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Angst vor Tsunami: Norwegische Forscher schlagen Alarm

Eine durch Frostabbruch ausgelöste Felslawine hat am vergangenen Mittwoch im norwegischen Alesund ein sechsstöckiges Wohnhaus zusammenstürzen lassen. Dabei starben fünf Menschen.

Geologen vermuten, dass sich die Felsrutsch- und Tsunamigefahr infolge des Klimawandels an norwegischen Fjorden deutlich erhöht hat, da die Instabilität der Felsen zunehme.

Die Forscher befürchten zudem, dass ein Felsabbruch am Akneset, ein steiler, instabiler Berg am Eingang des Geranger-Fjords, eine Tsunamiwelle von 40 Metern Höhe auslösen könnte. 1934 kamen 40 Menschen durch eine 64 Meter hohe Flutwelle im Tafjord ums Leben.


WebReporter: timjonas
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Forscher, Angst, Alarm, Tsunami, Norwegisch
Quelle: www.taz.de

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29.03.2008 21:18 Uhr von timjonas
 
+0 | -0
 
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Damals stürzten ca. 3 Millionen Kubikmeter Gestein in den Fjord, am Akneset seien nach Auffassung der Geologen 30 Millionen m³ denkbar. Am Geranger-Fjord verkehren etliche Kreuzfahrtschiffe mit tausenden Passagieren an Bord.
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30.03.2008 11:02 Uhr von vostei
 
+8 | -1
 
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Man kann sich die zugehörigen Parameter: hier ganz gut reinziehen:

http://www.biokurs.de/...

Das sind Fakten wohlbemerkt. Über Ursache und Wirkung ist noch lange nicht alles bekannt - kein ernstzunehmender Wissenschaftler würde sich zum Thema Klimawandel festlegen (lassen) - also immer schön weitermachen *g* - ist ja eh alles gelogen... - ich schweife ab....

Bleiben wir bei den Fakten - in den 30ern begann bis 1940 ein Peak, damals gab es den erwähnten Felsabbruch - dieser Peak ist im Mittel bereits übertroffen. Warum sind die Felsen dann nicht schon längst abgerutscht? Weil sich der Schwellwert durch die jahreszeitlichen Schwankungen nach oben verschiebt - das Ganze setzt sich also immer wieder, solange, bis die Differenz zwischen Permafrostanteil und dem was wegtaut zu groß wird. Was macht das ganze unberechenbar? Mensch steckt nicht drin (im Felsen) - das System kann sich auch selber stabilisieren - was bleibt? Immer wieder nachmessen und warten - genau wie beim Klimawandel... *g*

*steuern und rätseln* nennt man das unter Technikern

Noch ein kleiner Exkurs: als der Mensch noch nicht so hochtechnisiert war, hat er sich seine Lebensräume nach "Möglichkeit" gesucht - die Besiedelung Grönlands, die "Entdeckung" Amerikas durch die Wikinger - das fiel hauptsächlich in die kleine Warmzeit über das frühe Mittelalter hinweg, dannach wars dann mau im (harten) Norden - ab der Neuzeit gings dann klimaunabhängig rapide aufwärts...
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30.03.2008 11:32 Uhr von designundschein
 
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@vostei: Erst einmal Danke für den Link. Das ganze ist aber so umfangreich - das muss ich mir mal in Ruhe durchlesen.
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30.03.2008 14:08 Uhr von Fowl
 
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erinnert mich ein wenig an: das Buch " Der Schwarm"
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30.03.2008 14:45 Uhr von IchAufKlebstoff
 
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@Fowl: Da musste ich auch direkt dran denken. Warten wir mal ab...
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30.03.2008 16:34 Uhr von GeoBremen
 
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Kommentare: @vostei:

habe grade mal deinen Link überflogen, wäre hier jedoch vorsichtig.... die Quellenangaben sind nicht stichhaltig und halten einer näheren Überprüfung nur zum Teil stand.

@Fowl und IchAufKlebstoff:

Schon ähnlich, nur mit dem Unterschied, dass das hier Beschriebene sich nur um Erdrutsche durch abtauen des Porenwassers und nicht durch austreten von Methan handelt.
Wobei letzteres auch eine Gefahr für Norwegen darstellt, indem am Kontinentalhang vor Norwegen sehr viel Methanhydrat anzufinden ist...
Diese Gefahr darf nach heutigem Wissnesstand aber auch nicht überschätzt werden, da Mathanhydrate als Auslöser von Erdrutschen am Kontinentalhang bisher anscheinend überschätzt wurden...
Selbst für den Storrega-Erdrutsch vor 8000 Jahren an der Küste Mittelnorwegens ist, endgegen der noch bis vor kurzem vorherrschenden Meinung, wohl nicht das Methanhydrat ausschlaggebend gewesen...

Quelle: http://www.planeterde.de/...

MfG
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30.03.2008 18:35 Uhr von vostei
 
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@geo: mir gings hierbei hauptsächlich um die Messreihen des mittlerenTemperaturverlaufs - der Neuzeit wohlbemerkt. ;)

Frage: gibts ne gute, ich meine öffentlich zugängliche Quelle für wiss. Messreihen im geo. / met.-Bereich?
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30.03.2008 22:50 Uhr von heliopolis
 
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Kein Klimawandel: Da ist eindeutig die Deflektorphalanx dran schuld. War sie schon immer. Frag´ Kirk und Spock. Der Klimawandel ist nicht real und es gibt gar keinen Mond!
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30.03.2008 23:57 Uhr von jsbach
 
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Warum soll es nicht auch in Europa: Tsunamis geben?
Woher kommen den die Ausdrücke Bermudadreieck, wo immer mal Schiffe spurlos verschwinden?
Entweder Tsunamis oder die seemännnischen Kaventsmänner (Riesenwellen).
Was auf``m Mond zu passiert, ist wohl gut erforscht, aber in den Tiefen des Meeres...???

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