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Rückruf von BMW Motorrädern mit ABS wegen Defekten an Druckmodulator

Wegen defekten Bremsleitungen am Druckmodulator von BMW Motorrädern mit ABS leitet der Münchener Hersteller einen Rückruf ein.

Vom Rückruf betroffen sind nur die mit ABS ausgerüstenen Modelle vom Typ R 1200 GS (ohne Adventure), R 1200 R und R 1200 ST. Deren betroffene Produktionszeiträume reichen, modellspezifisch, von August 2006 bis Februar 2008.

Vibrationen im Bereich der Verschraubung der Bremsleitungen am Druckmodulator führten zu Lecks an den Leitungen und in der Folge zum Auslaufen von Bremsflüssigkeit.


WebReporter: biker_1955
Rubrik:   Auto
Schlagworte: BMW, Motor, Druck, Rückruf, Defekt
Quelle: www.die-topnews.de

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02.04.2008 17:49 Uhr von biker_1955
 
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Schade, dass BMW mal wieder solange gebraucht hat, einen Rückruf von Motorrädern einzuleiten, die mit ABS ausgestattet sind. Erste Defekte waren schon Ende Mai 2007 bekannt, im November 2007 kümmerte sich auch die Presse darum.

http://www.shortnews.de/...

http://www.shortnews.de/...

Schade, wo man doch annehmen sollte, dass mit der Sicherheit von Kunden kein Schabernack getrieben werden sollte.
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02.04.2008 18:49 Uhr von biker_1955
 
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Staatsanwaltschaft ermittelte bis 10.03.2008: Im Zusammenhang mit Antiblockiersystemen an BMW Motorrädern ermittelte die Staatsanwaltschaft München I bis 10. März 2008.

Gegenstand der durchgeführten Ermittlungen waren Verkehrsunfälle im gesamten Bundesgebiet mit Motorrädern der Firma BMW, die mit dem Bremssystem Integral-ABS ausgestattet waren. Die verunfallten Fahrer erlitten teilweise sehr schwere Verletzungen:

http://media.de.indymedia.org/...

Zitat: "... dass der Sachverständige in seinem Gutachten vom 17.10.2007 zu dem Ergebnis kommt, dass die BMW Integral Bremse systembedingt gegenüber den Bremssystemen anderer Hersteller und auch anderer Baureihen von BMW eine Reihe von Eigenschaften aufweise, die aus unfallanalytischer Sicht als problematisch einzustufen wären."

Es ist doch wirklich bemerkenswert, dass "... aufgrund der Tatsache, dass der zum jeweiligen Fehler mitabgespeicherte Kilometer-Stand lediglich alle 8 Kilometer aktualisiert" wird, das Verfahren eingestellt wurde. Weil nämlich damit "eine genaue Zuordnung des Fehlerzeitpunktes nicht möglich sei." Und ferner, das steht so auch im Text, weil die Fehlermeldungen - falls überhaupt vorhanden - undurchsichtbar wären.

Das ist ein Armutzszeugnis, dass der Sachverständige der Staatsanwaltschaften den BMW Ingenieuren da ausstellt.
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02.04.2008 19:31 Uhr von guemue
 
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Hauptsache: die Verkaufszahlen stimmen. Wenn die Sicherheit der Kunden zu kurz kommt, sollte auch BMW sofort reagieren und nicht irgendwelche Gutachten abwarten. Denke mal, dass bei BMW auch Ingenieure und Sachverständige beschäftigt sind. Normalerweise sollte bei so einem Verhalten BMW boykottiert werden.

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