wenn ich schau wo was die musikindustrie will, verklagt, verlangt, abzockt und für eine weltmacht sein will und den pösen musikraubmordkopierer am liebsten exekutieren möchte frage ich mich, ob nicht die illuminati angst kriegen !!!
oder ist die mus.ind. die illuminati?
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05.04.2008 23:46 Uhr von hujiko-san
 
+6 | -0
 
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hmm ich boykottiere die musikindustrie schon seit langem. von mir bekommen die nicht einen müden cent in ihren gierschlund geworfen. was ich nicht bei irgendwelchen podcasts aufnehmen kann, oder mir anderweitig besorgen kann, hab ich dann halt schlicht und ergreifend nicht, und gut ist.

mal davon abgesehen kommt aller jubeljahre mal ein lohnenswerter titel, oder gar ein lohnenswertes album auf den markt, und das meist auch noch von bands, welche ich schon vor 10 jahren gern hörte. den restlichen retorten-gebrüteten schund muss ich mir sowieso nicht antun, klingt sowieso alles gleich und das einzige verkaufsargument sind meist ohnehin nur arsch und titten.
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06.04.2008 07:34 Uhr von sc4ry
 
+3 | -0
 
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was da schon wieder: an schmiergerldern rausgeht, unglaublich.

ich frag mich, was die machen wenn die regierung das nicht durchsetzt. gehen die dann zu bush und FORDERN dass GB weggebombt werden soll?

wollen die die weltherrschaft übernehmen?

irgendwie hört sich das an, als ob bei der musikindustrie nur kleine kinder arbeiten (ich will ich will ich will aber) ...
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06.04.2008 09:46 Uhr von RENAURUS
 
+2 | -0
 
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Richtig so Es wird wohl nicht der einzigste Anbieter bleiben; hat denn die Musikindustrie schon etwas in diese Richtung erreicht??? Ich glaube nicht ausser das man ihren Wunsch mittlerweile kennt...
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06.04.2008 15:54 Uhr von Teitei
 
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wenn: eine CD nicht 20 bis 40 € kosten würde, würde ich mir auch CDs kaufen, aber bei den Preisen...vorher bezahlte man 20 DM und nu? Das Doppelte...
Da find ich das Verhalten des Providers gut. Warum sollen die sich um etwas kümmern, was andere aufregt?
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06.04.2008 15:59 Uhr von Styleen
 
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ganz einfach: Es regieren immer die, die das Geld haben.
Das war schon immer so ...
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06.04.2008 18:44 Uhr von calypso36
 
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In Deutschland: hat es funktioniert...

NIEMAND mit gesundem Menschenverstand käme auf die Idee, einen runtergeladenen Musiktitel mit bis zu 10.000.- Euro unter Strafe zu stellen.

Sowas geht nur mit diesem neudeutschen Begriff Lobbyismus.
Früher sagte man einfach und zutreffend Korruption.
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06.04.2008 19:31 Uhr von geilomator
 
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Revenge: Zuerst sollten ALLE in der Plattenindustrie tätigen nachweisen, dass sie weder geschäftlich noch privat über illegal erworbenes Material verfügen. Ansonsten erwarte ich von ihnen allen, dass sie aus ihren Unternehmen fliegen.
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07.04.2008 07:20 Uhr von bommeler
 
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ich: hole mir meine musik aus den radiostreams, ganz legal
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07.04.2008 09:52 Uhr von s4ger
 
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bald werden die deutschen Musikpiraten das gleiche Schicksaal ereilen. Lacht ihr nur schön über GB ....
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07.04.2008 12:06 Uhr von Nr.47
 
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gegenwind: fast täglich ne meldung die gegen die mi geht. endlich bekommen die mal gegenwind. bleibt nur zu hoffen, dass die das verstehen und mal über ihr handel nachdenken und was an den preisen für cd´s/downloads (drm) machen.

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