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Geknackt: Funktüröffner sind unsicher

Das in Autos und in Haustüren eingebaute System "KeeLoq" zur Öffnung der Tür per Funk wurde von deutschen Wissenschaftlern geknackt.

Für jede Tür gibt es spezielle gut verschlüsselte Codes, aber um die Tür zu öffnen, kann man sich auch eines "Generalschlüssels" bedienen. Um diesen Code herauszufinden, führten die Wissenschaftler eine elektromagnetische Analyse und eine Stromanalyse durch.

Anschließend müssen nur noch zwei Nachrichten verschickt werden und man ist im Besitz des Schlüssels. Diese Art von Schlössern ist in Autos der Marken Chrysler, Daewoo, Fiat, General Motors, Honda, Toyota, Volvo, Volkswagen und Jaguar verbaut.


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WebReporter: sinsemilia
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Sicherheit, nackt
Quelle: www.heise.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.03.2008 19:49 Uhr von Elessar_CH
 
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So einfach ist es nicht: Ich mein, die haben ne elektromagnetische Analyse und ne Stromanalyse gemacht. (Weiss Gott was das überhaupt ist).

So wie sich das liest nur für Profis machbar. Ich denke mal, dass n Profi auf der Suche nach nem Aute dieses auch aufkriegt wenns nen herkömmliches Schloss ist.
Denke auch, dass so ne elektromagnetische Analyse und ne Stromanalyse ein wenig Zeitaufwendig sind.
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31.03.2008 19:55 Uhr von Nachrichtenleser
 
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Brechstange Notebook: Was wiedermal beweist das eine absolute Sicherheit trügerisch ist.
In die Garage käme man wohl mit der Brechstange schneller als auf elektronischem Wege. Einbruch bleibt Einbruch. Und die einfachen Beschaffungskriminellen sind zu beschränkt um solche ausgefeilte Techniken einzusetzen.
Und wie immer steht Aufwand und Nutzen gegenüber.

Mir kommt es so vor als wollten sich Wissenschaftler der Ruhr-Universität Bochum unbedingt profilieren. Daher auch extra die Verwendung selbst für einen Techniker unverständlicher Begriffe.

Also am Ende viel Wind um nichts - es wird sich praktisch dadurch nichts ändern. Nur die Möglichkeit alleine, irgendwo einbrechen zu können, bedeutet ja nicht automatisch das das auch genutzt wird. Hier fehlt die Portion kriminelle Energie bei magerer Ausbeute.

Reine Panikmache.

Die pneumatische Zentralverriegelung älterer Mercedesse ging mit einem Tennisball zu öffnen. Na und ?
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31.03.2008 20:32 Uhr von sokar1
 
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Kommt noch: Es wurde ja gerade erst geknackt.
Da kommen garantiert noch Geräte/Software mit denen das dann schneller und einfacher geht.
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31.03.2008 20:41 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Es kann nicht nur geknackt werden. Sondern auch der Zugriffscode verändert werden. Natürlich nicht von Autos und Garagen, sondern auch von Gebäuden - auch Firmengebäuden, dass die Leute nicht mehr in ihr Fahrzeug oder Gebäude kommen. .-D Ich die allriechende Nase (nich mim "Schnüffel" verwechseln [Schäuble]), rieche da schon eine neue Einnahmequelle (auch legale). ,-(

Ja-ja, unser unknackbarer RFID-Chip.

Übrigens wie das funktioniert, wurde schön in Numb3s erklärt (2. Staffel, 2. Folge - Spiel des Lebens [2005]), also das ist kein hanebüchen (mehr), wie sonst vieles in der Serie. ,-)
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31.03.2008 21:31 Uhr von jsbach
 
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Und mit einfachen: Handy-Gurken im City-Band wurden doch auch schon ZV geknackt.
Nichts.....ist unmöglich
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31.03.2008 23:17 Uhr von DirkKa
 
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Also wenn es nur ums Türöffnen und nicht ums Motorstarten geht reicht mir selbst heutzutage noch ein Keil, ein aufblasbares Kissen und ein passend gebogener Schweissdraht zum öffnen einer Autotür.

Bitte nicht falsch verstehen, bin kein Autoknacker sondern helfe ab und zu unseren Kunden mit dieser Methode. Wir Servicetechniker müssen halt vielseitig sein, egal worum es geht.
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01.04.2008 00:04 Uhr von Pommbaer84
 
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tja: bescheissen kann man immer ... passt zwar nicht ganz zum thema, aber kriminelle wirds immer geben. und egal wie sicher etwas ist.. was von menschenhand geschaffen wurde ist auch irgendwie von menschenhand wieder zerstörbar.
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01.04.2008 00:35 Uhr von Borgir
 
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nciht nur die: ich konnte den ford focus meinern bruders mit dem schlüssel meines damaligen ford fiestas aufmachen....das zündschloss kontte ich auch so weit drehen, dass das lenkradschloss entsichert war...nur gezündet hab ich nicht, das trauten wir uns nicht wegen der wegfahrsperre. aber schon der hammer. ein anruf in köln brachte es ans licht: man sagte uns das sei eben so, kann man nix machen......schon der hammer
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01.04.2008 03:43 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Das ist altbekannt und war auch immer so. ,-): Der Grund ist, dass es mehr Schlosser gibt, als ein normaler Schlüssel, Zackenvariationen hat. Es gibt ja in der Regel nur fünf Vertiefungen die fünf verschiedene tiefen haben. Ergibt fünf hoch fünf Variationen. ,-) Übrigens man kann mit ner Cola-Dose einfach einen Not-Ersatzschlüssel anfertigen - gibt’s nen Video drüber, wer wissen will wie das geht.


Hier hab ich noch was wie man mit mathematischer "Wissenschaft" die Zahlenkombination von diesen "Master-Lock" Tresorrad-Zahlenschössern rausbekommt. ,-)

Master Lock Unlocked
http://de.youtube.com/...
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01.04.2008 10:23 Uhr von Mediacontroll
 
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lol: Zeigs ihnen Zeliha hahahah


Sie hat in dem Sinne Recht!
Diese und viel einfachere Methoden wie z.B. ein Funkstörer einsetzen und schon braucht man garnichts mehr zu machen die Tür wird sich niemals schließen es sei denn man macht es mechanisch dies ist eventuell die billigste Methode da sowas für 20 € im Handel zu haben ist.

Aus diesem Grund kontrolliere ich immer wenn ich mein Wagen abschließe irgendeine Tür am Wagen, ob diese auch wirklich geschlossen ist.
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01.04.2008 13:52 Uhr von Nester
 
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generalschlüssel: heißt doch, dass man mit ein und dem selben alles aufbekommt.
dass heißt doch dass ich die analyse an meinem eigenem opel (general motors) machen kann und danach fast alle autos in meiner umgebung öffnen kann, inklusive der ein oder anderen firma.
da ist der auffand - nutzen faktor im endeffekt extrem klein. ein schloss analysieren, tausende öffnen können. wer das richtig nutzt...
und menschen mit krimineller energie gibt es zu genüge, und die wirklich gefährlichen sind die mit dem know how sowas zu machen oO
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01.04.2008 21:59 Uhr von whitechariot
 
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@ Borgir: Was gibt es denn an einer Wegfahrsperre nicht zu trauen? Der Wagen springt dann nicht an, mehr nicht.
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01.04.2008 22:36 Uhr von lordxxl
 
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@ Elessar_CH: Stromanalyse: differentielle Stromanalyse
http://www.quality.de/...

Differential Power Analysis (DPA) ist ein Angriff auf Chipkarten und Sicherheitsmodule durch die Analyse der Leistungs- bzw. Stromaufnahme während einer Verschlüsselung
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02.04.2008 14:02 Uhr von KillA SharK
 
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@ zeliah: in der Quelle (heise) steht im letzten Satz:

"[...] Schon auf der Kryptografie-Konferenz CRYPTO 2007 zeigte eine internationale Forschergruppe eine Methode, wie man die individuellen Schlüssel mit einer Rechnerfarm knackt."

Die Methode wurde also nicht "geklaut" sondern eher perfektioniert.
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02.04.2008 15:00 Uhr von AusLiebeZurNacht
 
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womit man es auch immer aufbekommt, elektrische verschlüsse bekommt man im endefekt fast so leicht auf wie mechanische(und das is n witz^^) beim einen brauchste halt etwas mehr fingerspitzengefühl und beim anderen die richtige technik. wobei ich persönlich noch keine elektrische sicherung geknackt hab, zumindest keine erwähnenswerte xD

aber kinder versteckt eure picker vor mama sonst denkt die noch was falsches -.-

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