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Alkoholabhängigkeit - Behandlung in Deutschland schlecht

In Deutschland leben etwa zwei Millionen alkoholkranke Menschen. Die Behandlung dieser Patienten ist jedoch suboptimal. Die Behandlung sei nur bei jedem zehnten Kranken suchtmedizinisch gut. Schuld sei das Verhalten von Hausärzten und Patienten, so Prof. Claudia Spies.

Bei Hausärzten sei Unsicherheit schuld. Diese würden sich nicht trauen, Fragen zu stellen. Patienten würden einem Gespräche aus dem Weg gehen. In Wiesbaden, auf einem Kongress für Internisten, war Alkoholabhängigkeit nun ein Thema. Wichtig sei, eine vorhandene Abhängigkeit schnell zu erkennen.

In Deutschland trinken etwa zehn Millionen Menschen Alkohol in gesundheitlich bedenklichen Mengen. Ein "Überführen" der Alkoholkranken mittels Laborwerten sei dabei allerdings nicht der richtige Weg. Besser sei es, ein offenes Gespräch zu suchen.


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WebReporter: borgir
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Deutschland, Deutsch, Alkohol, Behandlung, Abhängigkeit
Quelle: www.mopo.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.04.2008 13:37 Uhr von herrderdinge
 
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sicherlich: war das deutsche Gesundheitswesen schon besser, aber hier in Spanien oder in England ist es um einiges schlechter!!!!

Hier in Spanien zumindest auch billiger, immerhin.....
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05.04.2008 16:15 Uhr von Nester
 
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welche behandlungen ind deutschland: sind dennjett schlechter als in irgendeinem anderen land auf der welt? eine liste bitte!

laut news ist die behandlung ja schlecht durch mangelnder einsicht der patienten selbst.

egal bei welcher sucht, besonders bei alkohol und zigarreten ist die rückfallquote immens, da können suchtausstiegsprogramme noch so gut sein. man wird in D ja regelrecht verleitet zu trinken durch werbung..
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18.04.2008 15:37 Uhr von Tong
 
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@ Aguirre, Zorn Gottes: Du musst nur in der richtigen Wohngegend wohnen und die richtige Krankenkasse haben. Schon hast du eine optimale Versorgung mit medizinischen Leistungen.

Als Kassenpatient natürlich nicht.
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18.04.2008 15:42 Uhr von Tong
 
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@ Nester: Ich kann dir deine Frage nicht beantworten.
Aber Deutschland ist auf dem Weg (oder schon da) in eine Zwei-Klassen Medizin. Nur Privatpatienten bekommen gute Leistungen. Das gilt natürlich auch für psychosomatische Erkrankungen.

Ob das in anderen Ländern der EU (alles andere interessiert mich nicht, ich möchte mich nicht mit dem Gesundheitssystem von Somalia vergleichen) anders ist, weiß ich nicht. Über Erfahrungsberichte aus anderen Ländern würde ich mich auch freuen.

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