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E-Mail-Verbot in Hamburger Firma verläuft zufriedenstellend

Die Leasing Firma Maske AG aus Hamburg hat als erste Firma an zwei Tagen pro Monat ein E-Mail-Verbot ausgesprochen. An diesen Tagen muss telefoniert werden, wenn man eine Auskunft braucht. So dürfen intern nur die wenigsten, extern nur die nötigsten E-Mails versendet werden.

Die Mitarbeiter der Firma fanden diese Neuerung, die seit Anfang des Jahres gilt, erst weniger gut, so Chef Martin Peters. Grund für das E-Mail-Verbot ist, dass man wieder dafür sorgen wollte, dass Mitarbeiter miteinander sprechen.

Des Weiteren wirkt sich der E-Mail-Verkehr negativ auf die Produktivität der Mitarbeiter aus. Dies hat das Marktforschungsunternehmen TNS Emnid herausgefunden. Die Bilanz, die die Hamburger AG Maske seit dem Verbot ziehen konnte, war bislang positiv.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hamburg, Verbot, Firma, E-Mail, Mail
Quelle: www.rp-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2008 18:10 Uhr von trichter26
 
+6 | -3
 
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Ich kommuniziere: zu wahrscheinlich 90% via Mail, Rest verteilt sich auf Telefon und IM. Ich sehe keinen Nachteil in Bezug auf Produktivität. Ich kann neben meinem textlichen Inhalt auch bildliche Unterstützung hinzuziehen und somit jemanden etwas einfacher vermitteln, als wenn ich am Telefon versuche dies zu visualisieren.

Wenn es der Gegenüber zulässt, so kann auch hier eine kollegiale Kommunikation stattfinden.

Naja… wenn se meinen. Wollen wahrscheinlich nur die Tipperei eindämmen, weil die sich alle irgendwelche dummen Links zu Witzeseiten oder YouTube Videos schicken.
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04.04.2008 18:17 Uhr von Tong
 
+4 | -0
 
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Gute Idee: ob es was bringt kann ich nicht beurteilen, aber einen Versuch ist es allemal wert. Es gab schon diverse Studien, die E-Mail innerhalb von Firmen kritisch gesehen haben. Oftmals wird die Hierarchie nicht mehr eingehalten, oder Leute mit Sachen beteiligt (belästigt), die man im Briefverkehr außen vor lassen würde.

Es wird oft unsauberer korrespondiert.
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04.04.2008 20:32 Uhr von ^Apo^
 
+8 | -1
 
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Der E-Mail Verkehr ist irre wichtig! Ohne dem würde ich am Tag meine Kollegen 3 mal das gleiche Fragen. Das liegt nich daran das ich dumm bin oder mir nichts merken kann, sondern daran das der heutige Büroalltag sehr stressig sein kann... Man macht viele Sachen gleichzeitig, oder man muss kurzfristig immer wieder Sachen zwischen rein schieben.

Außerdem kommt es auch sehr auf Verbindlichkeiten an. Per E-Mail kann man sagen das Kollege A es wusste, oder Kollege B es machen wollte. Man kann einfach alles Nachweisen falls es einmal zu einem Konflikt kommt und unterschiedliche Aussagen gemacht werden.
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04.04.2008 22:14 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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genial dumm ...! wenn der Kunde seine Änderungswünsche am Montag in die Konstruktionsabteilung schickt werden die Baupläne erst am Mittwoch in die Werkstatt weitergeleitet - genial !!

... oder die Bestellungen von 300 Kunden am Montag werden per Telefon an die Verpack-Abteilung weitergegeben - noch genialer !!
oder die bestellung des Kunden wird erst nach 2 Tagen bestätigt.

Sehr oft muss ich Wünsche meiner Kunden / Kollegen umgehend rückbestätigen.
Das gesprochene Wort ist nämlich keine Bestätigung, die man später nachweisen kann. Früher hatte man dies per Post bestätigt.
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05.04.2008 09:00 Uhr von trichter26
 
+0 | -0
 
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E-Mail: ist leider auch nur bedingt rechtskräftig. Es müssen sehr viele Punkte erfüllt sein, damit diese anerkannt wird und da artet die Signatur schon fast soweit aus, dass sie 3x so groß ist, wie der eigentliche Text. Quasi Briefkopf goes web.
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05.04.2008 12:42 Uhr von zargus
 
+0 | -0
 
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zurück ins Mittelalter: Tolle Idee der Firma.
Ich kommuniziere in meiner auch hauptsächlich per Mail.
Schon allein wegen der Tatsache das man nicht die Zeit hat mehrmals einige hundert Meter zum zuständigen Mitarbeiter zu gehen weil dieser sich nicht an seinem Arbeitsplatz befindet und telefonisch nicht erreichbar ist.
Gut, ich arbeite nicht in einem Büro sondern in einer Industriefirma in der Fertigung. Von dort sind es zu den Konstrukteuren und Programmierern schon einige hundert Meter. Das kostet produktive Zeit!

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