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Suizid-Apparat: Erster Kunde erhält Freitod gratis

Dr. Roger Kusch präsentierte am Freitag in Hamburg seinen Apparat, mittels dem totkranke Menschen sich selbst umbringen können (SN berichtete). Bei der Vorstellung versprach er: "Ich werde das Gerät persönlich bei den Patienten aufbauen und sie beim Sterben begleiten."

Der erste Selbstmordkandidat bekomme die Maschine gratis zur Verfügung gestellt, erklärte der Ex-Justizsenator. Die Kosten für die nachfolgenden Kunden seien jedoch noch nicht bekannt.

Dr. Kusch erwarte anfänglich ein Verfahren wegen Sterbehilfe. Diesen Vorwurf möchte er aber durch das Filmen des ersten Einsatzes entkräften, der den Beweis erbringen soll, dass der Patient selbst den Knopf betätigt und es sich somit nur um Beihilfe zum Suizid handelt, was straffrei ist.


WebReporter: GaiusIulius
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Kunde, Suizid, Freitod
Quelle: www.bild.de

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40 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.03.2008 17:08 Uhr von rheih
 
+19 | -35
 
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29.03.2008 17:10 Uhr von Der-Teufel
 
+20 | -45
 
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29.03.2008 17:24 Uhr von BastianUSA
 
+45 | -8
 
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Wie aus nem Film. Auch wenn es Grotesk ist musste ich bei dieser News direkt and die Maschine aus Futurama denken mit der Bender sich umbringen wollte.
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29.03.2008 17:43 Uhr von Maestro79
 
+48 | -5
 
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Natürlich ein schwieriges Thema: Im ersten Moment hört sich diese Lösung ziemlich makaber an. In welcher Welt leben wir, wo man auf Knopfdruck den Freitod wählen kann?

Wahrscheinlich kann man diesen Sachverhalt nur erst richtig verstehen, wenn man selber todkrank ist und unvorstellbare Qualen erleiden muss. Dieser Gedanke ist auch sehr furchtbar und in der Situation könnte ich mir auch vorstellen, gerne eine derartige Möglichkeit zu haben.
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29.03.2008 17:45 Uhr von nurichweißbescheid
 
+24 | -2
 
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Das einzig perverse: dabei ist, dass unsere Gesetzgebung Sterbehilfe kriminalisiert und dadurch das Aufkommen solcher grotesker Maschinen forciert. Es besteht eine Nachfrage nach Sterbehilfe, darum sollte ein humanes Angebot geschaffen werden. Jedem Todkranken wäre es sicher lieber, durch Ärzte betreut zu werden, statt von diesem vermutlich eher finanziell als humanitär getriebenen "Politiker" in den letzten Stunden.
Es geht hier nebenbei bemerkt nicht um Selbstmord sondern aktive Sterbehilfe. Derjenige, für den die Maschine in Frage kommt, muss zum einen todkrank sein, über seine alternativen aufgeklärt sein, und dem Freitod klaren Geistes zustimmen. Es ist was völliges anderes als Selbstmord, und das Gerät ist auch keine "Selbstmordmaschine" sondern nur eine Ausgeburt einer Gesetzgebung, die den Arzt kriminalisiert der die Spritze verabreicht.
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29.03.2008 17:58 Uhr von sklavit
 
+11 | -2
 
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Suizid zum Kommerz? Die Nachricht scheint mir etwas Grotesk, wieso soll ich denn zum Sterben Geld bezahlen? Nagut, Ich bin nicht die Zielgruppe. Um es vorweg zu nehmen, ich bin ein beführworter der Sterbehilfe. Wenn jemand, der durch eine tödliche Krankheit furchtbare Qualen leidet, den Wunsch hat, zu Sterben, sollte ihm dieser auch nicht abgeschlagen werden. Es ist noch nicht bekannt, was ein Suizid mit dieser "Tötungsmaschine" kosten soll, aber wenn sie zu dem Zweck entwickelt wurde, Geld zu machen, ist das ziemlich Geschmacklos und unmoralisch. Wenn sie aber entwickelt wurde, um Leuten mit Todeswunsch das Sterben zu erleichtern, dann ist es Okay.
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29.03.2008 18:12 Uhr von K3NNY
 
+0 | -0
 
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Das: erinnert mich irgendwie an die Selbstmordzellen in Futurama...
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29.03.2008 18:14 Uhr von DerFreund
 
+34 | -5
 
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eins ist klar. stammkunden wird er keine haben :/
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29.03.2008 18:59 Uhr von real.stro
 
+6 | -18
 
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29.03.2008 19:21 Uhr von horus1024
 
+7 | -0
 
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Wenn das mit den Renten so weiter geht werden sie uns Geld dafür geben dass wir die Maschine benutzen. Soylent wird kommen!
http://de.wikipedia.org/...
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29.03.2008 19:22 Uhr von Großunddick
 
+12 | -2
 
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Warum gibt es so eine Maschine: nicht in der Drogerie wie eine Packung Condome?

Ich möchte nicht einen riesigen Dreck auf der Straße hinterlassen, den irgendwer wegräumen muss.
Oder einem Unbeteiligten, Zugführer oder Autofahrer, wird die Durchführung überlassen, der darunter ein Leben lang zu leiden hat.

Warum zum Teufel darf ich nicht ordentlich sterben, wenn es mir danach zumute ist ??
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29.03.2008 19:57 Uhr von K.haos
 
+5 | -2
 
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Erinnert mich: irgendwie an Futurama, nur dachte ich nicht das es so schnell wahr wird..
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29.03.2008 20:43 Uhr von chris5
 
+4 | -1
 
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man sollte man sollte sterbehilfe meiner ansicht nach erlauben, aber nur unter bestimmten vorraussetzungen.

-man muss glaubhaft darstellen, dass man sein leben aufgrund von schlimmen umständen ( zb unheilbare krankheit) beenden möchte.

-man muss sollte sich auch alternativen aufzeigen lassen in einem ruhigen gespräch--> also keine menschen mehr, die sich umbringen aufgrund eines schockerlebnisses ohne vorher einmal einen klaren kopf zu bekommen

- einige zeit bedenkfrist, evtl abklärung mit familie oder freunden ( ausnahme könnten hier hier leute mit starken schmerzen sein)

-schmerzfreie und kontrollierte durchführung

Das alles sollte vom staat kostenlos zur verfügung gestellt werden.


Ich denke nicht, dass sich ein mensch vorschreiben lassen sollte wann und wie er stirbt (vorrausgesetzt er zieht nicht noch mehr leute hinein), denn man lässt sich ja auch nicht vorschreiben, wie man zu leben hat.
Aber es müssen missbrauchsfälle ausgeschlossen werden ( wie oben schon geschrieben, also mord als selbstmord mit solchen maschienen getarnt ect.)
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29.03.2008 21:00 Uhr von greatestmind
 
+2 | -0
 
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nicht nötig: sowas ist nicht nötig, man könnte sich auch ohne so ne scheißmaschine umbringen, zb. ne überdosis, außerdem: was ist mit den leuten die zu fertig sind um irgendwelche knöpfe zu drücken?
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29.03.2008 21:23 Uhr von müderJoe
 
+1 | -3
 
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Ich schlage da mal die Guiutine vor! Das ist ein optimales Gerät dafür! Mein oh mein! Haben die keine Möglichkeit? Es gibt in jedem Haushalt genügend Suizidinstrumente, da muss man ja wohl nicht dafür noch Geld ausgeben!

Wobei ich persöhnlich es natürlich besser fände, wenn so leute bei ihrem "letzten Weg" von jemandem professionellen begleitet werden.
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29.03.2008 22:02 Uhr von diehard84
 
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...an all die kritiker wenn ihr euch nach einem langen leben am ende mit irgendeinem schweren, nicht heilbaren leiden ans bett gefesselt noch bis zum tod quälen müsstet dann würdet ihr wohl alles für einen solchen apparat geben als noch villeicht auf monate oder jahre mit medikamenten vollgepumpt dahin zu vegetieren

kann wohl jeder für sich selbst eintscheiden...
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29.03.2008 23:28 Uhr von Pain3
 
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Offensichtlich ist das hier nicht...
Man könnte ihm einerseits unterstellen diese Hilfe aus Humanität anzubieten. Andererseits ist es auch gut möglich,
dass er nur auf den Gewinn fixiert ist.
Da ich seine Hintergründe nicht kenne und mich persönlich
noch nie in einem derartigen moralischen Konflikt befunden habe
kann ich hierzu eigentlich nur sagen, dass ich Selbstmord für meist sehr unüberlegt halte.
Sicherlich haben manche Menschen starke Schmerzen, aber
manchen könnte sicherlich geholfen werden.
Doch jeder sollte seine eigene Entscheidung treffen, wobei das
Gott gegebene Leben etwas sehr wertvolles ist, womit der
Mensch nicht leichtfertig umgehen sollte!
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30.03.2008 00:00 Uhr von Josch93
 
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sofort zugreifen^^: Dann gibt´s das gratis :D
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30.03.2008 01:13 Uhr von ToBeDe
 
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ToBeDe: Typisch Bild und manche User, fakt ist wer sterben will soll das bitte selbst entscheiden dürfen, vor alle dem wenn er tot krank ist, ich finde es sehr komisch das es Menschen gibt die die Meinung vertreten das diese Menschen eines normalen Totes sterben sollen, öhm sie liegen in einer Klinik an zich Apparaten sind meistens sowieso schon so gut wie tot und müssen sich da rum quälen super Sache würde ich natürlich als tot Kranker bevorzugen mich "Wochen, Monate oder Jahrelang mit Höllen Schmerzen zu quälen als endgültig von dannen zu gehen und meine Ruhe zu haben^^

Ganz nebenbei sollte jeder Mensch selbst entscheiden dürfen ob er noch auf dieser ach so dollen Welt leben will oder nicht ... Grausam das Leute die kein Bock mehr haben von der Gesellschaft eingeredet bekommen sie hätten einen Schaden -_-
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30.03.2008 01:21 Uhr von Onkeld
 
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der mensch: ist sein eigener herr.
jeder hat das recht und die freiheit über seinen tod zu entscheiden. wenn man einmal von etwas anderen umständen absieht.

außerdem begünstige ich in jeder hinsicht eine maschine, die einem qualen und unmenschliches leben erspart.
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30.03.2008 01:31 Uhr von ichwillmitmachen
 
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Sowas ist auf jeden Fall besser, als vor nen Zug, oder von ner Brücke auf ne befahrene Straße zu springen.
Aber was ist, wenn das Ganze nur ein kurzer Gedanke ist? Rückgängig machen geht schlecht.
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30.03.2008 03:26 Uhr von blu2442
 
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Was: ist eigentlich aus der guten alten Zeit geworden, als Erfinder und Chemiker wie der gute alte A. Hofmann ihre Mittelchen noch zuerst an sich selber ausprobiert haben?

Trotzdem finde ich, wenn einer sterbenskrank ist, leidet und keine Hoffnung mehr hat, soll er selbst entscheiden, was er tun will. Hab aber nie ganz genau verstanden, warum man beim Suizid Hilfe braucht (außer man ist gelähmt). So schwer kann das doch gar nicht sein ... (s. Darwin-Award)
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30.03.2008 07:11 Uhr von IYDKMIGTHTKY
 
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wer seinem leben: ein ende setzen möchte, hat ein recht darauf! jeder entscheidet ob er leben möchte oder nicht, da hat kein ander sich einzumischen!

aber dafür zahlen würd ich auf keinem fall!!!
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30.03.2008 07:43 Uhr von xlibellexx
 
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es ist so das vor 40 Jahren noch der Tod etwas Qualvolles war , weil die Medizin nicht die Mitell hatte wie jetzt in unserer jetzigen Zeit , daher finde ich es in Ordnung das wenn ein Mensch unheilbar Krank ist,... und wirklich Höllische Qualen erleiden muss ,und seinem Leben ein Ende machen darf und kann. Finde ich es in Ordnung...aber wie gesagt würde ich auch nicht Zahlen Wollen , wenn ich schon mein Lebzeiten gearbeitet habe und auch für die Gesellschaft einiges an Steuern beigetragen habe, sehe ich es auch nicht ein , für meinen Tod zu Zahlen.
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30.03.2008 09:14 Uhr von chrisgz493
 
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futurama! pfff ... der hat einfach die idee von groening aus der ersten folge von futurama geklaut,... ;)

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