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Studie: Online-Spiele gut für die Ausbildung von Führungspersönlichkeiten

Eine Studie der Universität Stanford hat ergeben, dass Online-Spiele Führungspersönlichkeiten fördern können. Die Studie wurde im Auftrag von IBM durchgeführt. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Spieler projektorientiertes Arbeiten erlernen.

Außerdem würden die Spieler unter anderem darin gefördert, die Kompetenz von Mitspielern zu erkennen und Anreizsysteme zur Motivation von Mitspielern zu nutzen. Allerdings würde im Spiel eine klar definierte Spielewelt dafür sorgen, was es für die Spieler einfacher macht.

In den Spielen haben die Spieler auch die Möglichkeit, verschiedene Führungsstile zu nutzen. Allerdings fehlt es an direkten Kontakten zu Mitmenschen. Die Teilnahme am öffentlichen Leben, wie zum Beispiel an Sportvereinen, sei für die Ausbildung von sozialen Kompetenzen sehr bedeutend.


WebReporter: borgir
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Online, Spiel, Studie, Führung, Ausbildung, Online-Spiel
Quelle: www.computerbase.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.04.2008 10:32 Uhr von nurichweißbescheid
 
+6 | -0
 
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Das macht Sinn: aber es ist immer noch ein Unterschied ein reales Projekt zu führen und es den Projektteilnehmern Auge in Auge mitzuteilen, was sie zu tun haben. In nem Chat einem Elfen zu sagen, das er erstmal unsichtbar in ne Höhle vorgehen soll ist eine andere Liga. Es gibt durchaus Leute, die die Helden in Online-Spielen sind, aber absolut keine sozialen Kompetenzen aufweisen. Aber Online-Spiele sind halt durch den Kontakt zu anderen eher dazu geeignet, als alleine vor der XBox zu hängen. Ich glaube das, und nicht mehr will uns diese Studie sagen.
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01.04.2008 12:10 Uhr von Bandito87
 
+4 | -2
 
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Aprilscherz?? Das muss ein Aprilscherz sein!! Kann gar net glauben, das PC-Spiele einen positiven Nutzen haben. Sonst wird doch immer behauptet, sie ziehen uns zu Amokläufern auf!!
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01.04.2008 12:39 Uhr von SetDefault
 
+1 | -0
 
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@nurichweißbescheid: Stimme Dir vollkommen zu! "Allerdings fehlt es an direkten Kontakten zu Mitmenschen. Die Teilnahme am öffentlichen Leben, wie zum Beispiel an Sportvereinen, sei für die Ausbildung von sozialen Kompetenzen sehr bedeutend."

Und das ist ja wohl die wesentlich wichtiger Erkenntnis der Studie?!
Welcher Personalchef stellt jemanden mit fehlender sozialen Kompetenz ein?
Das ist doch heutzutage der Schlüssel..
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01.04.2008 13:13 Uhr von SunSailor
 
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Der Artikel wiederspricht sich doch selbst wenn ich lerne Mitspieler zu führen (Dem ist wirklich so, das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen), dann habe ich auch INTENSIVEN Kontakt zu meinen Mitspielern, das fängt bei Nachrichten im Spiel an, geht über das bereit zu stellende Forum bis hin zu Voice-Chat, Telefongesprächen und Treffen im "realen" Leben. Meines erachtens ist es ein Mythos, dass der Augenkontakt das ganze soviel mehr aufwerten soll. Das stammt IMHO von technikfeindlichen Soziologen und Gutmenschen, die einfach angesichts der Kommunikationskanäle verkrampfen und nicht in der Lage sind, die Interaktion UNABHÄNGIG von diesen Kanälen zu führen.
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01.04.2008 13:14 Uhr von Spluli
 
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hmmm? sind alle WoW-Süchtige so kompetent im motevieren?
Naja....im realen Leben haben sie doch gar kein Durchsetzungsvermögen, können Leuten ja noch nicht mal in die Augen sehen......
Ich kann mir vorstellen, dass Leute im OnlineRollenspiel eben so Erfahrungen machen, Leute zu motivieren, aber dann müssten sie einen starken Charakter haben und nicht nur vor´m Pc hcken
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01.04.2008 13:36 Uhr von Thundriss
 
+0 | -1
 
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wie schon ein vorredner: Sagte seit gewappnet den es ist der 1. April
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01.04.2008 14:04 Uhr von Nester
 
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@sunsailer: ok, du setzt dich in einen raum und hast, sagen wir, 3 monate nur kontakt über internetleitungen zu anderen menschen. egal ob chat oder bishin zum videosprachchat, wettern du gehst psychisch ein?
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01.04.2008 15:10 Uhr von nurichweißbescheid
 
+1 | -0
 
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@SunSailor: Du darfst den Erwerb von soft skills wie sozialer Kompetenz via Online-spiel nicht überbewerten. Projektmanagement / Führungsqualifikation ist eine äußerst komplexe Sache und nicht mit der reduzierten Spielwelt zu vergleichen. Es geht hier nicht um Kommunikationskanäle,sondern um die verringerte Komplexität der Problematik in Online-Spielen. Mitarbeiter unterschiedlicher Kompetenzen und Qualifikationen effektiv durch ein kostenintensives Projekt zu leiten, erfordert eine wesentlich höhere Qualifikation als die, die nötig ist um Mitspieler effektiv durch ein Spiel zu führen.
Du hast das also alles völlig falsch verstanden, die Realität ist nich gleich Online-Spiel - Augenkontakt sondern doch um einiges anspruchsvoller als ein Spiel. Die Frage des Kommunikationskanals ist hie rnur ein verschwindent kleiner Faktor, die Komplexität des Tätigkeitsfeldes spielt eine Rolle. An einer Führungsqualifikation im echten Leben hängen Jobs und viele Gelder, hängt Zeit und Verantwortung. Der Erfolg oder Mißerfolg in einem Computerspiel ist belanglos. Da geht man andere Risiken ein und es herrscht kein Erfolgsdruck, die Problematik ist eindimensional etc.
Die im Online-Spiel erworbenen sozialen Kompetenzen sind besser als keine sozialen Kompetenzen, aber sie sind dennoch nicht viel Wert. Zur Führungspersönlichkeit gehört mehr dazu.

Wenn die News ein Aprilscherz wäre, wäre es ein schlechter, denn alle Quellen zu der Studie weisen den 31.03 als Datum aus.
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02.04.2008 08:08 Uhr von DarkPhoenix
 
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Grundgütiger: Ich dachte schon, dass mir jemand was in den Kaffee getan hat. Die News gehört gelöscht. Ich denke kaum, dass man Spiel und Spaß mit der Arbeitswelt vergleichen kann oder meint etwas darauf übertragen zu können. Ich habe sehr viele Erfahrungen was Leute betrifft die vor dem PC sitzen und sonst nix zu tun haben. Die meisten sind am PC große Schwätzer aber die Realität ist kein Zuckerschlecken, die man einfach aufleveln kann wenns schlecht läuft. Man, bitte. Weg mit der News =)
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02.04.2008 10:02 Uhr von bcpk
 
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Stimmt schon: Den Umfang des Projekts erkennen, anderen ihre aufgaben zuteilen, den status des projekts im auge behalten, eventuelle schwaechen in der gruppe aufspueren und versuchen,
diese durch gezielte anleitungen oder wechsel der zustaendigen auszumerzen, trotz rueckschlaegen die gruppe am laufen halten,
einzelne mitglieder sowohl als die gruppe insgesamt fuer ihre leistung loben.

unterscheidet sich nicht sehr vom RL.

der groesste unterschied ist die eigene stellung.

im spiel weiss jeder, du bist der staerkste charakter mit der meisten erfahrung, du weisst wos lang geht und dein wort ist gesetzt.

im RL wiedersetzten sich die leute eher, hier musst du oft lanwierig erklaeren, warum wer etwas bestimmtes zu tun hat.

dazu kommt, das sich im RL die aeusseren umstaende, dennen in einem RPG relativ enge grenzen gesetzt sind, eher fluessig und oft unberechenbar gestalten.

man kann aber trotzdem viele paralellen ziehen, erfahrungen aus games auf das RL anwenden - und andersherum.

letztens hat mich nur meine Race game erfahrung davor bewart, einen unfall zu bauen, als ein kleinwagen aus einer 30er zone in eine 80er zone herrauszog, ohne den verkehr beobachted zu haben.

gewohnt von NFS verzoegerte ich langsam, um ausbrechen zu verhindern und wich richtung gegenfahrbahn aus. als der kleinwagen wieder erwarten nicht stoppte, obwohl die fahrerin mir direkt in die augen schaute (wohl zu geschockt um zu reagieren) konnte ich mit einem vorsichtigen lastenwechsel wieder auf meine spur zurueck und hinter ihr vorbei ziehen.

ich hatte einen voll beladenen, ungebremsten anhaeger an meinem fahrzeug, das manoever ging sehr schnell vonstatten und war aeusserst knapp, hatte immer noch 50 kmh auf dem tacho, trotzdem hat sich nicht einmal mein puls beschleunigt.

erst als ich den kleinwagen passiert hatte, hat dessen fahrerin begriffen was passiert ist und eine vollbremsung gemacht.

es war ein manoever, wie es in viele racegames mit traffic dutzende male pro rennen vorkommen kann.

andere haetten eine vollbremsung gemacht (wenn sie ueberhaupt reagiert haetten), durch den lastenwechsel des anhaengers die kontrolle verloren und nicht unerheblichen sach- und personenschaden verursacht.

gaming saved lifes.


auch in meinem beruf gehe ich viele arbeitsvorgaenge so an, wie ich es in einem RPG tun wuerde.
offener wiederspruch wird nur in der planungsphase geduldet, sobald das projekt angelaufen ist, hat sich jeder an meine anweisung zu halten. sollten dennoch stoerungen auftauchen, wird gezielt das gespraech gesucht, ohne das projekt als ganzes zu bremsen.

auch hier gilt, umfang erkennen, mitarbeiter anhand ihrer staerken und schwaechen passende aufgaben zuweisen,
leerlauf vermeiden, ablaeufe plannen und dafuer sorgen, das man zeitig fertig wird, motivation nicht einbrechen lassen, lob und anerkennung fuer gute arbeit aussprechen oder privat gespraeche mit einzelnen fuehren, um den grund fuer schlechte leistung zu lokalisieren und zu beseitigen.

wird man ohne vorwissen auf so eine situation losgelassen, geht das meist daneben.
man weiss nicht, wie man auf unerwartete ereignisse reagieren soll, trifft falsche entscheidungen, zwingt mitarbeitern aufgaben auf, fuer die sie nicht geeignet sind und laesst positionen, fuer die sie ideal waeren, unbesetzt oder schlecht besetzt.

natuerlich entwickelen sich diese eigenschaften auch waerend des RL, mit genug uebung.

der unterschied ist, sollte man im spiel gravierende fehler machen, verliert man etwas zeit, etwas vertrauen, etwas status. dinge, die man wieder beschaffen kann oder nicht ueberlebenswichtig sind.

im RL koennen solche fehler die berufliche laufbahn zerstoeren, nicht nur die eigene, sondern auch die der beteiligten, finanzielle probleme schaffen, die man nicht bewaeltigen kann.

als uebung bzw vorbeitung koennen spiele auf jeden falll hilfreich sein, sei es fuer reaktion(Racing, FPS), hand auge koordination(FPS, MINIgames), projekt management(aufbausimulation, MMORPG), wirtschaftliche ablaeufe(wirtschaftssimulation), gezielte kapazitaetenverlagerung und reaktion auf unvorhergesehene erreignisse (echtzeitstrategie) und mehr.
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02.04.2008 10:14 Uhr von bcpk
 
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Adendum: wobei ich es fuer falsch halte, jemanden mit einer fuehrungsposition zu betrauen, nur weil er ein grosser MMORPG feldherr ist, jemanden als F1 piloten anzuheueren, weil er NFS world champion ist.

auch wuerde ich einem Genie in echtzeitstrategie nicht zu einem vier sterne general machen, um ihn einen krieg plannen und ausfuehren zu lassen. aber oft denke ich, wenn manche dieser generaele mal comand and conquer und aehnliches gespielt heatten, wuerde sie manche dinge anderst angehen, bei dennen sich selbst der normal buerger die haende uber dem kopf zusammen schlaegt.

siehe iraq.
allein der gedanke, ein land von 30 millionen mit 10-20 tausend man erobern und danach mit nur einem bruchteil der turppen stabiliseren zu wollen, ist utopisch.
die mittel zur kontrolle und wiederaufbau uebersteigen die der eroberung immer um ein viellfaches.
die after-war plannung sollte vor der planung der eroberung kommen, nicht so wie es lief, erstmal einnehmen und dann schauen, ob noch was uebrig ist, das man wieder aufbauen kann.


wie arbeitsgruppen in der schule, freizeitprojekte etc sollten solche spiele eher als erweiterung oder als uebung angesehen werden anstatt als vorbereitung auf eine fuehrungsposition im management.

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