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Neue Regelung für Studiengebühren in Hamburg

Nach Beschluss der CDU und GAL werden die Studiengebühren in Hamburg wegfallen.

Statt der jetzigen 500 Euro müssen Studierende in Hamburg nur noch 375 Euro pro Semester zahlen und das auch nur, wenn sie mehr als 30.000 Euro p.a. nach ihrem Abschluss verdienen.

Die neue Regelung tritt ab dem nächsten Wintersemester in Kraft.


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WebReporter: makatsch
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Studie, Hamburg, Regel, Regelung, Studiengebühr
Quelle: www.abendblatt.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.04.2008 18:49 Uhr von makatsch
 
+0 | -0
 
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Ich studiere selbst in Hamburg und denke dass da eine faire Lösung gefunden wurde, die Studenten finanziell zu entlasten. Es ist abzuwarten wie die genauen Details für die Rückzahlung sein werden und ob andere Bundesländer ähnliche Schritte gehen.
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05.04.2008 20:15 Uhr von jason_bourne
 
+9 | -6
 
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komische CDU Politik: wie kann CDU überall schreien "Wir investieren in Bildungspolitik", dann Studiengebühren einführen und letztendlich beklagen über mangelnde Arbeitskräfte in DE.

Bei unseren FH wird jetzt eine "Studenengebäude" (natürlich aus Studiengebührengelder ) gebaut. Wieviel dann von diesem Gebäude für Studenten bleibt, konnt ihr sicherlich vorstellen.
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05.04.2008 21:55 Uhr von NetCrack
 
+8 | -5
 
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Also ne Veringerung um 125€ is nicht gerade n Wegfall und über 30.000€ p.A. sollte man als Akademiker wohl verdienen sonst hat man ein bisschen umsonst studiert. Stinkt für mich nach faulem Kompromiss.
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05.04.2008 23:33 Uhr von therebel
 
+6 | -2
 
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oh man und ich darf es in Niedersachsen weiter bezahlen.
Dass sowas nicht auf Bundesebene festgelegt wird ist nicht in Ordnung.
Aber ist schon ein guter Schritt in die richtige Richtung.
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06.04.2008 00:03 Uhr von Wurster
 
+7 | -7
 
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Netcrack: hat meiner Meinung nach völlig recht.
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06.04.2008 00:30 Uhr von Summersunset
 
+4 | -3
 
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Ich finde den Ansatz gut: Auch nicht jeder Akademiker bekommt nach dem Studium einen gutbezahlten Job, so ist wenigestens schon einmal gewährleistet, dass es keinen Armen treffen wird.

Studiengebühren von der Idee her finde ich gar nicht mal so schlecht, einfach unter dem Aspekt "Was nichts kostet, ist nichts wert". Ich habe es eben schon oft erlebt, dass Leute einfach mal ein paar Semester länger studiert haben, weil das StudiLeben doch so toll ist oder sie noch nicht richtig wissen, was sie machen wollen.

Man wird wahrscheinlich bei 375 Euro 3000 bis 3500 Euro an Gebühren angesammelt haben. Wenn man das am Ende des Studiums zahlen muss, wenn man einen vernünftigen Job gefunden hat. So unfair hört sich diese Variante nicht an für mich.
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06.04.2008 01:21 Uhr von Enryu
 
+3 | -1
 
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175 euro: 175 euro sind für einen studioten schon nicht wenig was mich aber im allgemeinen stört ist, dass die studiengebühren eh nur als "anfangs"gebühren gesehen sind d.h. in zukunft wird die 100% noch erhöht. Leider habe ich den Spiegellink mit dem artikel dazu nichtmehr jedoch kann ich mich erinnern, dass die Studiengebühren in Zukunft noch steigen werden.

Ich befürchte ja, dass wir in zukunft ähnliche Gebühren wie in Amerika haben werden.

Bildung halt nur für die Reichen während die Armen ihre Bildung bis zum 40 Lebensjahr abbezahlen dürfen halt ;)
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06.04.2008 10:21 Uhr von Bundeskasper
 
+5 | -0
 
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@autor: Es wäre wohl wichtig gewesen, in der News mitzuteilen, dass die Gebühren im Nachgang zu zahlen sind......
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06.04.2008 11:14 Uhr von Summersunset
 
+2 | -1
 
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@Enryu: Abgesehen davon, dass ich in den USA die Studiengebühren auch für zu hoch empfinde. Ich glaube, Bildung hat hier in D immer noch den falschen Stellenwert.

Wenn ich 40 000 Euro Schulden habe, weil ich mir einen neuen BMW oder Mercedes gekauft habe, wird das hingenommen. Ist ja normal, macht doch jeder. Das der Wagen nach drei Jahren keine 20 000 mehr wert ist, naja so ist das eben.

Davon könnte ich fünf Jahre lang studieren, jeden Monat über 600 Euro verfügen und man könnte noch jedes Semester 1000 Euro an Gebühren zahlen. Wenn ich aber sagen würde, hey ich hab 40 000 Euro schulden von meinem Studium, das gäbe wahrscheinlich kopfschütteln ^^ (Am Rande, durch das Bafög liegt die Schuldenhöchstgrenze bei 10 000 Euro + Studiengebühren - also gerade mal ein Golf).

Ich möchte sicherlich keine hohen Studiengebühren (die dürfte ich dann auch zahlen) aber wenn man Bildung mit anderen Gütern vergleicht, die in D als schon fast selbstverständlich gelten, merkt man schon eine Diskrepanz.
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06.04.2008 11:33 Uhr von Silenius
 
+2 | -0
 
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Guter Deal: Das ist wirklich eine faire Lösung. Vor allem, wenn die Studiengebühren erst nachher fällig sind. Das ist wesentlich besser, als wenn ein Student sich zusätzlich noch (hier in NRW) 1000 Euro im Jahr extra verdienen muss.
So eine Regelung würde ich bundesweit begrüßen.
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06.04.2008 12:31 Uhr von Mediacontroll
 
+3 | -0
 
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JAJA: Die CDU die wissen selbst nicht weiter..

Am besten einfach so lassen wie es war !!! ROLAND KOCH und andere Juristen bzw. Politiker haben auch nichts bezahlt..

Und gleich solche wie Summersunset, die regen mich noch mehr auf..


Was jetzt denkst du so wird man "schneller" studieren ? wie wärs mal mit dieser Gesichte :

Schlechte Verhältnisse der Eltern, daher früh um 6 Uhr bis um 8 arbeiten danach frühstücken und zur Uni fahren am Abend noch mal ein paar Stunden bei Tengelmann oder Plus Regale einräumen. + Kindergeld +Bafög reicht trotzdem bei einigen noch so um über die Runden zu kommen

Dann soll man auf einmal 500 € PRO Semester zahlen ??

Nicht so.. so hatt man mehr zwang zu arbeiten als zu studieren, damit wollten die Politiker meiner Ansicht nach einfach für mehr sozialversicherungspflichtige Arbeit sorgen..

Also wenn man als Student so viel lernen muss allerdings keine Zeit hat weil man für Miete und Unterhalt sorgen muss dann dauert es eventuell länger.. solche Sachen gibts im Ausland und man sieht was passiert ist..

Reiche sind da wo sie schon immer waren die CDU macht große fortschritte um die Mittelschicht endgültig zu zerschlagen und sich unter der Elite zu vergnügen.
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06.04.2008 14:05 Uhr von delerium72
 
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wenn sie mehr als 30.000 Euro p.a. verdienen: Aha, wenn man studiert weis man also schon vorher das man arbeit bekommt und wieviel man dann verdient. Nich schlecht ....
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06.04.2008 14:17 Uhr von Summersunset
 
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delerium: Bei diesem Modell muss man erst zahlen, wenn man das Geld verdient. Und wenn man nicht so viel verdient, dann muss man nicht zahlen ;-)
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06.04.2008 16:41 Uhr von Mario1985
 
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naja, der Kompromiss stinkt bis zum Himmel.

Aber naja ich denke mal Bildung sollte die höchste Priorität haben neben der Nachwuchsförderung in unserem Lande haben.

Bin selber Stundent, allerdings in Rheinland-Pfalz, noch ohne Studiengebühren. Aber ich wurde so erzogen, dass man die Förderer auch was zukommen lässt, wenn man Erfolg hat, soll heißen, dass man die FH/Uni an der man studiert hat im Nachhinein vielleicht 1000-2000Euro insgesamt als Spende überweist. Denn es ist nicht selbstverständlich dass man umsonst studieren kann. aber in Deutschland sinkt die Spendenbereitschaft für solche Projekte gewaltig und somit sieht sich die Politik gezwungen das was gegen zu machen.
Allerdings meiner Meinung nach auf dem falschen wege, denn das Geld was die durch Studiengebühren einnehmen versickert so nach und nach in den Landeshaushalten, währenddessen die Spenden direkt bei den Hochschulen ankommt und somit auch den anderen Studenten zugute Kommt(aktuellere Bibliotheken, bessere Ausstattung der EDV Räume, Forschungslabore etc.)
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07.04.2008 09:17 Uhr von Ottokar VI
 
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Elende Schmarotzer! Diese elenden Schmarotzer Studententen. Was fällten denen ein. Bezahlen selber ihre Ausbildung in Abrißbunkern und wissen anschließend nichtmal, ob sie einen vernünftigen Job bekommen. Und nun sollen sie nichtmal Studiengebühren zahlen???

So steht es bestimmt Morgen in der Unterschichtenzeitung.

So nun mal im Ernst:
Ein kleiner Schritt in die richtige Richtung. Ich habe zum Glück noch ohne Gebühren studiert und hätte mich bei Gebühren wahrscheinlich gegen das Studium entschieden.
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07.04.2008 10:29 Uhr von bueyuekt
 
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Hmmm: Wie wäre es dann, Rückläufig von allen, die bereits
fertig studiert haben, diese Gebühr nachzufordern?

Hups, jetzt bring ich noch Leute auf ideen....
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07.04.2008 16:05 Uhr von ArrowTiger
 
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Die Hamburger Grünen sind angekommen im Anstandspräkariat! Oder auch: wie lebe ich moralische Verwahrlosung...

Nicht nur, daß die GAL ausgerechnet mit der CDU koaliert, obwohl die Koalitionsbildung Rot-Rot-Grün den propagierten Zielen deutlich näher gewesen wäre. Jedenfalls, wenn es ihnen ernsthaft um die Umsetzung politischer Ziele gegangen wäre.

Und nun brechen sie sogar eines ihrer Haupt-Wahlversprechen, die Abschaffung der Studiengebühren! Die sind so was von angekommen...
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09.04.2008 17:36 Uhr von TheRoadrunner
 
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Gute Idee: Ein Studium quasi mit Erfolgsgarantie. Wenn das Studium nicht erfolgreich ist (= gutbezahlter Job danach), zahlt man eben nichts.
Ein meiner Meinung nach sehr positiver Nebeneffekt wird sein, dass sich die Universitäten mehr darum kümmern werden, ihren Absolventen (wen wundert´s: nach amerikanischem Vorbild - Stichwort Career Centers) gute Jobs zu vermitteln. Denn wenn der Student danach keinen guten Job findet, gibt es keine Kohle.
Man sollte die Rückzahlung allerdings meiner Meinung nach besser staffeln. Sonst könnte es durchaus sein, dass es auf einmal jede Menge Leute gibt, die sich statt 30000 Euro oder etwas darüber eben 29990 Euro bezahlen lassen.
Ausserdem muss klar sein, ob es bei den 30000 Euro um das Anfangsgehalt im ersten Job geht oder ob es auch zählt, wenn diese 30000-Euro-Grenze innerhalb einer bestimmten Zeit (z.B. 3-5 Jahre) überschritten wird.
Und an diejenigen, die das als faulen Kompromiss bezeichnen: entweder habt ihr nicht verstanden, worin der Kompromiss besteht oder was überhaupt ein Kompromiss ist: nämlich, dass BEIDE Seiten Zugeständnisse machen.

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