01.04.08 13:16 Uhr
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Statistisches Bundesamt: Aufschwung kommt beim Einzelhandel nicht an

Obwohl der Wirtschaftsaufschwung seit zwei Jahren anhält, ist dies im Einzelhandel nach wie vor nicht zu spüren. Dies zeigen die Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

Nach fast gleichbleibenden Zahlen im Jahresvergleich für den Januar, fielen die Umsatzzahlen für den Februar um 2,7%. Angesichts dessen, dass dieses Jahr der Februar einen Verkaufstag mehr als 2007 hatte, ein deutlicher Rückgang.

Aufgrund der zuvor positiven Erwartungen, zeigt sich die Bankenbranche enttäuscht. Offensichtlich tragen die gestiegenen Verbraucherpreise von über 3% im März zu der negativen Entwicklung bei.


WebReporter: :raven:
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Aufschwung, Einzelhandel, Bundesamt
Quelle: www.faz.net

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.04.2008 13:34 Uhr von ArrowTiger
 
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Aufschwung? Aufschwüngleinchen vielleicht. Brutal ermordet durch Märchensteuererhöhung zur falschen Zeit und miserable Wirtschaftspolitik.

Und wo nichts ist, kann auch nichts ankommen...
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01.04.2008 14:21 Uhr von TrangleC
 
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oh Wunder: Ist klar dass der Aufschwung nicht im Einzelhandel ankommt, weil er nicht bei den Normalverbrauchern ankommt und deshalb keiner es sich leisten kann viel bei den Einzelhändlern einzukaufen.
Wem es wie immer gut geht ist die Maschinenbau- und Exportindustrie, aber die hatten sogar schon lange vor dem angeblichen Aufschwung Wachstunmsraten von 6 bis 8%.
Das ist mehr als so mancher Tiegerstaat schafft und das selbst in Zeiten wo Deutschland von "Experten" und Presse zum "Kranken Mann Europas" erklärt wurde und über einen langen Zeitraum.
Und wo sind die Arbeitsplätze die dadurch geschaffen worden sein müssten, wenn die Wachstums- und Industrielakaien in der Politik und den Medien Recht hätten?
Nix da, Arbeitsplätze.
Abgebaut wurde wärend die Konzerne und Firmen immer reicher wurden und immer schneller wuchsen.
Jetzt hat sich dieser Trend eben auf mehr Branchen ausgebreitet und deshalb ist plötzlich von einem angeblichen "Aufschwung" die Rede.

Letztendlich istd as wohl auch der Grund warum es der Deutschen Wirtschaft trotz der großen Finanzkriese immernoch so gut geht, weil sie es geschafft hat sich von den normalen Menschen und deren Ängsten und Bedürftnissen abzukoppeln. Die Manager sehen darin vermutlich sogar eine günstige Gelegenheit weil es ihnen wieder mal einen Vorwand gibt um noch mehr Arbeitsplätze abzubauen und noch mehr Panik unter den Leuten zu verbreiten damit der normale Arbeiter noch eher bereit ist auf seine Rechte zu verzichten und jede Kröte zu schlucken, nur um seinen Arbeitsplatz angeblich sicherer zu machen, nur um dann doch bei erster Gelegenheit einen Fußtritt zu bekommen.

Ich empfehle jedem hier Bücher wie "Wir sind besser als wir denken" von Professor Peter Bolfinger oder "Machtwahn" von Albrecht Müller zu lesen. Da wird die lächerliche Idiotie und die durchschaubare Propaganda der Eliten in Deutschland ausführlich auseinandergepflückt und entlarvt.
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01.04.2008 14:26 Uhr von :raven:
 
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Ich kann den Bücherhinweis: von TriangleC nur unterstreichen...

Lohnt sich... und ist besser als abends vor der Klotze zu hängen ;-)
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01.04.2008 14:37 Uhr von ArrowTiger
 
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Ich schließe mich den Buchempfehlungen von *TrangleC ebenfalls an. Sollten Pflichtlektüre an allen unseren Schulen werden - als Gegengewicht zur überhandnehmenden Infiltration der Schulen durch Bertelsmann, INSM, Versicherungen und anderen Profiteuren...
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01.04.2008 17:08 Uhr von Elvy
 
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Wie soll er ankommen, wenn kein Geld beim Verbraucher ist?
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01.04.2008 19:46 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Die News ist mir ein wenig zu negativ ,-(: So munter geht es mit dem gigantischsten Aufschwung aller Zeiten in Deutschland doch nicht weiter.

Hier die genauen Zahlen bzw. der Bericht

Einzelhandelsumsatz im Februar 2008 real um 0,3% gesunken

WIESBADEN – Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) setzte der Einzelhandel in Deutschland im Februar 2008 nominal 2,4% mehr und real 0,3% weniger um als im Februar 2007. Der Februar 2008 hatte mit 25 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr als der Februar 2007. Dieses Ergebnis wurde aus Daten von sieben Bundesländern berechnet, in denen circa 76% des Gesamtumsatzes im deutschen Einzelhandel getätigt werden.

Im Vergleich zum Januar 2008 sank der Umsatz im Einzelhandel unter Berücksichtigung von Saison- und Kalendereffekten nominal um 0,7% und real um 1,6%.

Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren setzte im Februar 2008 nominal 0,4% mehr und real 4,1% weniger um als im Februar 2007. Bei den Supermärkten, Selbstbedienungs-Warenhäusern und Verbrauchermärkten wurde nominal 0,6% mehr und real 4,0% weniger als im Vorjahresmonat umgesetzt. Beim Facheinzelhandel mit Lebensmitteln waren die Umsätze nominal 2,5% und real 5,9% niedriger als im Februar 2007.

Im Einzelhandel mit Nicht-Lebensmitteln lagen die Umsätze im Februar 2008 über den Werten des Vorjahresmonats (nominal + 4,2%, real + 2,8%). In vier Branchen dieses Bereichs wurde nominal und real mehr umgesetzt als im Februar 2007. Die größte reale Umsatzsteigerung verzeichnete dabei der Facheinzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren mit einem Plus von 7,4% (nominal + 7,8%).

In den ersten beiden Monaten des Jahres 2008 setzte der Einzelhandel nominal 2,4% mehr und real genauso viel um wie im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

Informationen zum durchschnittlichen Revisionsbedarf im Einzelhandel :

Die nachgewiesenen ersten monatlichen Ergebnisse werden laufend aktualisiert. Diese Revisionen entstehen durch zusätzliche statistische Informationen aus den zunächst nicht einbezogenen Bundesländern sowie durch verspätete Mitteilungen der befragten Unternehmen. Der durchschnittliche Revisionsbedarf des in etwa 14 Tagen vorliegenden Messzahlenberichts (= Fachserie 6, Reihe 3.1) zu den vorläufigen Zahlen dieser Pressemeldung (Vorbericht) für den nominalen Einzelhandelsumsatz insgesamt liegt im Schnitt bei einem Plus von 0,1 Prozentpunkten (der Messzahlenbericht liegt somit im Schnitt 0,1 Prozentpunkte höher als der Vorbericht).

http://www.destatis.de/...

Sonst kein Kommentar
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01.04.2008 20:19 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Na-ja jetzt fang ich auch schon an zu lügen. (ja, ist wohl ansteckend - wegen "kein Kommentar")

Kann mir einer sagen warum der Einzelhandelsumsatz zurück geht?

Kann doch eigentlich nicht sein, denn die haben ja letztes Jahr Leute entlassen und das, obwohl wir weniger offizielle Arbeitslose in Deutschland haben - letztes Jahr und auch heute, und bestimmt auch am Donnerstag, da werden die neuen Arbeitslosenzahlen veröffentlicht.

Apropos Leute entlassen.

Beschäftigte im Einzelhandel 2007 -1,3% (Vollzeitbeschäftigte -2.0%, Teilzeitbeschäftigte -0,8%)

Und weil es so schön ist, die ganze Rekordeliste hinterher
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01.04.2008 20:20 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Die Liste zum suchen und finden des Aufschwungs. Das letzte Jahr in Prozenten bzw. Inflationsausgleiche 2007 oder Umschichtung "par excellence"

Gehälter
Politiker +9,4% (Diätenerhöhung)
Bundeskanzler(in) +11% (Grundgehaltserhöhung ohne Diätenerhöhung)
Managergehälter bis +32% (durchschnittlich +14%)
Gemeiner arbeitender Pöbel -5,1% (Reallöhne)
Noch gemeinerer sozialschmarotzender Pöbel +0,6% bzw. +0,5% Erhöhung des "Hartz-IV"
Ausgedienter gemeiner Pöbel -2% (Rentner)

Einkommen (Durchschnittliche)
+1,6% (+1,9% im Jahr 2006)

Umsätze
Einzelhandelsumsatz -1,2% (real um -2,2%)
Einzelhandelsumsatz (Warenhäuser, Supermärkte) +2,0% (real +4,2%)
Facheinzelhandelsumsatz -3,9% (real -4,7%)
Facheinzelhandelsumsatz mit Nahrungsmitteln -5,5% (real -7,2%)
Facheinzelhandelsumsatz mit Mobiliar und Einrichtungsgegenstände -8,9% (real -10,2%)
Facheinzelhandelsumsatz mit Elektronikartikeln -1,1% (real +2,1%)
Facheinzelhandelsumsatz mit Bekleidung +2,8% (real +2,0%)
Facheinzelhandelsumsatz mit medizinischen Artikeln und Apotheken +1,7% (real +0,2%)

Preise
Nahrungsmittel, alkoholfreie Getränke +10,4% (Aldi & Lidl ca. +10%)
Strom, Gas, Brennstoffe +7,5 (Strom sogar bis 34%)

Konsum
+1,2% (16.707 Euro pro Person, Gesamt 1,375 Billionen Euro)

Arbeitslosigkeit
Beschäftigte im Einzelhandel -1,3% (Vollzeitbeschäftigte -2.0%, Teilzeitbeschäftigte -0,8%)

LEISTUNGSEMPFÄNGER
Februar Januar Dezember November
- Arbeitslosengeld 1.118.075 1.105.243 951.814 909.934
- erwerbsfähige Hilfebedürftige (Alg II) 5.154.304 5.106.140 5.085.191 5.131.596
- nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (Sozialgeld) 1.934.350 1.921.095 1.914.281 1.936.241

(das letzte Mal - Versprochen. Am Donnerstag gibt’s eine Zahlenreihe dabei)

Die Inflationsrate betrug 2007 2,2% bzw. 2,7%

Das waren die Gehälter, Inflationsausgleiche, Ausgaben und Arbeitslosigkeit für das Jahr 2007 und Anfang 2008.

Hoffen wir mal, dass der Aufschwung so weiter geht. Übrigens, zieht bloss nicht die Mehrwertsteuererhöhung ab. ,-(

Und wie man sieht - da ist kein Platz mehr für das was die anbieten - noch nicht mal, wenn sie günstiger werden würden - sich an die Löhne anpassen würden. .-(


Weitere unschlagbare Rekorde

den höchsten Anstieg der Pessimisten,
den höchsten Mehrwertsteueranstieg,
die höchste Teuerungsrate,
die höchste inoffizielle Arbeitslosenquote,
die höchste Steigerung von Leiharbeitern,
die höchste Steigerung von Ein-Euro-Jobern,
den höchsten Wert(e)verlust,
den höchsten Niedrigstand der Nettolöhne,
die höchste Steigerung der Unternehmens- und Vermögenseinkommen,
das höchste sparen an Löhnen und Gehälter - mit ein paar winzigen Ausnahmen,
den höchsten Anstieg der Spitzengehälter,
die höchste Ausbeutung der Menschen durch die Multis,
den höchsten Anstieg an leeren Ladenlokalen,
die höchste Verarmung unserer Kinder,
die höchste Verarmung unserer Erwachsenen,
den höchsten Demokratieabbau,
den höchstansteigenden Überwachungsstaat,
den höchsten Zaun um Heiligendamm,
die höchsten Zahlungen geleistet für Aufrüstung und Waffen,
die höchste Chance von einem Islamisten oder einem vom "Volksschutz" getötet zu werden,
die höchste Lügerei in der Politik,
und natürlich das wirklich wahre und einzigartigste grösste Arschloch aller Zeiten auf ShortNews - wo sonst.

Einsicht ist der beste Weg zur Besserung. ,-)

Ich wünsche noch eine schöne Woche und weiteren Aufschwung.
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02.04.2008 00:31 Uhr von Borgir
 
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gott sei dank: gibt es das statistische bundesamt. wäre das auch endlich mal geklärt.....

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