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Private Kassen klagen gegen Gesundheitsreform

Im Jahr 2007 sind als Folge der Gesundheitsreform die Neuzugänge bei den privaten Krankenversicherungen (PKV) um über 50% eingebrochen.

Nach Aussage der PKV bieten die gesetzlichen Kassen mittlerweile nach ihrem Vorbild Wahltarife an (beispielsweise Ein- oder Zweibettzimmer in Kliniken), was ihrer Meinung nach gegen die Rechte der PKV verstoßen würde.

Freiwillig gesetzlich Versicherte dürfen seit Februar 2007 nur dann in die PKV wechseln, wenn ihr Einkommen drei Jahre lang über der Pflichtgrenze von 48.150 Euro gelegen hat, wodurch der Marktzugang für private Versicherer deutlich erschwert wurde.


WebReporter: WobblyWindow
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gesundheit, Kasse, Gesundheitsreform
Quelle: newsticker.welt.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.03.2008 15:20 Uhr von WobblyWindow
 
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Als Option bleibt den PKV nach wie vor, Zusatzangebote zu den gesetzlichen Versicherern anzubieten - beispielsweise Pflegezusatzversicherungen.
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31.03.2008 19:13 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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Die jammern über mehr Gerechtigkeit? Das Vertrauen der Versicherten in die PKV scheint nicht sehr hoch zu sein, wenn diese einen solchen Einbruch erleben, nur weil eines ihrer Sonderrechte nun kein Herausstellungsmerkmal mehr ist.

Wenn sie nun auch noch alle Leute ohne Gesundheitscheck zum gleichen Tarif annehmen müssten, wie die GKVen, wären die PKVen rasch am Ende. Dabei würde sich wohl schnell die angebliche Überlegenheit der Privatanbieter als Luftnummer herausstellen... :-)

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