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Australien: Mehrere hundert Kinder über Jahrzehnte missbraucht

Ein Skandal wurde in Australien aufgedeckt. In staatlichen Fürsorgeeinrichtungen fand ein Kindesmissbrauch über Jahrzehnte hinweg statt. Hier wurden Kinder von Pflegeeltern und Sozialarbeitern, Lehrern aber auch Priestern gequält. Ermittelt wurde bislang nur im Bundesstaat South Australia.

Auf "die aufgedeckten widerlichen Unterströmungen der Gesellschaft" sei er nicht vorbereitet gewesen, teilte der ehemalige Richter Ted Mullighan mit. Er leitet die Untersuchungskommission. Seinen Worten nach seien die Kinder einem Horror an sexuellen Grausamkeiten und Ausbeutung ausgesetzt gewesen.

Zwei Verdächtige wurden inhaftiert, 170 Fälle mit 434 Tätern der Polizei gemeldet. Die Misshandlungen fanden seit den 30er Jahren statt. Der Richter glaubt, es handele sich nur um "die Spitze des Eisberges" bei den bekannt gewordenen Fällen. Die Regierung werde die Opfer entschädigen.


WebReporter: E-WOMAN
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Kind, Australien
Quelle: www.krone.at
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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.04.2008 19:13 Uhr von Moritz.14
 
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Horror an sexuellen Grausamkeiten Wenn sie es Horror an sexuellen Grausamkeiten nennen, muß es wirklich mega schlimm gewesen sein, da gehts nich nur um fummeln. Sowas kann man sich wahrscheinlich gar nich vorstellen - was die gemacht haben. Wahnsinn. Das das immer erst auffällt - wenn schon so viel passiert ist. Gibt es denn echt sooo viele, die sowas machen ? grrrrrr
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01.04.2008 21:00 Uhr von jsbach
 
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Die glauben wohl in: Town under, dass sie alleine auf der Welt Leben. Die Kinder müssen ja Zeit ihres Lebens traumatisiert sein.
Widerlich und ekelhaft.
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02.04.2008 16:16 Uhr von taps
 
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Sexueller Missbrauch: und Ausbeutung von Kindern gehört unbestritten und zu Recht zu den widerlichsten Dingen, die Menschen Menschen antun können. Und da gibt es auch nichts zu relativieren.

Laut Quelle sind es übrigens 792 Opfer und über 1.700 Täter. Es wurden 170 Strafverfahren gegen 434 Verdächtige eingeleitet. Nach dreijähriger Ermittlung wurden lediglich zwei Tatverdächtige inhaftiert. Bei 432 Beschuldigten bestand also kein Grund für eine solche Maßnahme. Und bei 622 Personen, die sich als Opfer gemeldet haben, bestand nicht der Verdacht, dass es sich um eine Straftat gehandelt haben könnte.

Bleiben also 170.

Die Zahlen beziehen sich auf die vergangenen 80 Jahre. Eine große Zahl der Täter dürfte inzwischen also tot sein.

Bei 170 Opfern ergibt sich, dass statistisch pro Jahr 2 Pflegekinder körperlich misshandelt, ausgebeutet oder sexuell missbraucht wurden. Soll heissen: Alle sechs Monate wurde ein Pflegekind verprügelt oder es musste gegen seinen Willen arbeiten oder es wurde zu sexuellen Handlungen gezwungen.

Für einen Bundesstaat mit 1,5 Mio Einwohnern ist das nicht überdurchschnittlich viel.

Noch mal: Sexueller Missbrauch und Ausbeutung von Kindern gehört zu den widerlichsten Dingen, die Menschen Menschen antun können.
Mindestens genau so widerlich, nein - pervers ist es aber, wenn man diese Opfer dann noch mal missbraucht, nur um die Auflage zu steigern.

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