29.03.08 14:57 Uhr
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Ein Großteil der Deutschen will den Mindestlohn

Nach einer Erhebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), die durch Infratest dimap durchgeführt wurde, wollen 80 % der Deutschen, dass der Mindestlohn in allen oder einigen Branchen eingeführt wird.

Der größte Zuspruch kommt von den Linken mit 91 %, mit 85 % bei der SPD und 86 % bei den Grünen liegen sie kurz hinter den Linken. Die CDU kommt immer noch auf ganze 75 % Zustimmung. Bei der FDP sind es immerhin noch 68 %, die sich für einen Mindestlohn aussprechen.

Dabei wollen die meisten, die für den Mindestlohn sind, auch gleich diesen für alle Branchen. Es wurden 1.000 Bürger befragt zwischen dem 26. und 27. März. 1,4 bis 3,1 Prozentpunkte beträgt die Fehlertoleranz der Umfrage.


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WebReporter: PortaWestfalica
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Mindestlohn, Großteil
Quelle: www.n-tv.de

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187 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.03.2008 15:30 Uhr von DAB1868
 
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bin auch: dafür! Und zwar für alle Branchen...

Wie wärs mit einer Volksabstimmung... aber sowas gibts ja gar nicht, da hätten die Herren und Damen in der Regierungsriege viel zu viel Schiss davor das ihr beschlossener Unsinn manchesmal gekippt würde... seltsame Demokratie...
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29.03.2008 15:32 Uhr von LennartXXL
 
+15 | -3
 
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Mindestlohn: wird es meiner Meinung nach in Deutschland frühestens in 2 Legislaturperioden geben. Ist einfach ein typisches Arbeitnehmerthema da wird die CDu nicht nachgeben und zulassen dass die SPD aus ihrem Tief kommt.
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29.03.2008 16:04 Uhr von Pfosten
 
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29.03.2008 16:56 Uhr von Das allsehende Auge
 
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29.03.2008 16:56 Uhr von nurichweißbescheid
 
+13 | -37
 
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29.03.2008 17:35 Uhr von Das allsehende Auge
 
+15 | -17
 
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Du hasst es genau erfasst: 101 prozentige Zustimmung

Danke, nurichweißbescheid

Endlich mal einer seinen "Namen" zu recht trägt - tragen darf.

Ich will auch nicht das der Bürger das kaputt macht, was WIR uns so schwer erarbeitet haben.

Der Aufschwung im Aufschwungwunderland
--------------------------------------------------

Hier die Liste zum suchen und finden des Aufschwungs.

Das letzte Jahr in Prozenten bzw. Inflationsausgleiche 2007 oder Umschichtung "par excellence"

Gehälter
Politiker +9,4% (Diätenerhöhung)
Bundeskanzler(in) +11% (Grundgehaltserhöhung ohne Diätenerhöhung)
Managergehälter bis +32% (durchschnittlich +14%)
Gemeiner arbeitender Pöbel -5,1% (Reallöhne)
Noch gemeinerer sozialschmarotzender Pöbel +0,6% bzw. +0,5% Erhöhung des "Hartz-IV"
Ausgedienter gemeiner Pöbel -2% (Rentner)

Einkommen (Durchschnittliche)
+1,6% (+1,9% im Jahr 2006)

Umsätze
Einzelhandelsumsatz -1,2% (real um -2,2%)
Einzelhandelsumsatz (Warenhäuser, Supermärkte) +2,0% (real +4,2%)
Facheinzelhandelsumsatz -3,9% (real -4,7%)
Facheinzelhandelsumsatz mit Nahrungsmitteln -5,5% (real -7,2%)
Facheinzelhandelsumsatz mit Mobiliar und Einrichtungsgegenstände -8,9% (real -10,2%)
Facheinzelhandelsumsatz mit Elektronikartikeln -1,1% (real +2,1%)
Facheinzelhandelsumsatz mit Bekleidung +2,8% (real +2,0%)
Facheinzelhandelsumsatz mit medizinischen Artikeln und Apotheken +1,7% (real +0,2%)

Preise
Nahrungsmittel, alkoholfreie Getränke +10,4% (Aldi & Lidl ca. +10%)
Strom, Gas, Brennstoffe +7,5 (Strom sogar bis 34%)

Konsum
+1,2% (16.707 Euro pro Person, Gesamt 1,375 Billionen Euro)

Arbeitslosigkeit
Beschäftigte im Einzelhandel -1,3% (Vollzeitbeschäftigte -2.0%, Teilzeitbeschäftigte -0,8%)

LEISTUNGSEMPFÄNGER
Februar Januar Dezember November
- Arbeitslosengeld 1.118.075 1.105.243 951.814 909.934
- erwerbsfähige Hilfebedürftige (Alg II) 5.154.304 5.106.140 5.085.191 5.131.596
- nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (Sozialgeld) 1.934.350 1.921.095 1.914.281 1.936.241

Die Inflationsrate betrug 2007 2,2% bzw. 2,7%

Das waren die Gehälter, Inflationsausgleiche, Ausgaben und Arbeitslosigkeit für das Jahr 2007 und Anfang 2008.

Hoffen wir mal, dass der Aufschwung so weiter geht. Übrigens, zieht bloss nicht die Mehrwertsteuererhöhung ab. ,-(

Ich wünsche noch ein schönes Wochenende und weiteren Aufschwung.


P.S. Wo wir auch mal bei Rekorden und Aufschwung sind. Diese Rekorde gab es im auch im letzten Jahr - und das alleine nur im Aufschwungwunderland.

den höchsten Anstieg der Pessimisten,
den höchsten Mehrwertsteueranstieg,
die höchste Teuerungsrate,
die höchste inoffizielle Arbeitslosenquote,
die höchste Steigerung von Leiharbeitern,
die höchste Steigerung an Aufstockern,
die höchste Steigerung von Ein-Euro-Jobern,
den höchsten Wert(e)verlust,
den höchsten Niedrigstand der Nettolöhne,
die höchste Steigerung der Unternehmens- und Vermögenseinkommen,
das höchste sparen an Löhnen und Gehälter - mit ein paar winzigen Ausnahmen,
den höchsten Anstieg der Spitzengehälter,
die höchste Ausbeutung der Menschen durch die Multis,
den höchsten Anstieg an leeren Ladenlokalen,
die höchste Verarmung unserer Kinder,
die höchste Verarmung unserer Erwachsenen,
den höchsten Demokratieabbau,
den höchstansteigenden Überwachungsstaat,
den höchsten Zaun um Heiligendamm,
die höchsten Zahlungen geleistet für Aufrüstung und Waffen,
die höchste Chance von einem Islamisten oder einem vom "Volksschutz" getötet zu werden,
die höchste Lügerei in der Politik,
und natürlich das wirklich wahre und einzigartigste grösste Arschloch aller Zeiten auf ShortNews - wo sonst.

Einsicht ist der beste Weg zur Besserung. ,-)
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29.03.2008 17:42 Uhr von stephanB1978
 
+19 | -3
 
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angebot und nachfrage: funktioniert aber nur bei einem intakten markt und dieses ist der arbeitsmarkt in deutschland schon lange nicht mehr. sonst gaebe es nicht im ansatz diese debatte. gruende hierfuer sind 1euro jobs, alg2 und vieles mehr. wer bei stundenloehnen von 3bis4euro noch von funktionierenden markt redet ist fern von jeder realitaet.

interessanterweise haben fast alle westlichen laender einen gesetzlichen mindestlohn. dieses wird aber geflissentlich ignoriert von denen die mit scheinheiligen argumenten dagegen sind. in erster linie dient der mindestlohn dem schutz der arbeitnehmer vor ausbeutung und dumpingloehnen, und den firmen vor dumpingkonkurenz.

denn diese dumpingkonkuenz laesst einen grossteil ihrer arbeitnehmer ergaenzendes alg2 bezahlen, wodurch sie konkurenzlos guenstig anbieten koennen und keine serioese firma mithalten kann. denn miniloehne gehen immer zu lasten der allgemeinheit und haben nicht mehr mit marktpreisen zu tun.
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29.03.2008 17:51 Uhr von mueppl
 
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29.03.2008 17:59 Uhr von nurichweißbescheid
 
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29.03.2008 18:21 Uhr von a.maier
 
+12 | -2
 
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Aufstocker: Dieser Beitrag soll nicht gegen die sein, die trotz arbeit noch Beihilfe vom Staat brauchen!!
Die Firmen, die so wenig zahlen das ihre Angestellten davon nicht leben können, sollten von ihrem Gewinn sämtliche zahlungen die der Staat an ihre Arbeiter machen musste zurückgeben. Sonst machen diese Firmen noch andere Betriebe kaputt die normale Löhne und Sozialabgaben zahlen. Siehe Bauwirtschaft (ich glaube Holtzer oder so ähnlich) Nur der flächendeckende Mindestlohn kann uns davor bewahren. Die Alternative wäre: Wer arbeiten bekommt keine Hilfe vom Staat, wer mit seinem Lohn nicht leben kann sollte solche arbeit nicht annehmen. Auf Firmen die sich auf solche art vom Staat subventionieren lassen kann man verzichten.
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29.03.2008 18:23 Uhr von chip303
 
+14 | -1
 
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Mal aus anderer Sicht betrachtet nämlich aus der Sicht der Leute, die FÜR Mindestlöhne sind. Die Firmen, die Minimallöhne zahlen, sind ALLE Paketdienstleister in Deutschland, sonst würden nämlich eure Pakete NIE im Leben für 3,95 durchs Land gehen.

Diese armen Schweine, die morgens um 5 ihre Pakete in die Autos sortieren, anschliessend mit 150 über die Autobahn bügeln, am späten Nachmittag noch Abholpakete einsammeln und ins Depot zurückbringen (gar nicht sooo Postunähnlich oder?). Diese Leute verdienen teilweise VERHEIRATET, 1 KIND nicht mal 1200,- Euro NETTO, und dass für lockere 14 Stunden TÄGLICH, ohne Pause. Rechnet euch den Lohn pro Stunde ruhig selber aus.....

Kann mir einer sagen, wie wir damit die Wirtschaft ankurbeln wollen? Wenn monatsmitte schon nix mehr da ist??? Wer will denn die deutschen Produkte kaufen, wenn WIR uns diese nicht mal mehr LEISTEN können??

Wenn ich die hohen Herren so sehe, die sich unsere Regierung nennt, dann krieg ich das kotzen. Also, wenn ICH bei meinem Arbeitgeber nach 4 Jahren gehe, kriege ich nichts mehr... 4 Jahre sitzen, ab und zu die Hand heben, und schon krieg ich bis an mein Lebensende 3000 Euro vom Staat.

Warum glaube ich nur, ich habe damals was falsch gemacht...
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29.03.2008 19:50 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Mindestlohn heißt weniger inoffizielle Arbeitslose: sogar Aufstocker.

Also Fakt ist, dass es genau umgekehrt ist, nurichweißbescheid

Der große Mindestlohn Ländervergleich
(Exklusiv auf Deutschland-Wette - wo sonst)
["?" Steht für nicht bekannt].

Land Mindestmonatslöhne Stundenlöhne Arbeitslosenzahlen Preise
Luxemburg 1570€ 9,08€ 2,9% +1%

Irland 1403€ 8,30€ 4,4% +14%

Großbritannien 1361€ 8,28€ 5,4% +13%

Niederlande 1301€ 8,13€ 3,1% +1%

Belgien 1259€ 7,93€ 7,4% +1%

Frankreich 1254€ 8,27€ 19,3% (7,4%) +12%

Österreich 1000€ ? 4,2% +5%

Ups Ausrutscher (zu Frankreich)
7,4% nach neuem Saisonbereinigungsverfahren - kennen wir ja aus Deutschland - siehe
Die Seite der wahren "Arbeitslosenzahlen - Erwerbslosenzahlen"

Dänemark ? 12€ (Richtlohn) 2,9% +20%

Schweiz 2134€ (Richtlohn) ? 2,7% +8%

USA 735€ ? 4,25% -8%

Deutschland ? ? 8,1% (ca. 16,3%)

Stand November 2007 (Löhne & Arbeitslosenzahlen) & Dezember 2007 (Preise)
"Preise" ist der Kostenvergleich von "Waren und Dienstleistungen" im Vergleich zu Deutschland (- günstiger, + teurer)
Quellen: Hans-Böckler-Stiftung, Eurostat und Statistisches Bundesamt.

Fazit dazu ist

Desto höher der Mindestlohn, desto niedriger ist die Arbeitslosenquote - aus der Reihe muss natürlich die Niederlande fallen.

Also was sagt uns das? - Zumindest mir!
Desto weniger die Firmen abzocken - dürfen, desto mehr Geld ist im Umlauf bei dem gemeinen "Pöbel" und sorgt dafür, dass mehr Leute Arbeit haben - das Geld muss ja irgendwie wieder unter die Leute gebracht werden - im Umlauf bleiben.


Nur die Gewinne sind schmäler - in den Exportländern - aber im eigenen Land wird der Konsum dadurch erhöht - vielleicht sogar die Qualität. Faire Entlohnung für faire Gegenarbeitsleistung.
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29.03.2008 19:56 Uhr von Das allsehende Auge
 
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Was passiert ohne Mindestlohn: Richtig genau das Gegenteil. Beweise gibt z.B. dafür England.

Zu Thema Mindestlohn zerstört Arbeitsplätze

Britische Arbeitslosenzahl sinkt weiter
http://www.finanznachrichten.de/...

DJ Britische Arbeitslosenquote auf niedrigstem Stand seit 32 Jahren
(Sorry - News entfernt - warum wohl)

Hier das beste Beispiel an einem Vorzeigeland

LEISTUNGSEMPFÄNGER Februar Januar Dezember November
- Arbeitslosengeld 1.118.075 1.105.243 951.814 909.934
- erwerbsfähige Hilfebedürftige (Alg II) 5.154.304 5.106.140 5.085.191 5.131.596
- nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (Sozialgeld) 1.934.350 1.921.095 1.914.281 1.936.241




Der Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Deutschland, von der BA (PDF)
http://www.pub.arbeitsamt.de/...



Übrigens die offizielle Arbeitslosenquote ist natürlich im "Aufschwungwunderland " gesunken - trotz des "Triple-Hattricks ", beziehungsweise nur deswegen.


Infos warum das so ist, gibt’s hier auf der Seite genug.
Für den der es nicht weiss;
Der Grund ist die steigende Zahl der Ein-Euro-Jober, Leiharbeiter, sowie der "Billiglöhner " - was ja eigentlich die gleichen sind, die die "Festjobs " verdrängen!
Nur so als Tipp für den der nicht (mehr) logisch denken kann, bzw. Zahlen nicht richtig interpretieren kann.

Punkt ende - das ist Fakt. Nur wird der nicht publik gemacht - noch nicht mal die Liste.
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29.03.2008 19:56 Uhr von stephanB1978
 
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mindestlohn nicht wirtschaftfeindlich: ob ein mindestlohn der wirtschaftschadet ist eigentlich nur eine frage der lohnhoehe. im reinigungsbereich ist der mindestlohn schon seit jahren gesetz und wieviele reinigungsfirmen sind pleite gegangen dadurch?

ein allgemeiner gesetzlicher mindestlohn sollte sich am alg2 und seinen zuverdienstgrenzen orientieren. was bedeutet nach 40stunden arbeit muss und soll ein lediger alleinstehender arbeitnehmer ohne kinder dieses+10% netto erhalten. wobei das ganze nach abzug von renten und sozialabgaben zu rechnen ist.

gegen mindestloehne sind bevorzugt vertreter der fraktion die nichts gegen subventionen und hohe managergehaelter haben. sind subventionen nicht aber der groessere markteingriff? aber nicht in ihren augen, denn subventionen nutzen ja immer der wirtschaft. ob sie gut sind fuer die menschen ist unwichtig ;-) vielleicht werden ja durch subventionen auch arbeitsplaetze in anderen firmen zerstoert, aber es wurden ja arbeitsplaetze im gegenzug geschaffen, nur nicht ganz soviele. fuer mich sind subventionen schaedlicher, als es ein mindestlohn jemals sein kann.

ein gesetzlicher mindestlohn sichert auch den sozialen frieden in deutschland. denn loehne von 2-3euro/stunde sind fuer mich nichts anderes als sklaverei und ausbeutung. und ein solches verhalten foerderte schon immer unruhen, und irgendwann kann die aufstockung diese zustaende auch nicht mehr verdecken, so dass selbst der duemmste es kapiert.

ein unternehmen was keine loehne zahlt, bei denen ein mensch von leben kann, hat es verdient pleite zu gehen und sollte nicht noch geschuetzt werden. denn solche unternehmen machen dieses land kaputt und ueberleben nur auf kosten und zu lasten der gesellschaft
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29.03.2008 20:00 Uhr von stephanB1978
 
+6 | -0
 
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@allsehende auge: es ist eigentlich ganz simpel. alg2 bis untere einkommenschichten geben das geld fast vollstaendig im inland fuer waren und dienstleistungen aus. und nur diesegruppen sind in erster linie von einem mindestlohn betroffen.
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29.03.2008 20:30 Uhr von rotflmao
 
+0 | -0
 
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@Auge: "Fazit dazu ist

Desto höher der Mindestlohn, desto niedriger ist die Arbeitslosenquote - aus der Reihe muss natürlich die Niederlande fallen.

Also was sagt uns das? - Zumindest mir!
Desto weniger die Firmen abzocken - dürfen, desto mehr Geld ist im Umlauf bei dem gemeinen "Pöbel" und sorgt dafür, dass mehr Leute Arbeit haben - das Geld muss ja irgendwie wieder unter die Leute gebracht werden - im Umlauf bleiben.


Hoffe nur, dass die Politiker, das tun, was das Beste fürs Land ist. Und nicht das, was das dämliche Volk will - die haben sowieso keine Ahnung, was gut für ist - siehe News - sogar desto Linker, desto dämlicher (wegen der höchsten Prozente für Zustimmung). Sorry ich schäme mich dafür, mit solchen Primaten zusammen in einem Land leben zu müssen - nich alle aber die Mehrheit."

+

"Nach einer Erhebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), die durch Infratest dimap durchgeführt wurde, wollen 80 % der Deutschen, dass der Mindestlohn in allen oder einigen Branchen eingeführt wird.
Der größte Zuspruch kommt von den Linken mit 91 %, mit 85 % bei der SPD und 86 % bei den Grünen liegen sie kurz hinter den Linken. Die CDU kommt immer noch auf ganze 75 % Zustimmung. Bei der FDP sind es immerhin noch 68 %, die sich für einen Mindestlohn aussprechen."


Also dein Fazit spricht FÜR einen Mindestlohn, die Parteien sprechen FÜR einen Mindestlohn, warum sind jetzt Die Leute die sich dafür aussprechen irgendwie Primaten ?! ("desto Linker, desto dämlicher (wegen der höchsten Prozente für Zustimmung)")

Sorry, aber: WTF ?! O_O Irgendwo verlier ich bei der Argumentation den Faden...
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29.03.2008 20:44 Uhr von nurichweißbescheid
 
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@Nokia und die Mindestlohnfans: Das ist ja ganz was Neues, dass es Firmen um Gewinnmaximierung geht.
Du bist ein gutes Beispiel für absolute Ahnungslosigkeit wirtschaftlicher Zusammenhänge, skandierst auch nur den "Mehr Geld für alle"-Slogan. Mit welcher Wirtschaft genau geht es denn bergauf, wenn hier höhere Löhne gezahlt werden und sich die Arbeit verteuert?

Wir haben das gleiche Ziel, nur du hast leider keine Ahnung von Volkswirtschaft. Wenn alle von mindestlöhnen profitieren würden, warum gibt es dann keine? Es gibt keinen geschlossenen Markt, auf den sich nachfrageorientierte Regelungen beziehen würden. Gib den Leuten mehr Geld und die Wirtschaft boomt, weil die Nachfrage steigt, dass ist deine Theorie? So einfach ist das heutzutage nicht mehr.

Ich habe bis jetzt in kieinem Kommentar einen qualifizierten Vorschlag gehört, warum Mindestlöhne gesamtwirtschaftliche Vorteile bringen sollten.
Der Zusammenhang zwischen Arbeitslosenquote und Mindestlohnhöhe ist nicht eindeutig und basiert auch viel auf Statistikspielereien. In England wurden positive Effekte festgestellt, in Frankreich negative.
Und wer glaubt, durch Mindestlöhne über den Weg der Kaufkrafterhöhung eine bessere Wirtschaftslage zu erzielen irrt: auch die Preise werden steigen. Es ist dann also keinem geholfen, außer dass es weniger Billiglöhner gibt, die dann mehr Arbeitslosenhilfe vom Staat kassieren.
Das Thema ist ungeheuer komplex, schlimm dass hier absolut Ahnungslose wild rumkommentieren und dabei vergessen, dass sie selbst nicht qualifiziert genug sind, das Thema beurteilen zu können. Ich maße mir kein Urteil an, ich kann nur sagen, mein Wissen verleitet mich zu der Annahme, Mindestlöhne schaden der Wirtschaft, erhöhen die Zahl der Arbeitslosen, machen den Produktionsstandort Deutschland teuer und unattraktiv, und schaden so jedem einzelnen Bewohner dieses Landes. Und ich habe bis jetzt hier kein stichhaltiges Argument gelesen, warum ich mich irren könnte.
Die meisten der hier aktiven Mindestlohnbefürworter denken nicht weit genug und haben keine Ahnung aber maßen sich ein Urteil an, basierend auf dem einfachen Grundsatz: Mehr Geld für den kleinen Mann, hilft auch dem kleinen Mann. Wer mir ein Argument liefern kann, dass pro- Mindestlöhne ist, und von einer anderen Ansicht her an das Thema herangeht, der soll dies bitte tun. Alle anderen sollten lieber erstmal ein bißchen Volkswirtschaft büffeln.
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29.03.2008 21:06 Uhr von stephanB1978
 
+6 | -1
 
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@nur er weiss garantiert bescheid ;-): [quote]Das ist ja ganz was Neues, dass es Firmen um Gewinnmaximierung geht.[/quote]
stimmt es geht immer nur um gewinnsteigerungen, womit manager das feuern von angestellten bei gewinnen begruenden. was natuerlich bei gleichzeitigen druecken der loehne und unbezahlten ueberstunden auch die produktivitaet erhoeht. wodurch im endeffekt mehr divende bezahlt werden kann und die kusrse steigen. was schadet es das, diese art des wirtschaftens nur zu lasten des arbeitnehmers geht. es gibt ja noch genug menschen, wenn die alten arbeitnehmer ausgebrannt sind. hauptsache es wird noch etwas mehr gewinn gemacht.

menschen wie du scheinen nur eines zu vergessen, erwirtschaften tun viele menschen in diesem land den sogenannten aufschwung nur merken sie nichts davon. warum bekommt die linkspartei ihre stimmen? nur aus einem grund, weil sie sich zu recht um die fruechte ihrer arbeit betrogen fuehlen.

in einigen jahren werden sich manager und politiker nach der guten alten zeit sehnen. zeiten in den das volk noch ruhig war und sich abspeissen liess.
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29.03.2008 21:17 Uhr von rotflmao
 
+8 | -0
 
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stephanB1978: Danke ! Wenigstens einer, der vor Lauter Zahlen die Leute noch sehen kann....

Ein System das auf Ausbeutung aufgebaut ist kann nur kurzfristig funktionieren... und genauso ist die Sichtweise der aktuellen Wirtschaft in D: kurzfristig!
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29.03.2008 21:28 Uhr von stephanB1978
 
+7 | -0
 
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@rotflmao: es kann sogar langfistig funktionieren. nur mit einigen kleinen problemen wie unruhen, wilden streiks und hoher kriminalitaet.

aber dieses sind sicherlich vernachlaessigende probleme fuer unsere manager und politiker. und wahrscheinlich wuerden sich solche probleme auch nicht negativ auf investitionen auswirken oder?

ein faktor wie soziale stabilitaet und sozialer frieden ist sicher ohne probleme zu ersetzen. hauptsache die loehne sind niedrig. jeden monat einen echten streik ist sicher auch recht wirtschaftsfreundlich und wer braucht schon zufriedene und damit womoeglich besser motivierte arbeitnehmer ;-)

aber solche zustaende in deutschland sind fuer einige menschen hier im forum unvorstellbar. aber nicht fuer mich da ich alg2´er bin und weiss was da unten vor sich hin gaert. die linkspartei und die npd sollten eigentlich einigen managern sehr dankbar sein, denn durch ihr verhalten und ihre einstellung bekommen sie sicher einige prozente mehr, ein zufriedener mensch hat selten ein hang zu radikalen loesungen. eine solche wird meistens von unzufriedenen, ausgestossen und abgeschriebenen favorisiert
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29.03.2008 21:40 Uhr von rotflmao
 
+4 | -0
 
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@stephanB1978: Also ich bin Student im technischen Bereich und werde wohl keine Arbeitsplatzprobleme haben, wahrscheinlich sogar recht gutes Gehalt kassieren (nicht auf Manager-Niveau, aber immerhin um ne Familie zu ernähren usw.)... trotzdem find ichs zum kotzen was grad läuft, und da ist mir das Argument Voklswirtschaftlich blabbla auch wurscht... was bringt die tollste laufende Wirtschaft, wenns den meisten Leuten trotzdem dreckig geht? Wenn nur noch das Geld regiert und alle Leute ersetzbar sind inkl. Managern (ein Grund imho, warum die auch grad auf alle scheissen, und nur noch auf tolle Zuwachszahlen fixiert sind... der Nachfolger wartet ja schon in den Startlöchern...), dann haben sich komlette Unternehmen soweit verselbstständigt, dass Sie eigenständig existieren... als so eine Art "überlegene Lebensform" und alle ordnen sich unter, weil es Regeln diktieren die sich aus einem vom Menschen geschaffenem Prinzip ergeben haben... ^^
Wilkommen im Cyberpunk!!! Damit können wir alle Ängste vergessen, die wir vor der zukünftigen Unterordnung vor Maschinen haben... das haben Zahlen auf Papier schon lange erledigt.......

Gnaaa.. .. ich glaub ich hör auf sonst krich ich noch hohen Blutdruck... :P
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29.03.2008 21:53 Uhr von nc-klugan
 
+1 | -13
 
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29.03.2008 21:56 Uhr von rotflmao
 
+8 | -0
 
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@ nc-klugan: Aber sonst gibt es noch ca 80 Mio Menschen in Deutschland die Du NICHT kennst ;)

War doch gar net so schwer, oder ? :D
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29.03.2008 22:02 Uhr von nc-klugan
 
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rotflmao: Stimmt, die gibt es aber bei den Millionen von Bedürftigen und Obdachlosen müsste ich ja wenigstens schon mal einen kennen dürfen. Gel, war doch gar nicht so schwer.
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29.03.2008 22:09 Uhr von rotflmao
 
+2 | -0
 
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nc-klugan: Tust aber nicht ! =D

Also entweder es is statistisch eher unwahrscheinlich, oder Du gehst solchen Menschen halt ausm Weg. ;P

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