31.03.08 22:09 Uhr
 9.105
 

Musikindustrie und Internetprovider wollen "Three Strike System" einsetzen

Die britische Musikindustrie möchte in Zusammenarbeit mit dem Internetanbieter "Virgin Media" das sogenannte "Three Strike System" in Betrieb nehmen, wie es von "Tiscali" bereits benutzt wird.

Bei diesem System werden Filesharer, die sich illegal Musik aus dem Netz laden, vorher angemahnt und bei Wiederholungstat wird der gesamte Internetzugang gesperrt. Der Anbieter "Tiscali" hat dies Bereits letztes Jahr bei 24 Filesharern getan.

Je nachdem wie sich das "Three Strike System" in England durchsetzt, planen auch Frankreich und Australien, dieses einzusetzen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Chriz82
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, Musik, System, Musikindustrie, Three
Quelle: www.gulli.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Fall Harvey Weinstein: Einige User boykottierten einen Tag lang Twitter
Amazon entwickelt Türklingel, die Paketlieferanten ins Haus lässt
Umfrage: Sex-Roboter-Revolution wird kommen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
31.03.2008 22:33 Uhr von Vanadis
 
+40 | -3
 
ANZEIGEN
The Filesharer strikes Back indem wir einfach auf Provider setzen, die uns nich aussperren.
Musikindustrie ist übrigens scheisse (Schlechte Musik und miese Einstellung gegenüber den potenziellen Käufern.)
Kommentar ansehen
31.03.2008 22:51 Uhr von mrorange83
 
+31 | -3
 
ANZEIGEN
Wow! 24 Filesharer in EINEM Jahr!
Respekt, müssen ne Menge Kunden haben, oder (ironie off), die sind einfach nur blöd.
Kommentar ansehen
31.03.2008 22:57 Uhr von Raizm
 
+15 | -2
 
ANZEIGEN
äähmm sowas ist ja schonlange bei uns auch im gespräch..aber ich hab mal gehört,dass man auch den fernseher als grundbedürfnis neuerdings bezeichnet und es schwerer ist ihn zu pfänden...
ist das mit dem internet nicht genauso?
ist zwar nicht lebensnotwendig,aber wenn man hartz-4-tv (talkshows,richter und co) schon "beschützt",wieso dann nicht auch das internet?
Kommentar ansehen
31.03.2008 23:24 Uhr von psychokind123
 
+18 | -1
 
ANZEIGEN
Viel zu harmlos! Wie wärs mit einem Bündnis mit dem Militär? Dann direkt auf jeden Filesharer eine Atombombe werfen!

Spinnen die?! Internetzugang sperren? Sperrt man für einen Einbrecher der CD´s klaut das Objekt "Straße", damit er nicht mehr zu CD-Läden laufen kann?!
Kommentar ansehen
01.04.2008 00:08 Uhr von Das allsehende Auge
 
+2 | -16
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
01.04.2008 00:24 Uhr von Borgir
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
kundenfang?? die können sich gar nicht erlauben die kunden alle zu verlieren. ich denke nicht, dass es viele leute gibt, die sich nicht mal was nicht ganz legal runterladen.
Kommentar ansehen
01.04.2008 00:42 Uhr von ThomasHambrecht
 
+7 | -1
 
ANZEIGEN
Wäre in Deutschland rechtlich nicht durchsetzbar . erstens muss durch eine Gerichtsverhandlung eindeutig bestimmt werden, dass der angemahnte User die Tat auch wirklich begangen hat.
Zweitens kann eine Industrie nicht anordnen, dass alle Provider eine Black-Liste führen - womit jeder User einfach seinen DSL-Anschluss wechseln kann.
Drittens muss die Straftat so schwerwiegend sein, dass der Richter dem Internet-Entzug zustimmt.

Man kann einem Dieb auch nur Ladenverbot erteilen - aber nicht das Recht zum Einkaufen.
Kommentar ansehen
01.04.2008 00:49 Uhr von ThePunisher89
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
Wenn das richtig konsequent von Tiscali durchgezogen wird, steht hier unter garantie in ein paar Monaten die Nachricht, das Tiscali Pleite gegangen ist.
Kommentar ansehen
01.04.2008 04:06 Uhr von Silenius
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Dieses faire Prinzip: hat mal jemand folgendermaßen beschrieben:
Das ist vergleichbar, als wenn man beim Ladendiebstahl erwischt wird und danach weltweites Hausverbot in jedem Geschäft hat.
Super Prinzip!
Kommentar ansehen
01.04.2008 07:13 Uhr von Nr.47
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
wieso hat die mi soviel macht? kann mir mal einer erklären wieso die mi soviel macht hat?
ich meine, tiscali muss das ja nicht machen. bekommen die geld von der mi dafür? wenn nicht dann schiesen die sich ja freiweillig selber damit ins knie! woran liegts, dass die sich auf sowas einlassen?
Kommentar ansehen
01.04.2008 07:27 Uhr von domenic
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
Naja immerhin besser als ne Menge Kohle zahlen ...

three ?

1. Mahnung
2. Sperrung
3. ???
Kommentar ansehen
01.04.2008 07:54 Uhr von ostborn
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
@zeliha24: Wie kommst du auf Arcor?

Ich weiß noch von Tiscali, dass sie zuerst mit Port-Sperren angefangen haben, es aber immer abstritten. Schon da haben viele dann den Provider gewechselt.
Kommentar ansehen
01.04.2008 08:20 Uhr von The_free_man
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
@ostborn: Arcor wegen der Youporn Zensur.
Die wurden aber mehr oder weniger dazu gezwungen, wenn ich mich richtig erinnere.
Bis zur Verhandlung mussten sie die Seite zensieren.

Ich bin Arcor Kunde und hätte auch keine Chance gehabt, den Anbieter zu wechseln.
24-Monats Verträge sind heutzutage leider Standard.

Konnte man aber einfach umgehen, indem man Open-DNS Server vom ORSN Projekt Europa statt den Arcor-DNS Servern eingetragen hat: http://european.ch.orsn.net/
Sind übrigens sehr schnell.

Mittlerweile leiten aber auch die Arcor-DNS Server wieder unzensiert auf Youporn weiter.
Ob das unbeabsichtigt ist oder sie das Gerichtsverfahren gewonnen haben, weiss ich allerdings nicht.

Und Tiscali bekommt bestimmt EINIGES an Geld von der Musikindustrie, um dieses nette kleine Modellprojekt am lebenden Objekt durchzuführen.
Wie schon gesagt, sind die aber schneller pleite als man gucken kann, wenn die das ernsthaft durchziehen.

Mich würde nur mal interessieren, wie sie das umsetzen möchten.

Portsperren bringen nichts. Selbst wenn man eMule benutzt (was man heute nicht mehr machen sollte - ist zu gefährlich und schliesslich gibts IRC, Rapidshare.. :D), ist das kein Problem.
Man kann seit einigen Versionen bei der Installation selbst auswählen, welche Ports benutzt werden sollen.
Es werden einem sogar irgendwelche zufallsports angeboten.
6466, 50565 oder was auch immer.

Zudem kann man bei eMule eine Protokoll-Obfuskation zuschalten, die den Traffic von eMule dann unkenntlich macht, sodass der Provider nicht mehr erkennen kann, ob es sich um eMule-Trafic oder z.b. surftrafic handelt.
http://www.emule-project.net/...

Ich würde dennoch sehr davon abraten heute noch eMule zu benutzen.
Und wenn dann nur mit PeerGuardian:
http://phoenixlabs.org/...

Und selbst das ist mir zu krass geworden, wenn man sich ansieht wie PeerGuardian erstmal direkt 50 IP´s als Fakeclients der Musikindustrie meldet / blockt.

Rapidshare und andere 1-Click Uploader - damit fährt man heute am sichersten.
IRC Netzwerke mit Downloadbots sind auch noch brauchbar und recht sicher, weil die Wahrscheinlichkeit äusserst gering ist, dass dort die Musikindustrie auftaucht.
Kommentar ansehen
01.04.2008 09:07 Uhr von Stasipferdchen
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
angemahnt? Sprich Brief vom ISP "du böse, du nicht machen" oder klassische "strafbewehrte Unterlassungserklärung" vom Anwalt der MI? Bei letzterem würd ich erstmal dem ISP wegen Weitergabe von Nutzuerdaten aufs Dach springen.
Kommentar ansehen
01.04.2008 09:22 Uhr von RU-Wolf
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
@ psychokind 123: Erm, ja, Prinzipiell bekommt der CD-Klauende Einbrecher das Objekt "Strasse" gesperrt. Nennt man Gefängniss.

Und On Toppic:

In dem moment, wo mir jemand den Zugang zum Internet sperrt, also seine Vertragliche Leistung nicht mehr Erbringt kann cih den Provider wechseln, da der Vertrag ja einseitg gekündigt wurde ( vom Ex-Provider)
Kommentar ansehen
01.04.2008 10:28 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@RU-Wolf: Also wegen einer CD wird noch niemand eingesperrt. Das kostet den Täter in aller Regel mal nur 50€ "Fangprämie", zahlbar an den Ladenbesitzer. Denn sowas gilt noch als Ladendiebstahl, und der wird seltenst mit Knast belegt. Natürlich kommt es noch auf die Schwere des Vergehens an. Aber ich denke mal, kein Landendieb wird ganze Regale mitgehen lassen.

also wird ihm nicht das Objekt "Straße" gesperrt (sprich Knast), sondern er erhält allenfalls Hausverbot. Wenn er Pech hat auch in allen Filialen einer Kette. Andere Geschäfte kann er aber weiterhin betreten. Für´s Internet heißt das, dass man z.B. Rapidshare, also die IP, für den Nutzer sperren kann, er aber den Rest des Internets weiter nutzen kann.
Kommentar ansehen
01.04.2008 11:29 Uhr von RU-Wolf
 
+0 | -6
 
ANZEIGEN
@Kepas_Beleglorn: Joa, bei einem Ladendieb, es geht aber um einen Einbrecher, und bei Einbruch ist der Wert der Beute erstmal Zweitrangig
Kommentar ansehen
01.04.2008 11:40 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+3 | -2
 
ANZEIGEN
@RU-Wolf: Du wirst doch wohl einen Schwarzkopierer nicht mit einem Einbrecher gleich setzen wollen?

Ein Einbrecher verschafft sich unbefugt Zutritt in einen Bereich, um dort bewegliche Dinge zu entwenden.

Ein Ladendieb geht lediglich in einen Laden, und entwendet dort eine bewegliche Sache, oder auch mehrere.

Ein sogenannter Schwarzkopierer verschafft sich in aller Regel nirgends unbefugt Zutritt. Er vervielfältigt lediglich, mal allgemein gesprochen, Daten von Datenträgern. Ob das nun Musik, Filme, Spiele oder Bücher sind, ist dabei erst mal zweitrangig.

Das was du meinst sind eher Cracker. Die verschaffen sich unbefugt Zugang zu Servern und Datenspeichern, um beispielsweise Daten für den "Gold Master" zu kopieren (nicht zu entwenden, denn der Datenbestand ist ja immer noch da), oder evtl. an Quellcodes zu gelangen. Was auch immer. So etwas ist durchaus mit einem Einbruch vergleichbar.

Kurz und knapp:
Ein Leecher/Filesharer ist maximal mit einem Ladendieb vergleichbar. Und solange der "Vertreiber" die Daten kostenfrei weiter gibt, ist das zwar immer noch illegal, aber noch nicht einmal mit Hehlerei vergleichbar.

ein Cracker hingegen ist schon eher mit einem Einbrecher vergleichbar.
Kommentar ansehen
01.04.2008 12:39 Uhr von RU-Wolf
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Sicher nicht, ich bezog mich im ersten Kommentar auch auf jemand anderen.

Und der unterschied zwischen hacker, Cracker und Raubkopierer ist mir geläufig.
Kommentar ansehen
01.04.2008 12:56 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@RU-Wolf: Wer lesen kann... Hatte in deinem Kommentar vorhin tatsächlich das Wort "Einbrecher" überlesen. Nichts für ungut. ;-)
Kommentar ansehen
01.04.2008 13:40 Uhr von pcsite
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
....hmm: wer ist Tiscali? .. und ... wie werden dann Napster und Co .. also die Bezahldienste bewertet? ... hmm .. naja .. wenns sein muss! ..
Kommentar ansehen
01.04.2008 16:44 Uhr von skunkyinthebackyard
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
.....und Schuhdiebe laufen: ab sofort barfuß durch´s Weltall. Spinnt weiter rum und der Irak wird http://www.disneyland
Zumal wie wollen die Oberausbeuter und Raubritter die ganzen Verträge mit den Providern ändern?
4fach und 5fach kassiert für die eine Sache, sprich Kinofilm, Vhs, DVD und TV, von Lp zu CD und .....das soll nicht Sittenwidrig sein? Der letzte Streich, also die rechtsmiß- bräuchliche Inanspruchnahme der Staatsanwaltschaften???
Keine Rückzahlungen der erschlichenen Anwaltshonorare? Keine Verfahren der Anwaltskammern gg diese "RECHTSANWÄLTE"?
Strolche die sich den Deckmantel der Justiz und Legalität umgehangen haben.
Kommentar ansehen
01.04.2008 23:51 Uhr von MrEisbaer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Wie gut das die Wuppertaler Gerichte endlich aufgewacht sind und den Wahnsinn der Musik Mafia (MM) nicht mehr unterstützen.

Sie haben erkannt, das es der MM nicht um bestrafung, sondern um abkassieren geht (sieht man ja an den Teils irrwitzigen Beträgen).

Aber 24 Filesharer in 1 Jahr? Beachtliche Leistung, dumm nur das die Echten Raubkopierer mit Finanzieller absicht, ganz andere Provider nutzen oder gar andere Länder.
Kommentar ansehen
03.04.2008 00:58 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Tiscali ist doch sowieso scheiße: Wenn man damit zu einer außerordentlichen Kündigung kommt, was besseres kann einem doch gar nicht passieren.

Wenn ein Provider seinen Kunden nicht mehr will, bitte - es gibt genug andere.

Kann mich noch an die Bittbriefe von 1&1 erinnern, die vor 7-8 Jahren jedem 100 DM bezahlt haben, wenn sie den Provider wechseln. Das war bei allen, die > 20 GB gestreamt haben.
Kommentar ansehen
03.04.2008 01:14 Uhr von MrEisbaer
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Aber die 100,-DM hatten sie nie wirklich beazahlt, wie zwei Bekannte damals hautnah miterlebt haben.

Denen flatterte auch so ein wisch in´s Haus, aber kohle? Fehlanzeige.

Refresh |<-- <-   1-25/25   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Sebastian Kurz als "Baby-Hitler"?
Ex-"Pussycat Dolls"-Sängerin Kaya Jones sagt, Band war ein "Prostitutionsring"
Bayer aus Schwaben gewinnt 3,2 Mio. Euro Lotto-Jackpot


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?