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Tarifstreit im Öffentlichen Dienst beigelegt

Nach zwei Tagen tiefgreifender Debatte ist wohl der Tarifstreit im Öffentlilchen Dienst beendet, es wurde ein Kompromiss erzielt. Diverse Berufsgruppen erhalten ein höheres Gehalt, dafür wurde die Arbeitszeit verlängert.

Ver.di-Vorstand, Frank Bsirske, war bereits im Vorfeld optimistisch, dass ein Ergebnis erzielt werden könne, jedoch müssten "alle beteiligten Kröten Schlucken". Wolfgang Schäuble hatte aufgrund der außerordentlichen Verlängerung des Tarifstreits seine Reise nach Wien abgesagt.

Damit der Kompromiss rechtens wird, müssen nur noch die Gewerkschafts-Tarifkommissionen sowie die Mitglieder der kommunalen Arbeitgeber zustimmen.


WebReporter: noflowers
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Dienst, Tarif, Tarifstreit
Quelle: www.n-tv.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.03.2008 11:44 Uhr von tobo81
 
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5,1% und eine Stunden mehr Weiß nicht, ob ich mit dem Ergebnis zufrieden sein sollte... schließlich hatten wir eine 3%ige Inflationsrate im vergangenen Jahr sowie jahrelange Nullrunden. Außerdem glaube ich, dass der Vertrag dann jetzt für mindestens 2 Jahre gelten wird.. und ob danach wieder was zu holen ist oder wir dann bei gleichbleibenden Lohn die 41-Stunde-Woche bekommen wie die Beamten.. wer weiß... :-/
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31.03.2008 16:22 Uhr von Tong
 
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Die größten Kröten schlucken die Beschäftigten: Das Ergebnis liegt nur unwesentlich über dem Schlichterspruch und gilt für 2 Jahre. Die 2,8 Prozent für das Jahr 2009 werden wieder zu Reallohnverlust sorgen.

In Zukunft werden vermutlich nur noch kleine Gewerkschaften mit einer sehr speziellen Klientel für echte Lohnerhöhungen (Lokführer, Ärzte, Piloten) sorgen. Ver.de, die mit einer Forderung von 8% und mindestens 200 Euro mehr, bei einer Laufzeit von 1 Jahr, in die Verhandlungen gegangen sind, können nicht zufrieden sein.

Es gibt Tage da verliert man und es gibt Tage da gewinnen die Anderen. Politiker dürfen sich natürlich mal 9,4 % genehmigen, das ist nicht unverschämt. Für Rentner sind schon 1,2 % zuviel. Insofern müssen die Beschäftigten im öffentlichen Dienst vermutlich noch dankbar sein das es dieses Jahr keinen Reallohnverlust gibt.

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