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Steinzeitliches Relikt: Ergeben Wechseljahre noch Sinn?

Verschiedene Studien deuten darauf hin, dass der Fortpflanzungserfolg von Großmüttern höher wäre, wenn sie bis ins hohe alte Kinder gebären könnten.

Die Menopause half früher, Konflikte zwischen den Generationen zu vermeiden, wenn es um die Aufteilung von Ressourcen ging. Der Reproduktionserfolg von Steinzeitmenschen wurde auf diese Weise optimiert. Dies schließen Wissenschaftler der Universität in Exeter aus einer Modellrechnung.

Hätte sich die Zeitspanne der Fortpflanzungsfähigkeit nicht von der Lebensspanne abgekoppelt, wären aus Müttern und Töchtern Rivalinnen geworden, als es um die Versorgung des Nachwuchses ging.


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WebReporter: timjonas
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Stein, Sinn, Steinzeit, Wechseljahre
Quelle: www.wissenschaft.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.04.2008 14:14 Uhr von pcsite
 
+5 | -0
 
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..klar finde ich eh doof ... ich bin für die Abschaffung der Wechseljahre! ...
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04.04.2008 14:22 Uhr von hboeger
 
+2 | -0
 
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@Autor: Bitte den Fehler in der Meldung korrigieren:

.....wenn sie bis ins hohe alte Kinder gebären...
------
Danke
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04.04.2008 14:27 Uhr von Lustikus
 
+5 | -1
 
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ääääh MOOMENT mal: die sind im Mittelalter meistens nicht mal 35 geworden - aber zur Steinzeit über 50? Da paßt doch was nicht?
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04.04.2008 16:00 Uhr von KingPR
 
+0 | -4
 
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Ich denke eher, dass die Wechseljahre verhindern sollen, dass kranke Kinder geboren werden die dann ihr Erbgut weitergeben. Ältere Frauen "produzieren" ja potentiell mehr kranke Kinder weil ihre DNA bereits ziemlich verfallen ist, würde also eine 90 jährige ein Kind auf kionventionellem Weg bekommen, hätte es vermutlich ein extrem erhöhtes Risiko, dass es an einer Erbkrankheit wie Trisomie leidet. Bei eurem Punkt mit dem "Die lebten damals ja gar nicht so lange" muss ich euch auch zustimmen, außerdem haben Frauen damals schon mit 12 Kinder bekommen, dass heißt die Wechseljahre müssten dann ja schon mit 25, wenn ihre erste Tochter dann 12 ist, einsetzen.
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04.04.2008 17:09 Uhr von Misskorbut
 
+3 | -0
 
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Wer versorgt das Kind denn, wenn die Frau aus Altergründen stirbt?
Das ist für mich der echte Grund für die Wechseljahre.
Was bringt mir das, wenn ich mit 90 noch ein Kind kriege? Bzw was bringt das dem Kind, wenn ich dann 2 Jahre später an Herzversagen sterbe...oder die glückliche Mutter dement wird und ihr eigenes Kind nicht mehr erkennt?
Dann darf das Kind der Mama die Windeln wechseln und füttern?

Die Natur hat sich da schon was bei gedacht!
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04.04.2008 18:27 Uhr von cheetah181
 
+1 | -0
 
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lol: "Verschiedene Studien deuten darauf hin, dass der Fortpflanzungserfolg von Großmüttern höher wäre, wenn sie bis ins hohe alte Kinder gebären könnten."

Also: Wer Kinder bekommt, pflanzt sich erfolgreich fort. Was für eine Neuigkeit!

Im Original ist das verständlicher, hier werden 2 Studien die das Gegenteil besagen in eine News gepresst.
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04.04.2008 19:32 Uhr von Hyoscyamus
 
+1 | -0
 
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@Lustikus: das Duchschnittsalter, was im Mittelalter bei etwa 35 Jahren lang, sagt nicht aus, dass die Menschen nur 35 Jahre gelebt haben. Zu dieser Zeit gab es eine sehr hohe Kindersterblichkeit, die diesen Durchschnitt stark nach unten korrigiert habt. Es gab durchaus eine ganze Menge Leute, die 60, 65 und älter wurden.

Ich werde froh sein, wenn die ganzen hormonellen Up´s und Down´s durch sind und mit Kinder großziehen wöllte ich jetzt auch nicht noch mal anfangen. Nein Danke! Womöglich noch mal zu diesen unsäglichen Elternabenden gehen müssen [schüttel].

Nein, nein, das hat die Natur schon richtig eingerichtet, irgendwann sollte Kinderkriegen biologisch Schluss sein.
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04.04.2008 21:00 Uhr von Der Erleuchter
 
+1 | -1
 
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Quatsch! Aus rein genetischer Sicht macht es Sinn, denn die Schäden am Erbgut werden mit steigendem Alter größer und damit die Chance eine Missbildung hervorzubringen.
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07.04.2008 22:38 Uhr von jsbach
 
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Nicht nur: im Mittelalter sind die Menschen 35 Jahre geworden, sondern auch in der Gegenwart ...Afrika und sonstige arme Kontinete und Entwicklungsländer mal googlen, wie hoch da die durchschnittliche Lebenserwartung ist....

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