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Der Bösewicht, ein Produkt seiner Gene?

Die Frage nach der genetischen Determination menschlichen Verhaltens war das Thema eines Interviews, das WELT ONLINE mit der Professorin Karen Wynn führte. Als Kernaussage lässt sich festhalten: Die Einhaltung moralischer Standards, sprich das Sozialverhalten, ist wenigstens zum Teil genetisch vorgegeben.

Bereits die ganz Kleinen zeigen "evolutionär eingebautes Sozialverhalten". In Experimenten mit Puppen haben sechs bis zehn Monate alte Babys so etwas wie moralisches Handeln an den Tag gelegt. Sie stärken damit die These von einer genetischen Basis moralischen Verhaltens.

Bei Soziopathen sei jedoch nicht alleine die biologische Ausstattung für das abweichende Verhalten verantwortlich, sondern vermutlich die Mischung aus genetischen und Umweltfaktoren. Diese Überlegungen sind auch mit Blick auf die wieder aufflammende Debatte um Verbrechen im Zweiten Weltkrieg relevant.


WebReporter: GaiusIulius
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Produkt, Bösewicht
Quelle: www.welt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.03.2008 15:09 Uhr von usambara
 
+6 | -3
 
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ein gefährlicher Tabubruch wäre es wenn- wie in England geschehen- die Polizei in
Kindergärten geht, um Gen-Profile von auffälligen Kindern
zu nehmen.
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29.03.2008 16:13 Uhr von syn0nym
 
+2 | -3
 
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Ich bin der Meinung dass Erziehung mehr Einfluss auf heranwachsende Menschen hat. Hab mir nicht die komplette Quelle durchgelesen, aber worauf stüzt die Frau ihre Thesen? Dass 3-6 Monate alte Kinder ein gewisses Sozialverhalten haben? Man müsste doch forschen, wie sich dieses Verhalten durch Erziehung verändert oder Langzeitstudien zu diesen Kindern bis zur Volljährigkeit durchführen, da sich das soziale Verhalten in der Pubertät etc. verändern kann.
Finde, die Molekulargenetik ist noch nicht ausreichend erforscht, um solche Statements wie von Karen Wynn loszulassen oder sie begründen zu können.
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30.03.2008 19:28 Uhr von quinn
 
+3 | -1
 
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bedeutung? und jetzt? wird man dann recht bald feststellen, dass es gewisse bevölkerungsgruppen gibt, die genetisch so sehr benachteiligt sind, dass sie X mal so oft zu gewalt neigen, wie "wir" (die guten, intelligenten, hart arbeitenden, loyalen steuerzahler)? was macht man dann mit solchen leuten? deportieren ? vor sich und anderen schützen? welche lösungen gibt es, um das problem endgültig zu lösen?

genetische selektion und postnatale abtreibung? oh brave new world ...
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31.03.2008 11:52 Uhr von quinn
 
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@zeliha24: su lebst offensichtlich auf einem sehr unschuldigen fleckchen erde.

man muss sich immer schützen! es lauern überall gefahren für freiheit und sicherheit, denen man nur mit totaler kontroller und unterwerfung des proletariats begegnen kann. der mensch ist dumm und darf auf keinen fall eigene entscheidungen treffen. jeder freie gedanke gefährt die gesellschaft und das wohl aller. ein freidenker ist ein potentieller gefährder und deswegen braucht man immer eine handhabe gegen solches gesindel. eine methode zur frühzeitigen erkennung des problems, am besten noch im mutterleib, ist überlebenswichtig für jeden einzelnen von uns, denn dann haben wir die möglichkeit das problem an der wurzel zu packen und auf dauer die sicherheit von volk und führ... äähh verfassung zu gewährleisten.

achja, und wer sagt, dass es nicht eine gensequenz gibt, die das hirn derart kastriert, sodass ein mensch schon ab seinem ersten atemzug eher dazu neigt ein glatzenheino zu sein, als der durschnittsbürger(R)? das ist ja wohl eine ziemliche behinderung, die man am besten aus dem genpool entfernen sollte ...

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