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Warnstreik bei der Deutschen Post AG hat begonnen

Am heutigen Dienstag haben rund 5.000 Angestellte der Deutschen Post AG ihre Arbeit niedergelegt. Laut der Gewerkschaft Verdi hat dieser Streik Auswirkungen auf 14 deutsche Städte. Neben Berlin betrifft es unter anderem auch Hannover, Köln, Dresden, Kiel, Rostock, Bremen, Stuttgart und München.

Durch diesen Streik werden vermutlich sechs Millionen Briefe und 150.000 Pakete nicht zugestellt. Mit diesem Streik will die Gewerkschaft Verdi seine Forderungen nach einer Beschäftigungsgarantie und unveränderten Arbeitszeiten Nachdruck verleihen.

Bisher gab es bei der Deutschen Post AG einen Tarifvertrag, welcher unter anderem auch den Kündigungsschutz und eine Arbeitszeit von 38,5 Stunden in der Woche beinhaltete. Allerdings lief dieser mit dem gestrigen Montag aus.


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WebReporter: AMIO
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Post
Quelle: www.netzeitung.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.04.2008 11:31 Uhr von Technomicky
 
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Oh mein Gott jetzt haben die schon einen Mindestlohn und haben immer noch nicht den Hals voll! Verdienen mehr als ein Handwerker der 50h/Woche ackert, aber wir streiken!

Genauso wie dieses Gelabber im öffentlichen Dienst. Nein, wir wollen nicht mehr arbeiten, sprich 38,5 h oder sowas waren das (habs nicht genau im Kopf) ... Ich verstehs nicht, unter 40h läuft (zumindest im Osten) garnichts! Entweder man garnichts, oder soviel Arbeit das man nicht weiß wo man anfangen soll...
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01.04.2008 12:44 Uhr von derSchmu
 
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Briefe bleiben bei Streik liegen?!? Also so oft koennen die letztes Jahr garnicht gestreikt haben, wie ich oder meine Empfaenger keine Briefe von dem jeweiligenm Absender bekommen haben.

Also mal ehrlich. Mindestlohn fuer alle find ich ja in Ordnung, aber nun auch noch einen draufsetzen wollen? Ich muss zugeben, ich habe keinen Schimmer was so n Postbote leistet und dafuer bekommt...aber bei der Zuverlaessigkeit der Post sollten die erstmal an der Verbindung zwischen den Mitarbeitern und den Kunden arbeiten und dann erst zwischen Mitarbeitern und Vorstand...

Es darf einfach nicht sein, dass man Briefe als Einschreiben verschicken muss, damit man weiss, dass der auch ankommt bzw. wenn er nicht ankommt, man immer noch den Nachweis hat, dass man den abgeschickt hat...
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01.04.2008 13:37 Uhr von Tleining
 
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ahnung? äh Leute, wovon redet ihr eigentlich? Die Post hat sich für den Mindestlohn stark gemacht, er wird sie also nur insofern betreffen, dass die Konkurrenz (Pin, etc) nicht mehr zu Dumping-Preisen arbeiten kann. Die Mitarbeiter wird der also kaum interessieren.
Es geht hier um den Tarifvertrag, es könnte durchaus Gründe für den Streik geben, z.b. wenn die Post die Verhandlungen in die Länge zieht, oder auch um zu verhindern, dass sie sich in die Länge ziehen werden. Wenn ihr gerne ohne Tarifvertrag (oder ohne Arbeitsvertrag) arbeitet, bitte. Ich kann verstehen, dass man da ein wenig druck macht.

@ derSchmu
vielleicht machst du was falsch? Bei mir kommen an sich immer allle Briefe an (hab zumindest noch nie ne zweite Mahnung bekommen ohne vorher eine erste bekommen zu haben ;) )
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01.04.2008 14:43 Uhr von derSchmu
 
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Tja Tleining an mir solls aber nicht liegen...ich hab jedenfalls schon div. 2 Mahnungen bekommen, aber keine erste....und warum? Weil diverse Gesellschaften meine Einzugsermaechtigungen nicht erhalten haben...

ab jetzt fax ich den Kram nur noch...der kommt sofort an und man selber hat auch direkt ne Empfangsbestaetigung...
Am besten macht man echt alles selber...Bei der Packstation uebernimmt man ja auch einen Teil der Arbeit und da bin ich noch nie enttaeuscht worden...
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01.04.2008 15:45 Uhr von divadrebew
 
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Super: Endlich mal ein Tag an dem ich keine Rechnungen aus dem Briefkasten holen muss :)
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01.04.2008 16:43 Uhr von gekide
 
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Die haben auf taub geschaltet: bisher ja nicht mal Verhandlungen begonnen.
Die Arbeitszeitanhebungen auf 41 Stunden für Beamte bedeutet 5000 Arbeitsplätze weniger, wenn die Tarifkräfte früher oder später folgen nochmal 10 000. Das Ganze natürlich ohne Lohnausgleich, was einer Lohnsenkung gleichkommt und das trotz hervorragender Unternehmensgewinne! Es bedeutet natürlich auch, daß die Touren noch größer werden und die Post später kommt (was Euch bei den 1. oder 2. Mahnungen nicht so stören wird:))
Die Aufhebung des Ausschlusses betriebsbedingter Kündigungen bedeutet schlicht, daß langjährige festangestellte Vollzeitkräfte mit "ordentlicher" Bezahlung durch befristete Teilzeitkräfte zum Mindestlohn ersetzt werden können.

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