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Frankreich: Elf Monate alte Tochter von Veganer-Ehepaar "totgesäugt"

In Frankreich haben veganische Eltern ihre elf Monate alte Tochter offenbar verhungern lassen. Das Mädchen verstarb Ende März mit einem Gewicht von fünf Kilogramm an Unterernährung. Dies geht aus französischen Medienberichten hervor.

Die Eltern, die sich weder von Fleisch und Fisch noch von Milch und Eiern ernähren, stehen nun wegen Nahrungsentzugs und unterlassener Hilfeleistung vor Gericht.

Das Mädchen wurde seit ihrer Geburt ausschließlich mit Muttermilch versorgt. Trotz schwerer Krankheitssymptome verzichtete das Ehepaar auf ärztliche Hilfe. Beide müssen bei einer Verurteilung mit einer Haftstrafe von bis zu 30 Jahren rechnen.


WebReporter: timjonas
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frankreich, Tochter, Monat, Ehepaar
Quelle: www.oe24.at
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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2008 18:56 Uhr von -stift
 
+9 | -2
 
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*kopfschüttel*: verrückt sowas...
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04.04.2008 18:56 Uhr von einziiqartiiq
 
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meinetwegen kann ja jeder leben wie er möchte aber wenn es um das wohl eines anderen Kindes geht oder wie in diesem Fall um das Wohl des eigenen Kindes da hörts doch auf...
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04.04.2008 18:57 Uhr von fire-fairy
 
+8 | -2
 
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30 jahre: find ich absolut gerechtfertigt..wenn nicht noch mehr,wenn die eltern trotz ärztlicher warnungen nicht einsahen,dass sie nen gravierenden fehler gemacht haben. Das arme Kind...echt unter aller Sau sowas...
ich kann sowas einfach nicht verstehn, wie man einem (wehrlosen!!!) Schutzbefohlenen so etwas antun kann, wissentlich!!!
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04.04.2008 19:05 Uhr von timjonas
 
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strange, sowas unter boulevard, mit der begründung, dass es sich um ein einzelschicksal handelt, einzustufen. kommunikationsprobleme sn?
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04.04.2008 19:13 Uhr von topreporter
 
+3 | -3
 
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@fire-fairy: "wenn nicht noch mehr,wenn die eltern trotz ärztlicher warnungen nicht einsahen,dass sie nen gravierenden fehler gemacht haben"

Von ärztlicher Warnung ist nirgendwo die Rede, nur dass die Eltern auf ärztliche Hilfe verzichteten, was heißen kann, dass sie nicht zum Arzt gingen (obwohl Krankheitsmerkmale erkennbar waren).
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04.04.2008 19:20 Uhr von fire-fairy
 
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@topreporter: ok..hast recht..aber dennoch...
wie dumm müssen solche menschen sein... -.-
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04.04.2008 19:21 Uhr von Mclesh67
 
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dies gibt der bedeutung, elternsorge ein komplett neue bedeutung.

Das sowas pasieren kann, wow schckierend.
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04.04.2008 19:32 Uhr von Nester
 
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bei wie vielen nachrichten wird: denn noch geschrieben: wow, das sowas passieren kann...

ich kann mir mitlerweile alles vorstellen. spätestens wenn cih es gelesen habe kommt es mir nicht mehr weltfremd vor.

@fire-fairy: wenn die eltern mindetsens 30 jahre bekomen sollen, wie lange bekommen dann eltern die ihr kind absichtlich umbringen, bei diesen eltern handelt es sich ja noch um verblendung durch ihren lebensstil.

was würde bei diesem fall eine lebenslange strafe bringen? unser rechtsstaat ist nicht auf rache aufgebaut. was lernen die täter hier aus 30 jahren strafe, was sie nicht auch in 15 gelernt hätten.
in europa ist strafe dazu da, zu verstehen, warum das falsch war, was man getan hat, jedenfalls im grundsatz. dass das nicht konsequent umgesetzt wird ist eine andere sache, aber die stetig lauten schreie nach unglaublich hohen strafmaßen ist bestimmt keine besserung des problems. sonst haben wir am ende noch lachhafte 120 jahre strafe für ne raubkopie....
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04.04.2008 20:45 Uhr von diemama
 
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da gebe ich dir Recht das lag ganz sicher am Ernährungsstil der Mutter. Wenn sie das während der Stillzeit durchgezogen hat, dann sicher auch in der Schwangerschaft. Stillen, ja, auch voll stillen, ist gut und gerne das ganze erste Lebensjahr möglich und nicht schlecht für das Kleine:-) Hier wird leider ein sehr negatives Licht auf das Stillen ansich geworfen, obwohl der Grund für den schrecklichen Tod der Kleinen ein ganz anderer ist. Keine Kritik am Autor, der Hinweis auf die veganische Ernährung ist ja da, wird aber sicher gern übersehen.
Unsere Stillberaterin und Hebammen haben sehr kritisch der vegetarischen und erst recht veganer Ernährung gegenüber gestanden. Sowas sollte man als verantwortungsbewusste Frau, genau wie andere das Rauchen oder Trinken, während der Schwangerschaft und Stillzeit einfach mal aussetzen.

Wieder so ein kleiner Wurm, der hilflos ausgeliefert war. Es sterben so viele Kinder. Aber jedes Mal, wenn ich darüber lese, könnte ich heulen und vor Wut laut schreien!
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04.04.2008 20:54 Uhr von TryAgain
 
+7 | -5
 
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die veganer mit ihrer idiotie. als würde ein tier weniger sterben nur weil der fleischkonsum von einem kleinen teil der bevölkerung verweigert wird.
man braucht leder, knochenmehl, fleisch, borsten, laab usw. für andere dinge, die fleischgewinnung ist nur ein teil der kette.
was viele veganer vergessen ist dass der mensch dem verzehr von fleisch sein heutiges dasein zu verdanken hat, durch die tierische produkte konnte sich das gehirn z.b erst weiterentwickeln.
gibt es intelligente pflanzenfresser? die wenigen ausnahmen die es vielleicht gibt stehen im schatten sämtlicher rudel-tiere die im verbund jagen oder einzeln für sich taktik und strategie entwickeln um beute zu machen. mag etwas an den haaren herbeigezogen sein aber eine kuh wird nie mehr machen als pupsen und grasen, ein raubtier passt sich an, lernt dazu..

kein extrem ist gut, weder veganer noch fleischfetischisten..
aber hier sollte ein eindeutiges zeichen gesetzt werden um die verblendeten hardcore-veganer daran zu erinnern dass der körper im wachstum mehr braucht als brot und radischen.

leidergottes ist das recht kinder zu kriegen ein von der natur gegebenes recht.. manche müssten es sich erst verdienen, manchen müsste man es untersagen dürfen.
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04.04.2008 21:04 Uhr von Lustikus
 
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also: ich denke mal die Mutter hatte entweder zu "schlechte" Milch oder schlicht ZU WENIG!

Zu schlechte Milch ist durchaus möglich. Viele verzichten in der Schwangerschaft auf bestimmte Lebensmittel, weil sie meinen sie schaden dem Kind.

Ich denke auch ein Veganer ist durchaus in der Lage, ein Kind voll (auch 1 Jahr lang) zu stillen vorausgesetzt er nimmt alles zu sich, um den (auch durch das Stillen erhöhten) Nährstoffbedarf zu decken. Ißt er schlicht das Falsche oder zu wenig kommt es entweder zu mangelnder Milchproduktion oder es fehlen wichtige Nährstoffe!
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04.04.2008 21:46 Uhr von CHR.BEST
 
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Die Evolution hat sich schon etwas dabei gedacht, als sie den Menschen zum Mischkostesser machte.

An Glaubensfragen sind leider aber schon viele Kinder völlig sinnlos gestorben.
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05.04.2008 01:44 Uhr von Borgir
 
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unterlassen hilfeleistung: das war mord und fertig. lebenslang und ende.
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05.04.2008 02:09 Uhr von whitechariot
 
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@ Borgir: Eventuell könnte es helfen, sich erst einmal über die rechtliche Definition von Mord zu erkundigen... kommt hier zu 100 % nicht in Betracht.
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05.04.2008 02:10 Uhr von DH
 
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@ Borgir: Dir ist schon klar, dass du da ziemlichen Unsinn von dir gibst? Ich habe nirgendwo gelesen, dass die Eltern die Absicht hatten, ihr Kind zu töten. Aber genau das ist die Bedingung, die Totschlag oder unterlassene Hilfeleistung zu Mord macht.
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05.04.2008 13:06 Uhr von DrugsInMyFood
 
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Auch verhungern lassen: Man sollte die Eltern zwingen nur noch Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte zu essen...Kein Gemüse, kein Obst und kein Tofu.....Mal schauen, ob sie sich tot hungern....Man bin ich sauer...
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05.04.2008 14:10 Uhr von whitechariot
 
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Sagen wir besser, es ist eine Bedingung - nicht die einzige.
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05.04.2008 19:38 Uhr von Adler444
 
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Wasser: Diesen Rabeneltern sollte man nur noch wasser geben.
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06.04.2008 14:14 Uhr von DH
 
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@ fairaberhart: Bitte erst lesen, dann drüber nachdenken und danach vielleicht über die Blödheit anderer hetzen. In diesem Falle hast du nur deine eigene zur Schau gestellt.
Natürlich hat nicht die Natur etwas in der Muttermilch weggelassen, was das Kind braucht. Das Problem lag ja auch nicht am Stillen an sich. Aber was die Mutter nicht hat, kann sie auch nicht an ihr Kind weitergeben. Und nach jahrelanger Mangelernährung der Mutter enthielt die Muttermilch nicht mehr alle Nährstoffe, die für das Kind lebenswichtig sind.
Sicherlich, der Begriff "totgesäugt" ist ziemlich daneben, in zweierlei Hinsicht. Erstens impliziert er, dass das "Säugen" an sich schädlich war bzw. das Kind dadurch vergiftet wurde, zweitens nennt man es beim Menschen nicht säugen, sondern stillen.
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06.04.2008 15:03 Uhr von whitechariot
 
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Man spricht auch beim Menschen von Säugling und früher war das Wort säugen auch völlig normal. Sagt man imho auch heute durchaus noch, auch wenn stillen häufiger sein dürfte.

säu|gen [V.1, hat gesäugt; mit Akk.] an der Brust, an den Zitzen, am Euter trinken lassen und dadurch ernähren; die Hündin säugt ihre Jungen; ein Kind säugen

[Brockhaus]
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08.04.2008 18:52 Uhr von tonks
 
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Meine Güte was für eine Headline *kopfschüttel* Das Mädchen ist wohl eher nicht an der Muttermilch gestorben, sondern an dem Infekt. Ein bißchen mehr journalistische Sorgfalt, wenn man sich schon einen solchen Anstrich gibt. Unterstes "BILD"-Niveau. Widerlich.
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08.04.2008 19:12 Uhr von tonks
 
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Es so darzustellen als sei das Kind wegen des Stillens verhungert, ist unverschämt... Dass das Kind keine ärztliche Hilfe bekam ist schrecklich. Aber es ist nicht "totgesäugt" worden, sondern an den Folgen eines Infektes verstorben. Das lässt sich anderen, seriösen Quellen entnehmen.
Ich hab meine Sohn 10 Monate vollgestillt - er erfreut sich bester Gesundheit. Und btw: Baby-Beikost IST vegan - auch die aus den Gläschen.

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