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München: Transrapid-Bürgerentscheid zieht Kosten nach sich

Obwohl das Transrapid-Projekt geplatzt ist, kommen auf die Stadt München dennoch Kosten zu. Die Bürger waren vor der negativen Entscheidung schon im Besitz von Stimmzetteln, die sie am 13. April in die Wahllokale bringen sollten.

Nun stellte sich die Frage für den Bürgermeister Christian Ude, ob der Entscheid dennoch durchgeführt werden soll, sozusagen als Symbol des aufzuzeigenden Widerstands gegen den Transrapid vom Hauptbahnhof zum Flughafen. Die Abstimmung der wahlberechtigten 995.000 wird vermutlich abgesagt, so Ude.

Aber wie das alles über die Bühne gehen soll, darüber wird noch sinniert. Per Postkarte sollen die Münchner informiert werden, dass die Wahl "ins Wasser fällt". Das ziehe Kosten von 250.000 Euro nach sich. Eine Durchführung der Abstimmung wäre allerdings um 90.000 Euro billiger.


WebReporter: Luckybull
Rubrik:   Politik
Schlagworte: München, Kosten, Bürger
Quelle: www.abendzeitung.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.04.2008 12:56 Uhr von Bokaj
 
+6 | -0
 
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90.000 Euro sparen durch Abstimmen: Also, lasst die Leute abstimmen. Leichter kann man 90000 Euro nicht sparen. :-)
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01.04.2008 13:10 Uhr von zargus
 
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...und wer räumt dann die ganzen Plakate der "Gegner" weg? Das erzeugt doch auch wieder Kosten.
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01.04.2008 13:37 Uhr von Carry-
 
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per postkarte? völlig unnötig sowas! das kommt auf die homepage der stadt, in die zeitung und wird im radio gesagt. so sollten sich doch auch (fast) alle erreichen lassen. und es wäre die billigste möglichkeit.
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01.04.2008 13:40 Uhr von topreporter
 
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das ist das Problem derjenigen, die die Plakate aufgehängt haben. Wenn ich mich recht erinnere war das irgendein Contra Transrapid Verein. Also soll er es auch wieder wegmachen, ganz einfach. Nicht mein Problem.
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01.04.2008 13:42 Uhr von Carry-
 
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nachtrag: normalerweise würde ich sowas für einen aprilscherz halten, aber bei politikern weiss man ja nie.
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01.04.2008 13:53 Uhr von Bokaj
 
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@ Carry-: Deine Idee ist noch besser, da würde die Stadt sogar fast 250.000 Euro sparen.
So langsam glaube ich, dass diese Meldung ein Aprilscherz ist. :-))
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01.04.2008 14:34 Uhr von topreporter
 
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nix da: Quatsch. Warum soll das ein Aprilscherz sein?

1. Sollte dieser Bürgerentscheid wirklich stattfinden. Das ist kein Geheimnis. Die Wahlbenachrichtigung hab ich auch schon vor geraumer Zeit erhalten.

2. Natürlich kostet der Druck und Versand von Absagebenachrichtigungen nochmal Geld. Die Wahlunterlagen hingegen dürften wohl alle schon gedruckt sein. Die Wahlhelfer sind meines Wissens nach größtenteils ehrenamtlich tätig. Es ist also leicht vorstellbar, dass die Durchführung der Wahl zu diesem Zeitpunkt letztendlich wirklich billiger ist.

3. Die Nachricht der Quelle ist nicht vom 1. April sondern vom 31. März. Und zu dem Zeitpunkt werden seltenst Aprilscherze gemacht.
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02.04.2008 12:17 Uhr von vst
 
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wenn das kein aprilscherz ist: ist es blanker unsinn

es wird doch jetzt jeder wissen, dass der transrapid tot ist und keiner wird mehr darüber abstimmen.

da ist keine benachrichtigung an die bürger nötig.

und wenn einer seine karte zurückschickt um abzustimmen, dann landet sie eben in einem karton der später entsorgt wird.

>....als Symbol des aufzuzeigenden Widerstands gegen den Transrapid vom Hauptbahnhof zum Flughafen.<
das ist die eigentliche idiotie.

man sollte mal einen politiker an einen brückenpfeiler anbinden, jeder darf ihn anspucken oder mit faulen eiern bewerfen.
als symbol des aufzuzeigenden widerstands der bürger gegen die idiotie der politiker.

kostet nicht viel (das entfernen der sauerei eben) wirkt aber sicher.
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02.04.2008 18:35 Uhr von Eddy_dr_Zivi
 
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Das Hick-Hack mit dem Bau des Transrapid erinnert mich ein bißchen an den Bau unserer Waldschlösschenbrücke in Dresden. Die hat bereits 250 Mio Euro gekostet und wird erst seit 4 Wochen gebaut, aber seit 10 Jahren geplant. Ein Bürgerentscheid gabs zwar für den Bau, aber den ignorierten die Politiker.

Mal sehen ob der Transrapid gebaut wird oder nicht und was der Nichtbau an Steuern kostet.

Sollte er nicht gebaut werden ist es sehr schade für den Flughafen in München, da er nicht näher an Bayern rückt, nicht war Herr Stoiber.

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