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Antalya: Verhandlung im Fall Marco vertagt

Die Verhandlung gegen den 18-jährigen Marco, der beschuldigt wird, im seinem Osterurlaub im Jahre 2007 eine 13-Jährige vergewaltigt zu haben, wurde vertagt.

Rechtsanwälte in Antalya berichten, dass der neue Termin für den Prozess auf den 4. Juli festgelegt wurde. Marco war zum heutigen Termin in Antalya gar nicht angereist.

Marco war erst wenige Tage vor Weihnachten 2007 aus der damals schon acht Monate andauernden Untersuchungshaft entlassen worden.


WebReporter: BenPoetschke
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fall, Verhandlung, Antalya
Quelle: www.gea.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.04.2008 11:40 Uhr von Bokaj
 
+7 | -2
 
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Ich habe nichts anderes erwartet. Besonders schnell scheinen die Türken bei ihren Gerichtsverhandlungen nicht zu sein. :-(
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01.04.2008 11:42 Uhr von korem72
 
+5 | -3
 
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es gibt auch in der Türkei: die Tradition am 1. April verarscht zu werden.... daher war der Termin doch passend gewählt. Ich bin ja mal gespannt, wie lange die Richter dieses falsche Spiel der Engländer noch mitmachen (müssen)
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01.04.2008 11:51 Uhr von uhlenkoeper
 
+5 | -2
 
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Na, dann wurde ja alles richtig gemacht: Man stelle sich mal vor, Marco W. wäre für wenige Minuten Prozeßdauer auf Kosten der Spendengelder in die Türkei gereist. DIE Schlagzeilen und Kommentare möchte ich mir gar nicht vorstellen.

Sehr bezeichnend finde ich, dass das psychologische Gutachten (von Ömer Aycan immerhin schon im Spätsommer letzten Jahres angekündigt) laut Pressemitteilungen (http://www.spiegel.de/...) auch scheinbar immer noch nicht vorliegt ..... oder hat da jemand inzwischen andere Erkenntnisse ?

Wie man in der "WELT" nachlesen darf, tobt Aycan wohl und bezichtigt nun den Richter durch die Blume der Parteilichkeit und Korruption. (!)
Auch spricht er wieder kryptisch davon, dass schon in der letzten Verhandlung das "Gutachten" als "Dossier" doch vorgelegen habe und man "darüber gesprochen" habe (das kennen wir doch schon, als es um die -übersetzte, amtliche- Version der Aussage der Klägerin ging ?). Typische Aycan´sche Halbwahrheiten ?
Außerdem kündigte er den Gang vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte an, da seine Mandantin ein Recht auf einen zügigen Prozeß habe (wobei er im letzten Jahr ankündigte, einen langen Prozeß anzustreben, natürlich mit dem Angeklagten in U-Haft).

Wie gesagt: das hatten wir doch alles schon ? Nur mit genau umgedrehten Vorzeichen ?
Seltsam, dass nun die Vorgehensweisen, unter denen bislang ausschließlich der Angeklagte bei diesem Prozeß zu leiden hatte und die die Klägerseite als rechtmäßig bezeichnete, Anlaß für Empörung sind, wenn sie der Klägerseite nicht passen.
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01.04.2008 11:52 Uhr von Python44
 
+8 | -2
 
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Last mich raten die Aussage der Engländerin ist nach fast einem Jahr immer noch nicht in der Türkei angekommen ?
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01.04.2008 11:53 Uhr von S8472
 
+8 | -1
 
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Warum machen die überhaupt weiter? weder der Angeklagte noch das angebliche Opfer sind in der Türkei. Die kleine Britin, respektive ihre Mutter, waren anscheinend noch nie an einem Urteil interessiert.
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01.04.2008 13:31 Uhr von scotchclub
 
+4 | -2
 
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Ich: sehe schon die überschrift
"Jahr 2013 fall Marco wurde wieder vertagt" :-)
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01.04.2008 14:34 Uhr von Blackhart12
 
+2 | -0
 
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nicht schon wieder: jetzt geht das schon wieder so weiter? Warum wird dauernd alles verschoben? In der Nachricht steht das Marco gar nicht da war, aber ich bin der Meinung ich habe woanders gelesen das er in die Türkei gereist sei. Kann mich auch täuschen

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