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USA: Nach fataler Fehldiagnose Krebstod durch Spenderorgane

In den USA sind nach einer Transplantation von Spenderorganen zwei Menschen an Krebs gestorben. Zwei weitere werden zurzeit mit Chemotherapie behandelt.

Die Organe stammten von einem Fünfzehnjährigen, der zuvor selbst an einem Karzinom gestorben war. Da die Ärzte als Todesursache des Schülers irrtümlicherweise zunächst eine Hirnhautentzündung vermuteten, wurden einiger seiner Organe - obwohl metastasenbelastet - zur Übertragung freigegeben.

Für eine 36-jährige Frau und einen 52-jährigen Mann hatte der Erhalt der Leber bzw. Bauchspeicheldrüse Karzinom-Bildungen mit tödlichem Ausgang zur Folge. Auch die Empfänger der Nieren sind an Krebs erkrankt, werden zurzeit einer Chemotherapie unterzogen.


WebReporter: Nesselsitzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Krebs, Spende, Fehldiagnose
Quelle: www.blick.ch

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.04.2008 12:37 Uhr von flokiel1991
 
+12 | -6
 
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Solche: Fehler passieren halt mal, aber sie sollten nicht passieren. Der Artzt kann jetzt jedenfalls seine große Karriere an den Nagel hängen.
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05.04.2008 12:39 Uhr von anx
 
+16 | -1
 
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Unglaublich dass DAS überhaupt passieren kann. Eine Meningitis und Krebs sollten in der Diagnose eigentlich kaum zu "verwechseln" sein, zudem braucht es Begutachtung über mehrere Instanzen, bis die Organe eines verstorbenen freigegeben dürfen.

Den Verantwortlichen ist dringend die Berufserlaubnis zu entziehen...
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05.04.2008 13:26 Uhr von Borgir
 
+8 | -3
 
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sind die ärzte blind: oder was? metastasen in organen und die werden freigegeben? sorry, sowas darf nie und nimmer passieren. da müsste man fast ein berufsverbot aussprechen.
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05.04.2008 13:48 Uhr von Blackhart12
 
+6 | -1
 
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schlimm: da meinen die Leute sie sind gerettet weil sie endlich Spenderorgane bekommen haben und dann sterben sie an Krebs. Verrückte Welt
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05.04.2008 14:06 Uhr von Schwertträger
 
+7 | -1
 
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OB man nun an Gott glaubt, oder an das Schicksal, oder an Zufall, ....

... es ist immer wieder erstaunlich, wie skurril und verschlungen die Wege sind, mit denen die Statistik dann doch erfüllt wird.

Für die Betroffenen ist es sicher bitter, aber immerhin durften sie nochmal hoffnungsfrohe Monente erleben.
Das Leben ist nicht selbstverständlich. Das führen einem solche Dinge immer wieder sehr schön vor Augen.
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05.04.2008 16:21 Uhr von EduFreak
 
+1 | -5
 
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als ein arzt eine 28 cm lange klemme im bauch eines patienten vergessen hat, haben es wirklich ALLE runtergespielt, wie "irren ist menschlich" oder "ich hab auch schon kleinere fehler bei der arbeit gemacht", aber bei sowas meckern plötzlich alle rum und meinen, dass er seinen beruf nicht mehr ausführen kann.

ich fasse zusammen: ihr meint, pfuschen ist ok, solange der patient es überlebt, auch wenns knapp ist. ihr seid mir suspekt...
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05.04.2008 16:39 Uhr von aquarius565
 
+4 | -1
 
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Solche Fehler: passieren. Denn der Mensch achtet nicht auf die möglichen Komplikationen. So wurde auch schon mit Aids Viren verseuchtes Blut den Patienten injeziert.
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05.04.2008 22:47 Uhr von Schmiggi
 
+1 | -0
 
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Sowas: konnte doch nur in den USA passiern... eigentlich müsste die Familie das krankenhaus verklagen und 1,2 millionen dollar bekommen...währrend im irak 24 menschen durch eine amerikanische bombe sterben und warscheinlich keinen cent bekommen, aber natürlich waren dort 2 terroristen drinn oder herr Bush??
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07.04.2008 15:23 Uhr von Pumpskin
 
+0 | -0
 
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Also lieber krank mit Aussicht auf Heilung als tot.
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07.04.2008 16:34 Uhr von aquarius565
 
+0 | -0
 
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@borgir: Ärzte sind nicht blind, aber viele Krankheiten sind im Krankenhaus, so bekam ich 1977 Meningitis durch Atemröhrchen und zwei wochen später doppelseitige Lungenentzündung durch mangelnde Hygiene. Das ich überlebte, verdanke ich nur den Gebeten von vielen Leuten aus meiner Gemeinde. Ärzte sind keine Götter, nur Menschen.
Fehler begehen auch die besten aller Ärzte. denn Ärzte sind auch nur Menschen.

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