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Frankfurt/Oder: Stasi-Mitarbeiter bei der "Berliner Zeitung" - Überprüfung läuft

Johannes Weberling, Rechtsanwalt, wurde vom Chef der "Berliner Zeitung" damit beauftragt, die Mitarbeiter der Zeitung auf Tätigkeiten bei der Stasi zu überprüfen. Diese Überprüfung würde laut dem Anwalt noch bis Ende Mai andauern. Dies sagte er gegenüber der "Märkischen Zeitung".

Der Anwalt arbeitet dabei mit zwei Wissenschaftlern, unter anderem von der Freien Universität in Berlin, zusammen. Vor kurzem waren insgesamt zwei Fälle bekannt geworden, in denen Mitarbeiter der Zeitung für die DDR-Staatssicherheit tätig gewesen waren.

Einer der Mitarbeiter, die für die Stasi tätig waren, war Thomas Leinkauf, Ressortleiter Magazin/Seite 3. Dieser lässt nun seine Tätigkeit ruhen, bis die Prüfung abgeschlossen wurde. Ein anderer Mitarbeiter gab zu, dass er bis 1989 als informeller Mitarbeiter der Stasi tätig war.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Berlin, Frankfurt, Mitarbeiter, Zeitung, Stasi, Überprüfung, Berliner Zeitung
Quelle: www.ad-hoc-news.de
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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.04.2008 10:04 Uhr von SiggiSorglos
 
+9 | -2
 
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oh man: Wie lange soll denn diese Hetzjagd noch gehen.. bzw was soll sie noch bringen?
So gut wie jeder war in einem oder anderen Sinne IM.

und was passiert mit diesen Leuten, wenn ihnen das nachgewiesen wird? Job weg, Ansehen weg, ggf. Familie weg -> Leben weg? oder bleibt alles beim Alten?

Für ein bisschn mehr Kohle hätte selbst jeder CSU-/CDU-Anbeter im Westen seinen engsten Freund verraten... was auch immer man unter verraten verstehen kann.
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02.04.2008 10:09 Uhr von SiggiSorglos
 
+8 | -2
 
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apropos: die Berliner Zeitung gab es schon zu DDR-Zeiten (und noch davor).. kein Wunder, dass dort IMs eingesetzt wurden... und nach der Wende konnte ja nicht jeder, der mal in diesen "Genuß" gekommen ist, entlassen werden.

Daher finde ich diese Hetzte fast 20Jahre später nur noch scheingeilig... eher eine AB-Maßnahme für die Gauk-Behörde, die sich durch solche "Sensationsmeldungen" alle paar Monate noch am Leben hält.
Denn wer 19 Jahre braucht um wirklich wichtige Menschen ausfindig zu machen, der hat in meinen Augen versagt.
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02.04.2008 10:13 Uhr von HateDept
 
+3 | -1
 
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vielleicht suchen die ja ehem. Stasi-Mitarbeiter: um die effektiver einzusetzen?
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02.04.2008 10:14 Uhr von Bundeskasper
 
+3 | -3
 
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hat eben jeder seine Sicht der Dinge....

Zu DDR-Zeiten waren bei den "Verratenen" Job weg, Familie weg, Ansehen weg - Leben weg...........
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02.04.2008 10:35 Uhr von charlybraun
 
+4 | -1
 
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Oftmals: wurden die Leute damals auch gezwungen für die Stasi tätig zu werden. So z.B. wenn es um Studienplätze, etc. ging. Entweder Du hast mitgemacht oder Du konntest Deinen Traum vom studieren begraben...

Ansonsten stimme ich SiggiSorglos vollkommen zu!
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02.04.2008 11:18 Uhr von BitteBrigitte
 
+3 | -1
 
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@ bundeskasper: Es war ja nicht so, dass die Stasi sowas von geheim war. Die meisten wussten, wer und wo der Spion war.
Und die meisten wussten, dass sie belauscht wurden. Und die meisten haben eben nur das gesagt, was *erlaubt* war. (warum fällt mir gerade der Kerner ein, der 2007 sagt: "Autobahn geht nicht, Eva, das geht gar nicht...") ^^

Heute ist es doch genau so. Und mit der heimlichen elektronischen Überwachung und mit der Zusammenarbeit von Ämtern, Banken, Rentenversicherungen und auch bald Krankenkassen sogar noch viel schlimmer. Die brauchen keine Menschen mehr zum Bespitzeln.

Und das wird von vielen Bundesbürgern mit den Worten: Sollen sie mich doch überprüfen. Wer ehrlich ist, hat nichts zu befürchten..." auch noch gewollt!

Ganz ehrlich? Mir war der augenscheinliche Spitzel in der Kneipe lieber.
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02.04.2008 11:21 Uhr von denksport
 
+2 | -6
 
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Deswegen trau ich der Ex-DDR nicht übern Weg: Pflichte Bundeskasper zu.
Und dass die Organisationsstrukturen nicht irgendwie doch in From persönlicher Bindungen bestehen blieben, ist für mich nicht ersichtlich.
Schockierend dass hier immer alles gutgeredet wird von unseren Ex-DDR´lern

Naja, für dieses Posting bekomme ich bestimmt ganz viele Minuspunkte und eine kollektive Überwachung obendrauf von den Stasikumpels die es in entsprechende Positionen geschafft haben und weiter den alten Stasi-Geist unsterstützen
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02.04.2008 19:04 Uhr von Jimyp
 
+0 | -1
 
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@SiggiSorglos: Also wenn man Stasi Mitarbeiter nach 20 Jahren in Ruhe lassen soll, dann doch wohl auch NSDAP-Mitglieder nach mehr als 60 Jahren?!

Solange eine Aufklärung noch möglich ist, sollte man dies auch tun!

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