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Freispruch: Frau erdrosselte mit einem Kabel ihr eigenes Kind

Eine 32-jährige Frau hat im letzten Jahr ihr sieben Monate altes Baby mit einem Kabel erdrosselt. Danach versuchte sie, sich mit einem Messer selbst das Leben zu nehmen. Ihr ein Jahr älterer Lebenspartner hat die Frau verletzt am nächsten Tag gefunden.

Die Sache wurde vor Gericht verhandelt und die aus Thailand stammende 32-jährige wurde wegen Schuldunfähigkeit freigesprochen. Es gibt mehr als ein Gutachten, die die Schuldunfähigkeit der Frau nachweisen. Die 32-jährige habe "psychotische Störung" und auch Anzeichen von Schizophrenie.

Die Frau wird auch nicht in einer psychiatrischen Anstalt untergebracht. Laut dem Richter Wolfgang Feld-Gerdes stellt die 32-jährige keine Gefahr für andere dar. Nach einem Gutachten war die Tat eine einmalige Sache und zur Tatzeit war die Frau "vollkommen ausgeschaltet".


WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Frau, Kind, Kabel, Freispruch
Quelle: www.spiegel.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.04.2008 19:10 Uhr von Pinky_Gizmo
 
+14 | -9
 
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Ist schon klar!! Wenn du schizo bist passiert dir nicht.
Warum sollte es auch.
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02.04.2008 19:18 Uhr von suriceau
 
+11 | -6
 
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Schizophrenie: ist eine wirklich tragische Krankheit, auf die man keinerlei Einfluss nehmen kann und die meist genetisch bedingt ist.
Mir tut die Frau und die ganze Familie wirklich leid. Für Schizophrenie gibt es auch selten Heilungschancen, die meisten Patienten werden mit Medikamentencocktails ruhig gestellt..


Darüber gibt es auch einen tollen Roman von Jilliane Hoffmann "Vater unser"...echt spannend zum lesen für diejenigen, die sowas mögen;)
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02.04.2008 19:31 Uhr von _wolfi_
 
+11 | -4
 
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einmalige sache die Tat eine einmalige Sache...

woher weiß den der richter das schon wieder?
kann mir das wer erklären??
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02.04.2008 19:34 Uhr von frankba
 
+14 | -12
 
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na ganz einfach wolfi: weil sie kein zweites baby dazu hat...
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02.04.2008 19:51 Uhr von kleiner erdbär
 
+6 | -3
 
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ja nee, is klar keine einweisung weil keine widerholungsgefahr, ja...?!

da war wohl nicht nur die frau bei der tat sondern auch richter & gutachter bei der urteilsfindung "vollkommen ausgeschaltet" ...!
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02.04.2008 20:26 Uhr von DAB1868
 
+9 | -9
 
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Der Richter: hat sie doch nicht alle... die gehört weggeschlossen und der Schlüssel weggeschmissen... ob nun Klapse oder Knast...

Wenn bekannt war das die Schizo ist, warum hat man ihr nicht gleich das Kind weggenommen...

Deutsche Rechtssprechung... muß man nicht verstehen...
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02.04.2008 20:28 Uhr von psychokind123
 
+7 | -6
 
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Schweinerei: Wie kann so ein Fehler vor Gericht passieren?!
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02.04.2008 22:30 Uhr von BastianUSA
 
+6 | -7
 
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Deutschland. Besoffen ein Kind ueberfahren,Gestoert jemanden toeten oder einfach ein Kind unter Drogen vergewaltigen und schon ist man "vermindert Schuldfaehig" oder komplett Schuldunfaehig in Deutschland.
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02.04.2008 22:37 Uhr von jsbach
 
+4 | -1
 
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Und das nächste Mal muss: jemand anderes dran glauben. Jaja, die Psychologen...wer zieht den die zu Verantwortung wenn -egal was - da wieder mal etwas passiert?
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02.04.2008 23:58 Uhr von zenluftikus
 
+2 | -0
 
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Hmm vor allem gefällt mir der Abschnitt: "zur Tatzeit war die Frau "vollkommen ausgeschaltet"".
Und was ist, wenn die Frau irgendwann wieder "vollkommen ausgeschaltet wird"?
Meiner Meinung nach hat die Frau zwar nichts im Knast zu suchen, allerdings sollte sie dringend unter ärztlicher Aufsicht.
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03.04.2008 06:16 Uhr von The_free_man
 
+1 | -0
 
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Ein Mann hätte 10 Jahre Haft bekommen wetten ?

Unglaublich dass diese Frau ohne Strafe ein Kind ermorden darf.
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03.04.2008 07:56 Uhr von Noseman
 
+3 | -0
 
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Ich kenne einen Fall: persönlich, da war die Frau ebenfalls psychisch gestört udn wollte sich und ihr Kind umbringen.

Der Vater hat sie daraufhin natürlich erstmal mitsamt Kind verlassen und ihr das Umgangsrecht verweigert, sofern sie nicht jeweils eine dritte Aufsichtsperson vorweisen konnte.

Dem Vater wurde deswegen das Aufenthaltbestimmungsrecht (inzwischen war ein Jahr vergangen) entzogen und der Mutter übertragen. Weil er ja den Umgang verweigert habe. Das ganze Drama wurde von der Oma mütterlicherseits erst in Szene gesetzt.

Einen Monat später wurde die Kindesmutter aber erneut aufgrund ihrer psychischen Probleme zwangseingewiesen.

Das Kind lebt seitdem beim Vater.

Soviel zum Thema Gleichberechtigung und Kindeswohl; es sind nicht immer nur die Väter, die richtige Arschlöcher sein können; manchmal sind es auch die (Schwieger)mütter.
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03.04.2008 10:45 Uhr von Gandalf_1
 
+1 | -0
 
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merkwürdig: Das die Frau nicht in eine psychiatrische Einrichtung eingeliefert wird ist mir auch unklar. Ich glaube zwar, wenn das Gutachten stimmt, dass sie dann tatsächlich schuldunfähig war, aber zu behaupten es gehe keine Gefahr mehr von ihr aus ist ebenso unbegreiflich. Gerade bei Schizophrenen kann man nie wissen was passiert.
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03.04.2008 14:52 Uhr von Distortion-in-Zero
 
+0 | -0
 
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Wenn: schon vorher bekannt war, dass die frau schizophren ist, wird sie doch sicherlich bereits in ärztlicher behandlung gewesen sein. Ich weiß nicht, wie gut die medikamente sind, aber sollten die nicht im idealfall verhindern, dass so ein totaler black out geschieht. Und in dem Fall, dass die Tat auf Grund von Medikamentenverweigerung geschah, muss man sie zumindest für fahrlässige tötung bestrafen.
Ist jetzt natürlich alles recht spekulativ...
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03.04.2008 15:00 Uhr von Nester
 
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ouh man geht mir das wieder auf die nerven: als ob shizophrenie gleichzusetzen damit wäre, dass der 2. teil des menschen abgrundtief böse wäre.

schon jemand auf die idee gekomen, dass es für die mutter die höchststrafe sien könnte ihr eigenes kind unwissentlich umgebracht zu ahben?

wer das gutachten nicht gelsen hat hat sich keine meinung zu bilden.

ich auch nicht und deswegen lasse ich es jetzt.

punkt aus.

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